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Der VfB Stuttgart hat sich trotz eines schwachen Auftritts das Weiterkommen in die Runde der letzten 16 der Europa League gesichert. Im Rückspiel gegen Celtic Glasgow verlor die Mannschaft von Sebastian Hoeneß unglücklich mit 0:1, doch eine Woche nach dem überzeugenden 4:1-Erfolg in Schottland reichte dieses Ergebnis zum Einzug ins Achtelfinale. Luke McCowan traf bereits nach 28 Sekunden und sorgte für den frühen Schock, Stuttgart dominierte den weiteren Spielverlauf jedoch phasenweise und ließ sich die Führung nicht mehr entreißen. Jetzt richten sich die Blicke auf die Achtelfinal-Auslosung in Nyon.

Spielverlauf: Frühes Gegentor, kontrollierte Reaktion
Der VfB geriet schon nach 28 Sekunden in Rückstand, als Luke McCowan (1.) eine frühe Unordnung in der VfB-Defensive eiskalt nutzte. Trotz des Horrorstarts behielt Stuttgart die Ruhe und übernahm im weiteren Verlauf zunehmend die Spielkontrolle; Ballbesitz und Spielaufbau waren meist auf Seiten der Schwaben. Wirklich zwingende Großchancen erspielte sich der Pokalsieger aber nur selten, weil die Angriffe im letzten Drittel zu unpräzise ausgetragen wurden. Dennoch reichte die kompakte Leistung, um die Hoffnung auf das Weiterkommen zu bewahren.
Defensive und Personal: Chabot fehlt, Celtic mit Umstellungen
Ohne den gelbgesperrten Abwehrchef Jeff Chabot fehlte dem VfB eine wichtige Führungspersönlichkeit in der Defensive, was sich besonders beim frühen Gegentor bemerkbar machte. Celtic war im Vergleich zum Hinspiel auf acht Positionen neu besetzt und verteidigte sehr diszipliniert, was die Offensivbemühungen der Schwaben zusätzlich erschwerte. Trainer Sebastian Hoeneß hatte seine Mannschaft vor dem Rückspiel zur Verantwortung gezogen: „Es hilft keinem, wenn du irgendwie mit Ach und Krach weiterkommst“, sagte Hoeneß und forderte, dass sich seine Spieler „von der besten Seite zeigen“.
Entscheidende Szenen: Verwehrte Ausgleichstreffer durch Abseits
Stuttgart erspielte sich in der zweiten Halbzeit bessere Möglichkeiten, doch zwei vermeintliche Ausgleichstreffer wurden zurückgenommen: Chris Führich (68.) und Deniz Undav (75.) waren jeweils in Abseitsposition gewesen. Die Schiedsrichterentscheidungen verhinderten so einen späten Umschwung zugunsten des VfB. Insgesamt blieb die Partie trotz länger andauernder Phasen mit Druck des Gastgebers geprägt von Unpräzision im letzten Drittel.
Auslosung wartet: Porto oder Braga als mögliche Gegner
Nach dem Weiterkommen darf der VfB gespannt auf die Achtelfinal-Auslosung blicken. Die Auslosung findet am Freitag um 13.00 Uhr in Nyon/Schweiz statt; mögliche Gegner für Stuttgart sind der FC Porto oder Sporting Braga. Bis dahin bleibt dem Klub die Gewissheit, die K.o.-Runde erreicht zu haben, obwohl das Rückspiel gegen Celtic keinen überzeugenden Auftritt bot.