Spanien bei der WM 2026 – Yamal gegen Kap Verde nur auf der Bank?

Spaniens Europa- und Weltmeister ist zum Auftakt der WM 2026 gegen Kap Verde offenbar noch nicht für eine Startelf-Rolle vorgesehen. Lamine Yamal soll nach überstandener Verletzung zunächst wohl nur auf der Bank Platz nehmen, auch wenn Nationalcoach Luis de la Fuente seinen Einsatz nicht ausschließt.

Lamine Yamal wärmt sich beim Abschlusstraining der spanischen Nationalmannschaft auf, einen Tag vor dem WM-Gruppenspiel der Gruppe H gegen Kap Verde. Die Einheit fand am 14. Juni 2026 in Atlanta statt. Foto: Florencia Tan Jun / Getty Images
Lamine Yamal wärmt sich beim Abschlusstraining der spanischen Nationalmannschaft auf, einen Tag vor dem WM-Gruppenspiel der Gruppe H gegen Kap Verde. Die Einheit fand am 14. Juni 2026 in Atlanta statt. Foto: Florencia Tan Jun / Getty Images

De la Fuente bremst bei Yamal

Vor dem Spiel am Montag um 18.00 Uhr in Atlanta gegen den WM-Neuling machte der spanische Auswahlchef deutlich, dass der 18 Jahre alte Offensivkünstler des FC Barcelona zwar einsatzbereit ist, aber möglicherweise nur dosiert eingesetzt wird. „Die Fitness-Coaches sagen, Lamine Yamal ist bereit, morgen zu spielen. Man weiß nie, Fußball ist ein riskantes Spiel. Aber er ist bereit. Vielleicht nicht für 90 Minuten. Aber er kann am Spiel teilnehmen“, erklärte de la Fuente.

Yamal hatte sich Ende April eine Oberschenkelverletzung zugezogen und war erst vor Kurzem ins Mannschaftstraining der Nationalmannschaft zurückgekehrt. Für den Europameister dürfte deshalb Vorsicht vor Tempo gehen, zumal der Auftakt in der Gruppe H auch strategisch angelegt ist.

Kurze Einsatzzeit möglich

De la Fuente will die Partie gegen den klaren Außenseiter zunächst abwarten und dann entscheiden, wie viel Spielzeit Yamal bekommt. „In jedem Fall sei Yamal „bereit, ein paar Minuten zu spielen. Unser medizinisches Team hat dem zugestimmt, sonst wäre er gar nicht auf der Bank.“

Für den Flügelspieler ist es das WM-Debüt. Vor zwei Jahren hatte er in Deutschland mit gerade einmal 16 Jahren den EM-Titel gefeiert und zählt nun zu den großen Namen dieses Turniers. Neben Kap Verde warten in Gruppe H außerdem noch Saudi-Arabien und Uruguay auf die Spanier.

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