Effzeh Trainer Wagner sieht El Mala in der Startelf

Der neue Effzeh Trainer René Wagner deutet im Abstiegskampf des 1. FC Köln einen klaren Kurs für Said El Mala an: Der 19-Jährige soll unter dem Interimscoach mehr Chancen von Beginn an erhalten. Wagner hält den Offensivmann für einen „Unterschiedsspieler“ und würde ihn aktuell lieber in der Startelf sehen als auf der Bank.

Said El Mala im Trikot des 1.FC Köln im Rhein Energie Stadion (Fotoi Depositphotos.com)
Said El Mala im Trikot des 1.FC Köln im Rhein Energie Stadion (Fotoi Depositphotos.com)

Der neue Mann an der Seitenlinie, der nach der Entlassung von Lukas Kwasniok vorerst übernimmt, machte vor seinem Debüt bei Eintracht Frankfurt am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) deutlich, dass er bei El Mala auf mehr Einsatzzeit von Anfang an setzt. Trotz eines Trauerfalls in der Familie steht der Jungstar dem FC zur Verfügung.

Wagner setzt auf El Mala

„Unterschiedsspieler. Das kann er von der Bank tun, das kann er vom Start weg tun. Aber ich glaube, dass wir uns keinen Gefallen tun, Said aktuell nicht in der Startelf zu haben“, sagte Wagner über den 19-Jährigen. El Mala war nach dem Tod seiner Großmutter zunächst „traurig“, möchte nun aber „einfach, am Sonntag ein gutes Spiel zu machen“, wie Wagner erklärte. „Die Mannschaft hier hat sich um ihn gekümmert.“

Der Angreifer hatte kürzlich für die U21 seinen ersten Treffer erzielt. Unter Kwasniok kam er häufig als Joker zum Einsatz und stand in 13 von 27 Bundesliga-Partien in der Startelf. Der Umgang des bisherigen Coaches mit El Malas Einsatzzeiten hatte im Umfeld des Vereins mitunter für Kritik gesorgt.

Nur kleine Anpassungen im Abstiegskampf

Wagner, der zuvor als Assistent von Kwasniok gearbeitet hatte, will im Kampf gegen den Abstieg nicht an zu vielen Stellschrauben drehen. Es gehe nicht darum, den Charakter der Mannschaft „unfassbar verändern“ zu müssen, sagte der 37-Jährige. Die Leistung am Wochenende sei „zumeist echt gut“ gewesen, deshalb brauche es keine großen Umbrüche.

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Mit gezielten „Kleinigkeiten“ erhofft sich Wagner vielmehr noch „ein, zwei Prozentpunkte“ herauszuholen.