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VfB-Trainer Sebastian Hoeneß will im engen Rennen um die Champions League den Fokus nicht verlieren. Nach dem klaren 4:0 (2:0) gegen den Hamburger SV machte der 43-Jährige deutlich, dass Stuttgart die Ausgangsposition selbst in der Hand hat: „Das ist natürlich der Schlüssel, bei sich zu bleiben. Wir sind in der Position, dass wir es in der Hand haben – und wir trauen uns das auch zu“, sagte er bei DAZN.

Vier Punkte Vorsprung, aber ein harter Endspurt
Der VfB liegt vor den letzten fünf Spielen als Tabellendritter vier Zähler vor dem Fünften Bayer Leverkusen. Trotzdem wartet auf die Schwaben ein anspruchsvolles Restprogramm: Am Sonntag um 17.30 Uhr bei DAZN geht es zunächst zum dominanten FC Bayern. Danach stehen mit der TSG Hoffenheim und Leverkusen direkte Konkurrenten im Kampf um die Königsklasse auf dem Plan. Hinzu kommen die Ligaduelle mit dem Pokal-Halbfinalisten Werder Bremen und Eintracht Frankfurt.
Hoeneß sprach deshalb von einem „taffen Programm“. Gerade die Partien gegen Bayern und die unmittelbaren Verfolger sieht er aber auch als Chance: „Wir spielen jetzt gegen die Bayern. Aber das ist ja auch eine Riesenchance, gegen die Mannschaften direkt zu spielen. Das sind dann sechs-Punkte-Spiele und aus der Position der Stärke heraus können das natürlich genau die entscheidenden Spiele sein“, betonte der Coach. Gleichzeitig mahnte er zur Bodenhaftung: „Aber eins nach dem anderen. Wir bleiben demütig.“
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Undav fehlt in München gesperrt
Beim Gastspiel in München muss der VfB auf Deniz Undav verzichten. Der Nationalspieler, mit 18 Toren bester deutscher Angreifer der Liga, sah kurz vor dem Ende der Partie gegen den HSV nach einem Handgemenge seine fünfte Gelbe Karte. Hoeneß zeigte Verständnis für die Reaktion seines Stürmers, machte aber auch klar, dass die Verwarnung vermeidbar gewesen wäre: „Ich kann ihn ein Stück weit verstehen. Andererseits war es natürlich unnötig. Deniz in München nicht dabei zu haben, ist nichts, was man gerne hat“, sagte er.
Starker Auftritt gegen den HSV, aber nicht konsequent genug
Gegen Hamburg ließen die Stuttgarter sportlich keine Zweifel aufkommen. Angelo Stiller (22.), Chris Führich (32.), Maximilian Mittelstädt (56.) und der eingewechselte Bilal El Khannouss (86.) sorgten für den klaren Erfolg. Undav vergab zudem einen Foulelfmeter in der 82. Minute. Insgesamt zeigte sich der VfB vor dem Tor aber nicht immer eiskalt.
Mittelstädt, der einen starken Eindruck hinterließ, verwies deshalb schon auf die kommenden Aufgaben im Saisonfinish: „Im Saisonendspurt werden noch viele enge Spiele auf uns zukommen. Und da wird natürlich die Chancenverwertung noch ein Tick wichtiger sein als heute“, sagte der Linksverteidiger.