MEGA FIFA WM mit 64 Nationalmannschaften? Infantino diskutiert – Riesenerfolg mit 48 WM Teilnehmer!

Gianni Infantino hat eine WM mit 64 Teams erneut nicht vom Tisch genommen. Der FIFA-Präsident kündigte an, dass das Thema nach dem laufenden Turnier in den Gremien besprochen werden soll. Zugleich machte er klar, dass für ihn der Weltfußball weit über Europa und Südamerika hinausgeht. Die aktuelle WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist die erste mit 48 Mannschaften. Infantino bewertet die Aufstockung von zuvor 32 Teams bereits als „Riesenerfolg“.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und Schauspielerin Salma Hayek winken den Zuschauern beim WM-2026-Gruppenspiel zwischen Mexiko und Südafrika am 11. Juni 2026 im Mexico City Stadium zu. (Luke Hales / Getty Images)
FIFA-Präsident Gianni Infantino und Schauspielerin Salma Hayek winken den Zuschauern beim WM-2026-Gruppenspiel zwischen Mexiko und Südafrika am 11. Juni 2026 im Mexico City Stadium zu. (Luke Hales / Getty Images)

Infantino hält die Debatte offen

„Das ist auf jeden Fall ein Thema, das man nach dieser WM anschauen und in den Gremien diskutieren wird“, sagte Infantino dem Schweizer Sender blue Sport. Der 56-Jährige betonte außerdem: „Jede Nation soll davon träumen dürfen, bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein.“

Als Beispiel nannte er vermeintlich kleinere Nationen wie Kap Verde. Diese hätten zuletzt gezeigt, dass von einer Verwässerung der Endrunde keine Rede sein könne. „Man sieht, dass die Qualität der Teams extrem hoch ist – und sie wird immer höher, überall auf der Welt“, sagte Infantino.

48 Teams schon jetzt als Erfolg gewertet

Die aktuelle WM in den USA, Mexiko und Kanada ist die erste mit 48 Mannschaften. Infantino bewertet die Aufstockung von zuvor 32 Teams bereits als „Riesenerfolg“. Zur Begründung verwies er auf die sportliche Bilanz des Turniers: „Jedes Team hat top gespielt. Von jedem Kontinent haben Mannschaften Tore geschossen und mindestens einen Punkt geholt. Neun von zehn afrikanischen Teams haben die K.o.-Phase erreicht. An der letzten WM waren nur fünf Teams aus Afrika dabei. Das zeigt doch, dass es wichtig ist, alle Mannschaften einzubeziehen. Dass man ihnen diese Möglichkeit gibt, teilzunehmen.“

Dieses Fußball-Video könnte dich interessieren:

Neuer Schub für 2030 denkbar

Die Diskussion über ein noch größeres WM-Format ist nicht neu. Schon 2030 könnte ein Turnier mit 64 Teams Realität werden. Rückenwind bekommt dieser Vorschlag unter anderem von Alejandro Domínguez, dem Präsidenten des südamerikanischen Verbands CONMEBOL.

Domínguez wirbt dafür, 64 Nationen zuzulassen, um das 100-jährige Jubiläum der ersten Weltmeisterschaft 1930 in Uruguay zu würdigen. Hauptausrichter der WM 2030 sind Spanien, Portugal und Marokko. Ein Teil des Turniers wird zudem in Paraguay, Uruguay und Argentinien stattfinden.