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Der VfB Stuttgart träumt in der Europa League vom „Frankfurter Weg“ und fühlt sich nach dem 4:1-Sieg in den Play-offs in der Rolle des Außenseiters, der ganz oben mitspielen kann. Ex-Nationalspieler Sami Khedira sieht den Klub „reif für den Titel“ und verweist auf Eintracht Frankfurts Lauf 2022 als Modell. Kapitän Atakan Karazor und Trainer Sebastian Hoeneß strahlen nach dem Auftritt im Celtic Park großes Selbstvertrauen aus, auch wenn der Liga-Sonntag in Heidenheim mit einem 3:3 für einen kleinen Dämpfer sorgte. Beim Rückspiel morgen in Stuttgart gegen Celtic fehlen die Schwaben wegen Gelbsperre auf ihren Abwehrchef Jeff Chabot kaum in Sorge — Blick und Plan richten sich bereits auf die Auslosung und mögliche Achtel- und Viertelfinalgegner.

Sami Khedira nennt Eintracht 2022 als Vorbild
Sami Khedira bringt dabei das erfolgreiche Modell Eintracht Frankfurt 2022 ins Spiel. Damals startete Frankfurt unter Trainer Oliver Glasner einen Sturmlauf durch Europa, in dem Mannschaften wie Lyon, Porto, Sevilla, Leipzig, Atalanta Bergamo und sogar der FC Barcelona im Rennen waren. Khedira betont, dass Stuttgart zwar nicht zwangsläufig der absolute Top-Favorit sei — Größen wie Aston Villa, AS Rom, Olympique Lyon oder FC Porto bleiben Konkurrenten —, aber „rein von der Spielanlage her, von der individuellen Qualität, der Mischung von Jung und Alt“ sei der VfB „definitiv reif für den Titel.“
Das 4:1 in Glasgow als Statement — Rückspiel und Personalsituation
Der deutliche Auswärtserfolg im Celtic Park hat dem Team Selbstvertrauen und internationales Momentum gegeben; Kapitän Atakan Karazor bezeichnete die Mannschaft nach dem Spiel als „eine der besten Mannschaften in der Europa League“. Dennoch relativieren die Schwaben das Ergebnis: Das 3:3 beim Tabellenletzten 1. FC Heidenheim am vergangenen Sonntag sehen Trainer Sebastian Hoeneß und die Mannschaft als kleinen Dämpfer, nicht als Trendwende. Für das Rückspiel gegen Celtic muss Stuttgart zudem auf den gelbgesperrten Abwehrchef Jeff Chabot verzichten, doch der komfortable Vorsprung erlaubt einen entspannten Umgang mit der Partie.
Auslosung, mögliche Gegner und der Weg nach Istanbul
Die Auslosung am Freitag um 13.00 Uhr legt den Achtelfinal-Pfad fest; dann könnten unter anderem FC Porto oder Sporting Braga als nächste Aufgaben auf den VfB warten. Khedira mahnt Realismus: Im Europapokal brauche es „ein bisschen Losglück und das Momentum auf deiner Seite“, damit ein Weg bis zum Finale möglich wird. Egal ob Nottingham Forest, Real Betis Sevilla, AS Rom oder Aston Villa — die Schwaben planen mit dem Blick nach vorne und träumen bereits leise vom Finale am 20. Mai in Istanbul.