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Die niederländische Nationalmannschaft hat den WM-Härtetest verpatzt. Im De Kuip von Rotterdam unterlag das Team von Bondscoach Ronald Koeman dem ebenfalls für die Fußball WM 2026 qualifizierten Algerien mit 0:1 (0:0). Den entscheidenden Treffer erzielte Anis Hadj Moussa in der 86. Minute mit seinem ersten Länderspieltor.

Oranje drückt, Algeriens Keeper hält stark
Über weite Strecken hatte Oranje zwar mehr vom Spiel, fand gegen die Algerier aber kein Mittel. Immer wieder scheiterten die Niederländer am stark aufgelegten Luca Zidane, dem Sohn von Frankreichs Ikone Zinédine Zidane, der das Tor der Nordafrikaner sauber hielt. Bei Algerien stand zudem Mohamed Amoura vom Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg in der Startelf.

Spätes Traumtor sorgt für Frust in Rotterdam
Am Ende kippte die Partie durch einen sehenswerten Abschluss von Hadj Moussa, der bei Feyenoord Rotterdam unter Vertrag steht. Nach dem Abpfiff wurden die Niederländer von Pfiffen und Buhrufen begleitet, die Stimmung im Stadion war entsprechend frostig. Die Kritik spiegelte sich auch in den Reaktionen der Presse wider, denn De Telegraaf schrieb: „die niederländische Nationalmannschaft besteigt mit hochroten Köpfen, aber glücklicherweise unverletzt, das Flugzeug nach Amerika“.

Letzter Test vor dem Start in Nordamerika
Weiter geht es für Oranje schon am Montag um 20.45 Uhr bei DAZN in New York gegen den Fußballzwerg Usbekistan, um sich das nötige Selbstvertrauen für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada zu holen, das vom 11. Juni bis 19. Juli läuft. Wie Deutschland steigt der dreimalige Vizeweltmeister am 14. Juni gegen Japan ein. Danach warten in Gruppe F noch Schweden am 20. Juni und Tunesien am 26. Juni.
Algerien tritt bei der WM in Gruppe J an und bekommt es dort mit Weltmeister Argentinien am 17. Juni, Jordanien am 23. Juni und Österreich am 28. Juni zu tun.
