FIFA WM 2026 Liveticker – Mbappés Elfmeter reicht: Frankreich ringt Paraguay nieder

Herzlich willkommen zum großen FIFA WM 2026 Liveticker von fussballnationalmannschaft.net! Hier bekommst du die wichtigsten News der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, kompakt zusammengefasst in einem Abschnitt pro Thema, das Neueste immer oben. Das Achtelfinale Paraguay gegen Frankreich hat Frankreich mit 1:0 gewonnen und trifft im Viertelfinale am Donnerstag in Boston auf Marokko. Übertragen wurde die Partie exklusiv bei MagentaTV. Marokko hatte sich zuvor mit 3:0 gegen Kanada durchgesetzt.

Frankreichs Kapitän Kylian Mbappé applaudiert den Fans vor dem Achtelfinale der WM 2026 gegen Paraguay in Philadelphia.
Kylian Mbappé blieb vom Punkt eiskalt und schoss Frankreich ins Viertelfinale. (Foto: Elsa / Getty Images)

WM 2026 Liveticker: die News vom 4. und 5. Juli

Alle Zeiten in MESZ.

01:04 Uhr

Mbappés Elfmeter reicht: Frankreich ringt Paraguay nieder

Keine Zaubershow, aber der Titeltraum lebt: Frankreich hat den aufmüpfigen Deutschland-Schreck Paraguay mit 1:0 (0:0) niedergerungen und wirkte dabei erstmals in diesem Turnier verwundbar. Im Glutofen von Philadelphia, bei fast 40 Grad und gefühlten 46, biss sich die Staroffensive lange an der vielbeinigen, hart verteidigenden Albirroja fest: über 80 Prozent Ballbesitz, aber der erste Abschluss war ein abgefälschter Fernschuss von Manu Koné, der den angeschlagenen Tchouaméni vertrat (22.), auch Dembélés abgefälschter Versuch (38.) brachte nichts Zählbares. Nach der Pause prüfte Koné Elfmeter-Killer Orlando Gill erstmals ernsthaft (54.), ehe der eingewechselte Doué den entscheidenden Strafstoß herausholte: Diego Gomez trat ihn um, nach Videobeweis gab es Elfmeter, und Mbappé blieb anders als die DFB-Schützen gegen Gill eiskalt (70.), sein 19. Tor im 19. WM-Spiel. In der Schlussphase musste Paraguay seine Defensivtaktik aufgeben und blieb im Umschaltspiel zu harmlos. Wie schon 1998, als Les Bleus auf dem Weg zum ersten Titel Paraguay per Golden Goal 1:0 bezwangen, geht es mühsam, aber erfolgreich weiter: Im Viertelfinale wartet am Donnerstag (22:00 Uhr MESZ) in Boston Marokko. Alle Infos zur Partie gibt es auf der Seite zum Spiel Paraguay gegen Frankreich.

23:21 Uhr

Mexiko sieht sich „auf Augenhöhe“ mit England

Mexikos Johan Vásquez im Zweikampf mit Ecuadors Kevin Rodríguez im Sechzehntelfinale der WM 2026 im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Im Aztekenstadion schaltete Mexiko zuletzt Ecuador aus, nun wartet England. (Foto: Getty Images)

Javier Aguirre misst dem vermeintlichen Höhenvorteil Mexikos im Achtelfinale gegen England im Aztekenstadion (Nacht zu Montag, 02:00 Uhr MESZ, MagentaTV) keine Bedeutung bei: „Darüber denke ich ehrlich gesagt nicht nach. Es sind elf gegen elf Spieler. Der Schiedsrichter sorgt dafür, dass alles fair abläuft“, sagte der Trainer am Samstag. Die Partie findet auf rund 2200 Metern Höhe statt, Mexiko ist die dünne Luft gewohnt und schaltete dort zuletzt Ecuador mit 2:0 aus. Englands deutscher Teammanager Thomas Tuchel hatte die Höhenlage dagegen als „erheblichen Nachteil“ bezeichnet, eine körperliche Anpassung in vier Tagen sei „schlicht unmöglich“. Im ganzen Land herrscht Euphorie um die Tri, die alle vier Turnierspiele gewonnen hat. „Jeder Spieler hat ein Smartphone und sieht, was in den Sozialen Medien passiert. Sie spüren die Begeisterung“, so Aguirre, dessen Aufgabe es sei, „sie zu erden, wenn sie zu euphorisch werden“. Der Respekt vor den Three Lions um Harry Kane ist groß: England sei „eine absolute Spitzenmannschaft“, Mexiko werde „nahezu ein perfektes Spiel machen müssen“. Aguirre sieht beide Teams dennoch „auf Augenhöhe“: „Am Ende wird die Mannschaft gewinnen, die weniger Fehler macht.“ Alle Infos zur Partie gibt es auf der Seite zum Spiel Mexiko gegen England.

22:47 Uhr

Marokko auch ohne Saibari auf Kurs: „Ist erst der Anfang“

Marokkos Azzedine Ounahi bejubelt einen seiner beiden Treffer im Achtelfinale der WM 2026 gegen Kanada.
Doppelpacker Azzedine Ounahi schoss Marokko gegen Kanada ins Viertelfinale. (Foto: Kevin C. Cox / Getty Images)

Marokko ist als erstes afrikanisches Team zweimal in Folge in ein WM-Viertelfinale eingezogen, und das trotz des frühen Ausfalls von Starstürmer Ismael Saibari. Der künftige Bayern-Profi, der erst am Mittwoch einen Vertrag bis 2031 in München unterschrieben hatte (rund 50 Millionen Euro Ablöse), humpelte gegen Kanada schon nach 22 Minuten vom Platz. „Er hatte ein bisschen Schmerzen im Oberschenkel“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi nach dem 3:0 (0:0), Genaueres wisse er noch nicht: „Ich hatte noch keine Zeit, mit dem Arzt zu sprechen. Wir wollen kein Risiko eingehen.“ Sportlich ließ sich der Afrika-Cup-Sieger auch von einer lange zähen Partie nicht beirren: Azzedine Ounahi (50./82.) schnürte einen Doppelpack, Soufiane Rahimi (90.+8) machte den Deckel drauf. Der Viertelfinaleinzug sei „keine Überraschung mehr“, betonte Ouahbi: „Wenn die Leute über Marokko reden, reden sie über einen Mitbewerber. Es ist erst der Anfang, es ist noch nicht das Ende.“ Vor vier Jahren in Katar scheiterte der WM-Vierte erst im Halbfinale an Frankreich, inzwischen gilt er wieder als Geheimfavorit. Alle Infos zur Partie gibt es auf der Seite zum Spiel Kanada gegen Marokko.

21:44 Uhr

Blitz-Amtszeit: Renard tritt nach Tunesiens WM-Aus zurück

Hervé Renard, hier noch als Nationaltrainer Marokkos, ist als Trainer Tunesiens zurückgetreten. (Archivbild)
Hervé Renard, hier noch als Marokko-Coach, tritt nach nur 18 Tagen in Tunesien zurück. (Archivbild)

Nur 18 Tage im Amt: Nach Tunesiens Vorrunden-Aus ist Hervé Renard als Nationaltrainer zurückgetreten. „Meine Reise ist zu einem Ende gekommen“, schrieb der 54-jährige Franzose auf Instagram, nur zweieinhalb Wochen, nachdem er den Posten zum zweiten Gruppenspiel übernommen hatte. Renard war nach der klaren Auftaktniederlage auf den entlassenen Sabri Lamouchi gefolgt, konnte den Negativtrend aber nicht stoppen und verantwortete die Gruppenniederlagen zwei und drei. Er sei „kein Zauberer“, hatte er zum Einstand gesagt, und behielt recht: Tunesien schied mit null Punkten, zwei Toren und zwölf Gegentoren chancenlos in der Gruppe F aus. In seiner Abschiedsbotschaft wertete Renard die WM-Teilnahme dennoch als großen Erfolg und zeigte sich überzeugt, dass die Mannschaft „glanzvolle Kapitel in ihrer Geschichte schreiben wird“. Im April war der Coach bereits als Nationaltrainer Saudi-Arabiens entlassen worden.

19:30 Uhr

Zwayer Vierter Offizieller bei Spanien gegen Portugal

Bundesliga-Schiedsrichter Felix Zwayer bei einer VAR-Entscheidung im WM-2026-Gruppenspiel zwischen den USA und Australien.
Felix Zwayer, hier bei USA gegen Australien, ist beim iberischen Klassiker Vierter Offizieller. (Foto: Getty Images)

Im WM-Achtelfinale kommt Bundesliga-Schiedsrichter Felix Zwayer wieder zum Einsatz: Für das Nachbarduell Portugal gegen Spanien mit Altstar Cristiano Ronaldo am Montag (21:00 Uhr MESZ, ZDF und MagentaTV) in Dallas hat ihn die FIFA als Vierten Offiziellen eingeteilt. Zweimal stand der 45-Jährige bisher als Chef auf dem Platz: beim 2:0 des Co-Gastgebers USA gegen Australien, als er in der Nachspielzeit an der Wade behandelt werden musste, und beim 3:1 der DR Kongo gegen Usbekistan. Geleitet wird das Achtelfinale vom Engländer Anthony Taylor, seine Landsleute Gary Beswick und Adam Nunn assistieren.

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