Bei der WM 2026 im Sommer gilt eine neue Regel für Verwarnungen. Nach SID-Informationen lässt die FIFA Gelbe Karten künftig nicht mehr nur nach dem Viertelfinale, sondern zusätzlich bereits nach der Gruppenphase verfallen. Damit soll verhindert werden, dass wichtige Spieler ausgerechnet in entscheidenden Partien gesperrt fehlen.

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Neue Lösung für das XXL-Turnier
Hintergrund ist das erweiterte Format mit 48 Mannschaften, durch das eine zusätzliche K.o.-Runde ins Programm rückt. Für jedes Team ist das Viertelfinale dadurch schon das sechste WM-Spiel, was die Belastung und damit auch das Risiko für Sperren in der Schlussphase erhöht. Genau dieses Problem will der Weltverband mit der angepassten Regelung entschärfen.
Auf der Tagesordnung des FIFA-Rats, der am Dienstag im kanadischen Vancouver tagt, steht das Thema ebenfalls. Statt die Grenze für eine Sperre auf drei Gelbe Karten anzuheben, hält die FIFA eine Aufteilung in zwei Turnierphasen für die fairere Variante.
So soll die Sperrenregelung greifen
Nach dem geplanten Modell müssten Spieler entweder in zwei der drei Gruppenspiele verwarnt werden oder im Abschnitt vom Sechzehntelfinale bis zum Viertelfinale zweimal Gelb sehen, um eine Partie aussetzen zu müssen. Damit will die FIFA das Risiko entschärfen, dass Verwarnungen aus früheren Spielphasen bis in die entscheidenden K.o.-Runden durchschlagen.