Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- 1 Termin der DFB-Kaderbekanntgabe am 12. Mai
- 2 Voraussichtliche Kadergröße und Fristen
- 3 Turnierdaten: USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli
- 4 Aktuelle Länderspiele: 4:3-Sieg in der Schweiz und Test gegen Ghana
- 5 Verletzte und Vorsichtsmaßnahmen: Pavlovic, Nmecha und Musiala
- 6 Gruppenspiele: Houston, Toronto und East Rutherford

Termin der DFB-Kaderbekanntgabe am 12. Mai
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte am Samstag, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen WM-Kader am 12. Mai um 13 Uhr veröffentlichen wird. Wo die Bekanntgabe erfolgen wird, blieb offen; Details zum Veranstaltungsort nannte der Verband bislang nicht. In der Presserunde dürfte Nagelsmann das Vorgehen erläutern und auf Nachfragen zur Kaderzusammenstellung und zur finalen Nominierung eingehen. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, ob der Übungsleiter zusätzliche Statements zur Vorbereitung und zur Gesundheitslage der Spieler abgibt.
Voraussichtliche Kadergröße und Fristen
Voraussichtlich werden 26 Spieler Teil des Kaders sein, der für Deutschland bei der WM 2026 gemeldet wird. Theoretisch könnte Nagelsmann im Mai auch mehr Spieler berufen; erst Anfang Juni muss der Bundestrainer seinen finalen WM-Kader beim Weltverband FIFA melden. Dieser finale Kader umfasst dann 26 Spieler. Dadurch behält sich der Trainerteam-Pool bis zur Abgabe beim Weltverband gewisse personelle Optionen offen.

Turnierdaten: USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli
Die WM 2026 findet in den drei nordamerikanischen Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada statt und erstreckt sich über den Zeitraum vom 11. Juni bis zum 19. Juli. Deutschland tritt dort als eine der favorisierten Mannschaften an, für die Planung sind diese Termine die zentralen Eckpfeiler. Die lange Turnierdauer wirkt sich auf Reisestrategien, Regeneration und Rotation der Spieler aus. Gleichzeitig müssen Trainerstab und medizinisches Team die Belastungssteuerung während der Gruppen- und K.-o.-Phase eng abstimmen.
Aktuelle Länderspiele: 4:3-Sieg in der Schweiz und Test gegen Ghana
Deutschland hatte am Freitag im ersten Länderspiel des Jahres ein turbulentes 4:3 in der Schweiz gefeiert. Dennoch bleiben Fragen zum Spielverlauf und zur Defensive offen, die Nagelsmann wahrscheinlich in weiteren Testspielen ansprechen wird. Am Montag steht in Stuttgart ein weiteres Länderspiel gegen Ghana auf dem Programm (20.45 Uhr/ARD), das weitere Entscheidungen und Einordnungen im Hinblick auf die WM-Vorbereitung ermöglichen soll. Diese Begegnungen dienen auch als Chance zur Feinabstimmung von Systemen und personellen Optionen.
Verletzte und Vorsichtsmaßnahmen: Pavlovic, Nmecha und Musiala
Bei den aktuellen Länderspielen fehlen die verletzten Aleksandar Pavlovic (Bayern München) und Felix Nmecha (Borussia Dortmund). Auch WM-Hoffnungsträger Jamal Musiala blieb als Vorsichtsmaßnahme in München. Die drei Spieler werden von Nagelsmann sicher für die WM nominiert werden, sofern sie sich nicht erneut verletzen. Die Nennung der Vereinszugehörigkeiten verweist auf die jeweiligen Trainingsstandorte wie die Säbener Straße bei Bayern und das Westfalenstadion als Synonym für Dortmund; das medizinische Personal wird Ausfallzeit, Reha-Maßnahmen und Rückkehr ins Mannschaftstraining genau beobachten.
Gruppenspiele: Houston, Toronto und East Rutherford
Die deutsche Mannschaft startet in der Vorrunde am 14. Juni in Houston gegen Curacao. Danach folgen Duelle mit der Elfenbeinküste (Cote d’Ivoire) am 20. Juni in Toronto. Das dritte Gruppenspiel bestreitet Deutschland am 25. Juni gegen Ecuador in East Rutherford.