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Siebert leitet das Königsklassen-Finale in Budapest
Daniel Siebert übernimmt das Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal. Die UEFA teilte die Besetzung des Endspiels mit, das am Samstag, dem 30. Mai, um 18 Uhr im ZDF aus Budapest übertragen wird. Für den 42 Jahre alten Referee ist es ein weiterer Höhepunkt einer Saison mit bereits neun Einsätzen in der Königsklasse.

Zu seinen Partien in dieser Champions-League-Spielzeit zählten unter anderem das Viertelfinal-Hinspiel zwischen Sporting Lissabon und Arsenal sowie das Halbfinal-Rückspiel zwischen Arsenal und Atlético Madrid. Nach dem Aus des letzten deutschen Vertreters FC Bayern steht nun auch fest, dass Siebert das Endspiel pfeifen darf.
Seltene Ehre für einen deutschen Unparteiischen
Mit Siebert erhält erst der fünfte deutsche Schiedsrichter überhaupt die Leitung eines Champions-League-Endspiels. Vor ihm waren Hellmut Krug 1998, Markus Merk 2003, Herbert Fandel 2007 und Felix Brych 2017 in diesem Spiel im Einsatz.
An den Linien unterstützen ihn Jan Seidel und Rafael Foltyn. Als vierter Offizieller ist der Schweizer Sandro Schärer vorgesehen, während Bastian Dankert und Robert Schröder als Video-Assistenten fungieren.
Jablonski pfeift das Pokalfinale in Berlin
Parallel dazu hat der Deutsche Fußball-Bund Sven Jablonski für das 83. DFB-Pokalfinale angesetzt. Der Bremer leitet am 23. Mai im Berliner Olympiastadion die Partie zwischen Titelverteidiger VfB Stuttgart und Rekordsieger Bayern München. Für den 36-Jährigen ist es das erste Endspiel dieses Wettbewerbs als Hauptschiedsrichter.
Jablonski hat in dieser Saison sein Debüt in der Champions League gegeben und zudem die meisten Bundesliga-Spiele geleitet, darunter den Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern. „Es ist eine große Ehre, dieses Finale leiten zu dürfen. Für uns als Team ist das DFB-Pokalfinale ein absolutes Highlight und wir freuen uns riesig auf einen besonderen Fußballabend in Berlin“, sagte der Bremer.