Nahost-Krieg: Entscheidung über FIFA Finalissima kommende Woche

Die Entscheidung über die FIFA Finalissima zwischen Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien fällt bis „Ende nächster Woche“, teilte die UEFA mit. Das Spiel ist für den 27. März im Lusail-Stadion in Doha angesetzt und steht wegen des seit dem vergangenen Wochenende eskalierten Nahost-Kriegs auf der Kippe. Die Sicherheitslage in der Golf-Region wird derzeit neu bewertet; UEFA und lokale Organisatoren führen intensive Gespräche. Eine endgültige Entscheidung über Austragung und Veranstaltungssicherheit soll bis Ende nächster Woche verkündet werden.

Der argentinische Stürmer Lionel Messi hebt den Pokal in die Höhe, während die argentinischen Spieler nach dem Sieg im internationalen Freundschaftsspiel "Finalissima" zwischen Italien und Argentinien im Wembley-Stadion in London am 1. Juni 2022 auf dem Spielfeld feiern. - Die Azzurri treffen in der ersten Finalissima in Wembley auf den südamerikanischen Kontinentalmeister. (Foto: Glyn KIRK / AFP)
Der argentinische Stürmer Lionel Messi hebt den Pokal in die Höhe, während die argentinischen Spieler nach dem Sieg im internationalen Freundschaftsspiel „Finalissima“ zwischen Italien und Argentinien im Wembley-Stadion in London am 1. Juni 2022 auf dem Spielfeld feiern. – Die Azzurri treffen in der ersten Finalissima in Wembley auf den südamerikanischen Kontinentalmeister. (Foto: Glyn KIRK / AFP)

Entscheidung über Finalissima bis Ende nächster Woche

Die UEFA macht klar, dass sie innerhalb weniger Tage eine finale Entscheidung zur Austragung des Finalissima treffen will. Das Duell zwischen Argentinien und Spanien steht weiterhin auf dem Kalender für den 27. März im Lusail-Stadion in Doha, doch der Zeitplan hängt von der Sicherheitsbewertung ab. Verantwortliche prüfen laufend, ob die Rahmenbedingungen für eine sichere Durchführung vor Ort erfüllt werden können.

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Sicherheitslage nach Nahost-Krieg im Fokus

Der seit dem vergangenen Wochenende eskalierte Nahost-Krieg hat die Golf-Region erschüttert und zwingt zu einer erneuten Risikoanalyse für Großveranstaltungen. Veranstaltungs- und Reisensicherheit spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung, dabei geht es sowohl um die Sicherheit der Teams als auch um Schutzkonzepte für Zuschauer und Funktionäre. Dennoch betont die UEFA, dass bisher keine Alternativpläne öffentlich werden und die Gespräche mit lokalen Partnern Vorrang haben.

UEFA und lokale Organisatoren führen Gespräche

Die UEFA erklärte: „Wir sind uns der Spekulationen rund um das Finalissima angesichts der Lage in der Region bewusst.“ Zugleich hob der Verband hervor, dass derzeit Gespräche mit den lokalen Organisatoren laufen, die „große Anstrengungen unternommen haben, um das Spiel zu einem Erfolg zu machen.“ Die UEFA erwartet eine endgültige Entscheidung bis Ende nächster Woche und betont die enge Abstimmung mit den Gastgebern vor Ort.

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Keine alternativen Austragungsorte derzeit

Die UEFA machte deutlich: „Derzeit werden keine alternativen Austragungsorte in Betracht gezogen.“ Zudem fügte der Verband hinzu: „An weiteren Spekulationen werde sich die UEFA nicht beteiligen.“ Damit bleibt das Lusail-Stadion vorläufig der geplante Spielort, bis eine abschließende Sicherheitsprüfung die Austragung bestätigt oder eine andere Lösung nötig macht.