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Lamine Yamal war zurück, und wie: Der spanische Ausnahmekönner legte beim 4:0 gegen Saudi-Arabien bei der WM 2026 einen starken Auftritt hin und eröffnete den Torreigen früh. Spanien ließ nach dem Fehlstart bei der WM die Zweifel sofort hinter sich und setzte ein deutliches Ausrufezeichen im Rennen um die K.-o.-Runde. Der Showdown um Platz eins in Gruppe H steigt voraussichtlich am letzten Spieltag: Alle Infos zum direkten Duell zwischen Spanien und Uruguay finden Sie hier in der Spielvorschau.

Fußball heute Ergebnis – Erste WM-Sensation – Spanien patzt gegen Kap Verde
Der Europameister fertigte die Saudis am Sonntag in Atlanta mit 4:0 ab, nachdem es zum Auftakt nur zu einem peinlichen 0:0 gegen Kap Verde gereicht hatte. Für Nationaltrainer Luis de la Fuente, der an seinem 65. Geburtstag coachte, war es der erste Turniersieg. Gleichzeitig verschaffte sich sein Team mit dem klaren Erfolg eine gute Ausgangsposition für das Weiterkommen.
Yamal bringt Spanien früh auf Kurs
Die Spanier antworteten nach Tagen der Kritik mit einer dominanten Vorstellung von der ersten Minute an. Yamal, dessen Rückkehr in die Startelf lange herbeigesehnt worden war, stand erstmals seit April wieder von Beginn an auf dem Platz und zerstreute sofort alle Fitnesszweifel nach seiner überstandenen Oberschenkelverletzung. Schon in der ersten Minute ließ er mehrere Gegenspieler mit einem starken Dribbling stehen, seine Flanke verteidigte Saudi-Arabien nur mit Mühe.
Die Außenseiter, die zum Auftakt immerhin ein 1:1 gegen Uruguay geholt hatten, kamen nie wirklich zur Entlastung. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Saudis zu, gegen Yamal, Dani Olmo und Mikel Oyarzabal fand der Gegner keine Antwort. In der 10. Minute drückte Yamal eine scharfe Hereingabe über die Linie und stellte auf 1:0.

Oyarzabal trifft doppelt, Cucurella erzwingt das vierte Tor
Nur wenig später erhöhte Spanien den Druck weiter. Mikel Oyarzabal, der beim Auftakt noch glücklos geblieben war, traf in der 21. und 24. Minute doppelt und sorgte schon früh für klare Verhältnisse. Auch die Trinkpause änderte nichts an der Dynamik der Partie. Spanien dominierte das Geschehen klar und ließ Saudi-Arabien kaum Luft zum Atmen.
Nach dem Seitenwechsel ging es nahtlos weiter. Marc Cucurella zwang in der 49. Minute ein Eigentor von Hassan Al-Tambakti heraus. Ein Schuss des Spaniers wurde von Saudi-Keeper Mohammed Al-Owais noch pariert, doch der Ball sprang letztlich vom Knie des Verteidigers ins eigene Netz. Damit war die Partie endgültig entschieden.
WM 2026 Tabelle in Spanien-Gruppe H

De la Fuente schont Yamal und bleibt weiter ungeschlagen
Da das Ergebnis früh feststand, konnte de la Fuente seinen Rückkehrer Yamal schon nach der ersten Halbzeit vom Feld nehmen. Auch Oyarzabal wurde ausgewechselt, später sammelte Nico Williams noch etwas Spielpraxis. An Spaniens Überlegenheit änderten diese Wechsel nichts, denn der Europameister ließ bis zum Abpfiff keine Großchance mehr zu.
Für de la Fuente bedeutete der Sieg nicht nur einen gelungenen Geburtstag, sondern auch die Fortsetzung einer beeindruckenden Serie. Unter seiner Leitung blieb Spanien nun 32 Spiele nacheinander ungeschlagen. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Uruguay am Samstag um 2.00 Uhr MESZ dürfte der Europameister stärker gefordert sein. Saudi-Arabien trifft in der Nacht zu Samstag noch auf Kap Verde und erwies sich in Atlanta als kein echter Prüfstein.