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Der VfB Stuttgart will den Vertrag mit Deniz Undav noch in diesem Sommer verlängern, doch der Angreifer setzt die Schwaben unter Zeitdruck. Bis Dienstag, also vor dem Abflug der Nationalmannschaft in die USA, will der 29-Jährige Klarheit. Gelingt bis dahin keine Einigung, sollen die Gespräche vorerst ruhen und eine Verlängerung in diesem Sommer wohl vom Tisch sein.

VfB legt nach gescheitertem ersten Versuch nach
Die Stuttgarter versuchen in einem zweiten Anlauf, ihren bis 2027 gebundenen Torjäger länger an den Klub zu binden. Das erste Angebot, ein Dreijahresvertrag bis 2029, war Anfang Mai gescheitert. Noch vor diesem Wochenende soll Undav nun die nächste schriftliche Offerte erhalten.
Am Mittwoch befasste sich der zwölfköpfige Aufsichtsrat des VfB in einer rund dreistündigen digitalen Sitzung ausführlich mit dem Fall. Etwa die Hälfte der Zeit drehte sich um die Personalie Undav. Bereits am Dienstag hatten sich Vorstand und Klubführung um Boss Alexander Wehrle (51) sowie Sportchef Fabian Wohlgemuth (47) vorab abgestimmt.
So sehen die Zahlen aus
Nach den Beratungen will der VfB dem Stürmer ein Grundgehalt zwischen 5,5 und 6 Millionen Euro pro Saison anbieten. Derzeit verdient Undav rund 4,5 Millionen Euro im Jahr. Hinzu käme eine Unterschriftsprämie von etwas mehr als 3 Millionen Euro.
Den Verantwortlichen hat Undav in den vergangenen Wochen signalisiert, dass er sich eine Verlängerung grundsätzlich vorstellen kann. Gleichzeitig ist klar, dass er den Klub in einem Jahr ablösefrei verlassen könnte. An lukrativen Angeboten dürfte es deshalb nicht fehlen.
Deadline vor der WM
Der Angreifer hat sich nach BILD-Informationen selbst eine klare Frist gesetzt. Sollte bis Dienstag keine Einigung stehen, will er die Angelegenheit vorerst beiseitelegen und sich vollständig auf die WM konzentrieren. Für den VfB würde das bedeuten, dass eine Verlängerung in diesem Sommer kaum noch realistisch wäre.