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Kurz vor dem Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat US-Präsident Donald Trump dem Turnier ein Denkmal gesetzt. An seiner Seite fand auch FIFA-Boss Gianni Infantino überschwängliche Worte für das XXL-Turnier mit erstmals 48 teilnehmenden Nationen.

Trump sieht die USA als neue Fußballnation
Im Trump Tower in New York ließ der US-Präsident am Freitag keinen Zweifel an seiner Begeisterung. „Dies war das erfolgreichste Sportereignis, vielleicht sogar der Weltgeschichte“, erklärte er vor laufenden Kameras. Besonders bemerkenswert findet Trump dabei den Wandel im eigenen Land: „Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben.“ Damit spielte das Staatsoberhaupt auf die riesige Resonanz an, die das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada ausgelöst hat, wo mit der erweiterten Teilnehmerzahl von 48 Mannschaften eine neue Dimension im Weltfußball erreicht wurde.

Infantino überschlägt sich mit Superlativen
Noch eine Nummer größer legte Infantino nach. Der FIFA-Präsident nutzte den gemeinsamen Auftritt für eine regelrechte Lobrede auf das Turnier und dessen Gastgeber. „Dies war und ist nicht nur die großartigste Weltmeisterschaft aller Zeiten. Es ist das großartigste menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat“, sagte der Verbandschef. Direkt an Trump gewandt, betonte er, dieser benötige zwar „keine Komplimente“, doch ohne ihn wäre „diese Weltmeisterschaft nicht so ein unglaublicher Erfolg gewesen“.
Infantino ging sogar noch weiter und lobte die gesamte politische Struktur hinter dem Turnier. Trumps Regierungsapparat, „jede einzelne Person im Weißen Haus, in der Verwaltung, in den Städten, in den Bundesstaaten, überall“, habe dazu beigetragen, „dieses sichere und freudvolle Lebensumfeld zu schaffen: etwas, das die Welt so noch nie gesehen hat“. Seine Bilanz fiel entsprechend pathetisch aus: „Diese WM hat alle Erwartungen übertroffen. Der amerikanische Traum wurde Realität. Wir haben die Welt vereinigt in Amerika.“ Die FIFA selbst bezeichnete er dabei als „den offiziellen Glücksversorger der Menschheit“.

Trump übergibt den Pokal beim Finale
Die enge Verbindung zwischen dem Weltverband und dem Weißen Haus zeigt sich auch am Sonntag erneut in East Rutherford. Dort treffen im Endspiel (21.00 Uhr MESZ, live bei ZDF und MagentaTV) Titelverteidiger Argentinien und Europameister Spanien aufeinander, es ist bereits die 104. Partie des Turniers. Trump wird der Begegnung persönlich beiwohnen und im Anschluss dem neuen Weltmeister die Trophäe überreichen. Aus Sicht von Infantino ist genau das nur konsequent, schließlich habe der Präsident maßgeblichen Anteil am Erfolg der gesamten Veranstaltung gehabt.