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Schlotterbeck dementiert Einigung
Nico Schlotterbeck hat Medienberichte über eine Einigung im Vertragspoker mit Borussia Dortmund vehement zurückgewiesen. „Ich sage ganz ehrlich, dass ich das klar dementieren muss. So weit sind wir leider nicht. Ich habe lange mit Sebastian (Kehl, d.Red.) verhandelt, der ist jetzt nicht mehr da“, erklärte der Innenverteidiger nach dem 2:1 (1:0) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ghana in Stuttgart.
Der 26-Jährige zeigte sich deutlich überrascht und wolle die Öffentlichkeit richtigstellen, weil die Darstellung der Lage nicht mit seiner Einschätzung übereinstimme. Er sei entsprechend „sehr verwundert über die Berichterstattung“.
Sky-Bericht: angebliche Verlängerung bis 2027
Am Montag hatte Sky von einer Einigung über eine vorzeitige Verlängerung des bis 2027 laufenden Vertrags berichtet und geschrieben, die Unterschrift sei unmittelbar nach der Länderspielpause geplant. Diese Darstellung wies Schlotterbeck ausdrücklich zurück: Nach seinen Worten würden diese Informationen „nicht stimmen“.
Er betonte erneut, dass die behauptete Unterschrift nicht bevorstehe: „Dass die Unterschrift kurz bevorsteht, so weit sind wir leider noch nicht. Deshalb muss ich das auch mal ansprechen.“ Schlotterbecks aktuelle Vertragsdauer bis 2027 bleibt damit der verifizierte Fakt.
Kontext: Aussage nach dem Länderspiel gegen Ghana
Die Aussagen Schlotterbecks fielen unmittelbar nach dem 2:1 (1:0)-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana in Stuttgart. In dieser Presserunde nahm der Innenverteidiger zu den Spekulationen um seine Zukunft Stellung und suchte die Einordnung der Berichterstattung im direkten Umfeld des Länderspiels.
Gleichzeitig betonte Schlotterbeck, dass er die Öffentlichkeit richtig informieren wolle und deshalb die bisherigen Spekulationen klarstellte.
Verhandlungen mit Sebastian Kehl und dessen kurzfristiger Abgang
Schlotterbeck unterstrich, dass er „lange mit Sebastian (Kehl, d.Red.) verhandelt“ habe und der plötzliche Weggang des Sportdirektors die Situation verändert habe. Der 26-Jährige erklärte: „Ich habe lange mit Sebastian verhandelt“, und zeigte sich vom kurzfristigen Abgang Kehrs überrascht.
Auf die Frage nach einer Entscheidung sagte Schlotterbeck: „Ich hätte wahrscheinlich in den nächsten Wochen eine Entscheidung getroffen. Jetzt hat sich die Situation schon ein bisschen verändert, das muss ich einfach schauen.“ Damit machte er deutlich, dass Kehrs Abgang den Verhandlungsverlauf beeinflusst hat.
Neuer Sportdirektor Ole Book hat bereits Kontakt aufgenommen
Schlotterbeck bestätigte, dass der neue Sportdirektor Ole Book bereits das Telefon in die Hand genommen habe: „Der neue Sportdirektor Ole Book habe ihn bereits angerufen, es werde mit ihm sicher bald Gespräche geben.“ Damit signalisierte der Verteidiger, dass der Austausch mit der Klubführung fortgesetzt werden soll.
Abschließend reflektierte Schlotterbeck die Lage auch im Hinblick auf die Anhängerschaft: „Das ist jetzt blöd für alle BVB-Fans, aber es ist keine einfache Situation für mich, weil Sebastian im letzten Moment gegangen ist“, meinte Schlotterbeck.
