Rodri nimmt den WM-Pokal entgegen: US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino überreichen dem spanischen Mittelfeldspieler die Trophäe nach dem Finalsieg gegen Argentinien am 19. Juli 2026 im New York New Jersey Stadium in East Rutherford. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)

WM-Investorendeal der FIFA – die wichtigsten Fragen und Antworten + Pressestimmen

Die FIFA plant, mit der Tochtergesellschaft FIFA Forward Enterprise ihre kommerziellen Aktivitäten und Turnierorganisation zu bündeln und bis zu 20 Prozent der Anteile an private Investoren zu verkaufen. Der Deal könnte Milliarden einbringen, stößt wegen Gianni Infantinos Kontakten zu US-Präsident Donald Trump, einer möglichen Beteiligung von Joshua Kushner und der befürchteten Kommerzialisierung des Fußballs jedoch auf massive Kritik der UEFA.

Lionel Messi nimmt nach der Finalniederlage gegen Spanien seine Silbermedaille aus den Händen von US-Präsident Donald Trump entgegen. Das WM-Finale 2026 fand am 19. Juli 2026 in New Jersey statt. (Photo by Evrim Aydin / Anadolu via AFP)

Infantino will die WM verkaufen: Auch Trump spielt bei seinem Plan eine Rolle

Fifa-Präsident Gianni Infantino plant laut „The Times“ eine neue Gesellschaft, die Weltmeisterschaft und Klub-WM bündeln und teilweise private Investoren beteiligen soll. Die Fifa will mit mehr als 50 Prozent die Kontrolle behalten; im Raum steht ein Volumen von zehn Milliarden Dollar, während Personen aus dem Umfeld von Donald Trump und JP Morgan als mögliche Geldgeber genannt werden. Die Uefa warnt vor einem „Ausverkauf des Fußballs“ und kritisiert mangelnde Transparenz.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump präsentieren nach dem WM-Finale 2026 die Siegermedaillen. (Justin Setterfield / Getty Images North America via Getty Images)

FIFA Boss Infantino teilt auf Instagram aus: „Ihr spaltet, wir vereinen“ + Wortlaut!

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat eine Woche nach dem WM-Finale seine Kritiker scharf angegriffen und Journalisten vorgeworfen, Hass sowie falsche Gerüchte zu verbreiten. Er verteidigte die Organisation der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada trotz Berichten über Einreiseprobleme und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und betonte die friedliche Atmosphäre des Turniers. Zudem nahm Infantino die Schiedsrichter gegen Kritik an umstrittenen Entscheidungen in Schutz.

La-Liga-Präsident Javier Tebas spricht während des ersten Tages der Soccerex Europe Convention. Die Aufnahme entstand am 5. September 2019 im Tagus Park im portugiesischen Lissabon. Gualter Fatia / Getty Images

FIFA Boss Gianni Infantino in der Kritik! Spaniens Ligaboss rechnet mit FIFA ab

**Zusammenfassung:** Javier Tebas kritisiert FIFA-Chef Gianni Infantino scharf und legt ihm indirekt den Rücktritt nahe, wobei er ihm vorwirft, die WM 2026 primär nach wirtschaftlichen statt sportlichen Interessen zu organisieren. Als Belege nennt er die überlangen Trinkpausen trotz laufender Klimaanlagen in den Stadien (die er als verkappte Werbeunterbrechungen bezeichnet) sowie den glimpflich ausgegangenen Fall Balogun. Zudem beklagt er, dass viele Branchenvertreter zwar privat Kritik üben, sich öffentlich aber in Schweigen hüllen.

FIFA-Kritiker Matthäus beklagt Fall Balogun war "Verrat am Fußball" (Screenshot RTL Video)

FIFA-Kritiker Matthäus beklagt Fall Balogun war „Verrat am Fußball“

Lothar Matthäus übt in seiner Sport-Bild-Kolumne scharfe Kritik an der FIFA und wirft dem Verband vor, den Fußball verkauft zu haben – besonders der Fall Balogun, bei dem eine Rote Karte nach einem Trump-Anruf bei Infantino zurückgenommen wurde, sei ein Verrat am Fairplay. Zudem bemängelt er die Amerikanisierung und Kommerzialisierung der WM, etwa durch unnötige Trinkpausen, eine zu lange Halbzeitshow und überteuerte Ticketpreise. Trotz seiner deutlichen Kritik zeigt sich Matthäus mit Blick auf die künftige Aufstockung auf 64 Teams versöhnlich.

Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace erhält nach dem Finale der UEFA Conference League 2026 gegen Rayo Vallecano am 27. Mai 2026 in der Football Arena Leipzig seine Siegermedaille von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. (Maja Hitij / Getty Images Europe via Getty Images)

UEFA-Präsident Ceferin verzichtete auf WM-Finale wegen Trump & Balogun

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin blieb dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien demonstrativ fern, um seinen Unmut über die FIFA zu zeigen – Auslöser war offenbar der Fall um die aufgehobene Rotsperre von Folarin Balogun, bei dem angeblich US-Präsident Trump bei FIFA-Chef Infantino interveniert hatte. Zusätzlich belastet wurde das Verhältnis beider Verbände durch das Einreiseverbot für Schiedsrichter Omar Artan, den die UEFA daraufhin kurzerhand für das Supercup-Finale nominierte. Bereits vor dem Turnier hatte Ceferin die Aufstockung auf 48 Mannschaften und die daraus resultierenden uninteressanten Spiele kritisiert.

Rodri hebt den WM-Pokal neben US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino, nachdem Spanien das Finale 2026 gegen Argentinien gewonnen hat. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)

WM Finale Pokalvergabe: Trump nutzt FIFA-Bühne für Foto und klare Forderung einer weiteren Ausrichtung

Donald Trump drängte sich beim WM-Finale nicht nur aufs Siegerfoto der spanischen Nationalmannschaft, sondern forderte bei FIFA-Präsident Gianni Infantino auch gleich eine weitere Endrunde in den USA noch während seiner Amtszeit. Trotz sichtlicher Irritation von Kapitän Rodri und vorsichtiger Versuche Infantinos, ihn zur Seite zu ziehen, blieb Trump im Bild und kündigte an, umgehend eine erneute Ausrichtung zu beantragen – idealerweise gemeinsam mit einem zweiten Gastgeberland.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump präsentieren nach dem WM-Finale 2026 die Siegermedaillen. (Justin Setterfield / Getty Images North America via Getty Images)

Fußball WM 2030 mit 64 Teams? Infantino heizt Debatte erneut an

FIFA-Präsident Gianni Infantino bringt kurz nach dem WM-Finale in Argentinien bereits eine mögliche Aufstockung des Teilnehmerfeldes bei der WM 2030 auf 64 Mannschaften ins Gespräch, was vor allem den südamerikanischen Co-Gastgebern Paraguay, Uruguay und Argentinien zugutekommen könnte. Zudem kündigte er an, die umstrittenen Trinkpausen sowie eine Reform der Abseitsregel im Sinne der Angreifer prüfen zu lassen.

Justin Bieber bei seinem Auftritt in der Halbzeitshow des WM-Finales 2026 zwischen Spanien und Argentinien am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford. (Buda Mendes / Getty Images North America via Getty Images)

Fotogalerie – Welche Prominente kommen zum WM Finale 2026? Trump, Könige & ein Präsident

Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag um 21:00 Uhr MESZ im MetLife Stadium in East Rutherford bei New York ist längst mehr als ein Fußballspiel. Die Schlußfeier soll 90 Minuten dauern, die Halbzeitshow satte 30 Minuten. Auf der Ehrentribüne sitzen Staatschefs, Könige und Hollywood-Stars, und die vielleicht interessanteste Personalie ist ein Mann, der …

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