US-Präsident Donald Trump verfolgt am 19. Juli 2026 das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien im MetLife Stadium in East Rutherford. (Dan Mullan / Getty Images North America via Getty Images)

WM Finale mit Präsident Trump – er tätschelt den WM-Pokal

US-Präsident Trump sorgte beim WM-Finale im MetLife Stadium für Aufsehen, als er kurz vor Anpfiff den Pokal berührte – begleitet von gemischten Reaktionen der Fans mit Pfiffen und USA-Rufen. Überschattet wurde seine Turnier-Präsenz zudem durch seine umstrittene Einmischung in den Balogun-Fall, bei der er persönlich bei FIFA-Präsident Infantino eine Aufhebung der Spielersperre erwirkte. Trotz der Kontroversen zeigte sich Trump äußerst zufrieden mit dem Turnierverlauf und deutete bereits eine erneute US-Bewerbung für ein zukünftiges Großereignis an.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hält am 17. Juli 2026 beim FIFA-Empfang im Trump Tower in New York eine Ansprache, neben ihm US-Präsident Donald Trump. Wenige Tage später steigt im MetLife Stadium das WM-Finale 2026 zwischen Spanien und Argentinien. (Andrew Harnik / Getty Images North America via Getty Images)

Trump & Infantino: „Größte WM aller Zeiten“ & „USA ist ein Fußballland“

Kurz vor dem WM-Finale überschlugen sich US-Präsident Donald Trump und FIFA-Chef Gianni Infantino im Trump Tower mit Lob für das Turnier: Trump sprach vom erfolgreichsten Sportereignis der Geschichte und einem neuen Fußball-Land USA, während Infantino von der „großartigsten Weltmeisterschaft aller Zeiten“ und dem „offiziellen Glücksversorger der Menschheit“ FIFA schwärmte. Am Sonntag wird Trump beim Finale zwischen Argentinien und Spanien in East Rutherford den Pokal überreichen.

UEFA Generalsekretär Gianni Infantino vor der Fußball WM 2022 in Katar / AFP / FABRICE COFFRINI

Wiederwahl von Gianni Infantino – Nur wenige der 211 FIFA-Mitgliedsverbände dagegen!

Über 200 der 211 FIFA-Mitgliedsverbände haben laut Guardian ein Unterstützerschreiben für Gianni Infantinos Wiederwahl als Weltverbandspräsident unterzeichnet, wodurch der DFB zu den wenigen prominenten Ausnahmen zählt, die sich bislang verweigert haben. Hintergrund der deutschen Zurückhaltung sind tiefere Spannungen zwischen DFB/UEFA und FIFA, die insbesondere im Fall Balogun offen zutage traten.

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump im Gespräch mit FIFA-Präsident Gianni Infantino bei der offiziellen Auslosung der Fußball-WM 2026 am 5. Dezember 2025 im John F. Kennedy Center in Washington D.C. (Pool / Getty Images North America via Getty Images)

Trump im WM 2026 Finale: Triumph für den US-Präsidenten

Am Sonntag wird Donald Trump erstmals persönlich bei der WM 2026 auftreten und dem Weltmeister die Trophäe überreichen, obwohl er während des gesamten Turniers kein Spiel im Stadion besucht hat. Seine Politik prägte die WM dennoch deutlich, während Kritiker eine gezielte politische Instrumentalisierung des Turniers beklagen und Menschenrechtsorganisationen auf abseits der Aufmerksamkeit unvermindert harte ICE-Einsätze verweisen.

Die Münchener Allianz Arena am 29.03.2016 vor dem Länderspiel Deutschland gegen Italien (Foto:eigene Quelle)

DFB muss Fußballstadien zählen – WM 2038 Bewerbung mit 64 Mannschaften?

Der DFB hält zwar an den WM-Plänen für 2038 oder 2042 fest, doch die von FIFA-Präsident Gianni Infantino vorangetriebene Debatte um eine Aufstockung auf 64 Teams könnte das gesamte Projekt deutlich komplizierter machen. Für Bernd Neuendorf stellt sich damit zunehmend die Frage, ob die deutsche Stadion-Infrastruktur überhaupt noch ausreicht oder neu kalkuliert werden muss.

MIAMI GARDENS, USA - 11. Juli 2026: FIFA-Präsident Gianni Infantino und Norwegens Kronprinz Haakon verfolgen das Viertelfinale der WM 2026 zwischen Norwegen und England im Miami Stadium in Miami Gardens, Florida. (Foto: Justin Setterfield/Getty Images)

WM 2026 Fernsehbilder: FIFA bestreitet TV-Vorgabe Infantino zu zeigen

Die FIFA weist Berichte zurück, wonach Gianni Infantino bei der WM 2026 gezielt ins Bild gerückt werden soll, bestätigt aber eine allgemeine TV-Regelung für einen „dignitary shot“ pro Halbzeit mit Würdenträgern, Funktionären oder Prominenten. Gleichzeitig befindet sich Infantino bereits im Wahlkampf für seine angestrebte Wiederwahl 2027.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und Schauspielerin Salma Hayek winken den Zuschauern beim WM-2026-Gruppenspiel zwischen Mexiko und Südafrika am 11. Juni 2026 im Mexico City Stadium zu. (Luke Hales / Getty Images)

MEGA FIFA WM mit 64 Nationalmannschaften? Infantino diskutiert – Riesenerfolg mit 48 WM Teilnehmer!

FIFA-Präsident Gianni Infantino hält eine WM mit 64 Teams weiterhin für möglich und will das Thema nach dem laufenden Turnier in den FIFA-Gremien diskutieren. Er sieht die Aufstockung auf 48 Nationen bereits als Erfolg und betont, dass der Weltfußball über Europa und Südamerika hinausgeht und auch kleineren Nationen die WM-Teilnahme offenstehen soll.

Südafrikas Mittelfeldspieler Jayden Adams konzentriert sich während einer Trainingseinheit am 3. Juni im Estadio Hidalgo in Pachuca auf die WM 2026. (Manuel Velasquez / Getty Images South America via Getty Images)

WM 2026: Bestürzung in Südafrika: WM-Teilnehmer Adams mit 25 Jahren verstorben

Der südafrikanische Nationalspieler Jayden Adams ist im Alter von 25 Jahren in Kapstadt verstorben, wie Sportminister Gayton McKenzie mitteilte; auch FIFA-Präsident Gianni Infantino bekundete tiefe Anteilnahme. Die genauen Umstände werden derzeit von der Polizei untersucht.

Adams galt als großes Talent, spielte für die Mamelodi Sundowns und kam bei der jüngsten WM in Nordamerika dreimal für Südafrika zum Einsatz.