SPORT1: Verlängert der FC Bayern mit Sportvorstand Max Eberl?

Die Entscheidung über die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern München könnte später fallen als bislang erwartet. Nach Informationen von SPORT1 erwägt der Aufsichtsrat, sich bis Mitte November Zeit zu lassen.

Karl-Heinz Rummenigge und Max Eberl, Vorstand Sport des FC Bayern München, beim Gespräch anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung 'All the best, Sepp Maier!' zum 80. Geburtstag der Torwartlegende im FC Bayern Museum in München am 19. März 2024. Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images Europe via Getty Images
Karl-Heinz Rummenigge und Max Eberl, Vorstand Sport des FC Bayern München, beim Gespräch anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung ‚All the best, Sepp Maier!‘ zum 80. Geburtstag der Torwartlegende im FC Bayern Museum in München am 19. März 2024. Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images Europe via Getty Images

Max Eberls Vertrag als Sportvorstand des Rekordmeisters läuft noch bis 2027. Eine vorzeitige Verlängerung ist bislang jedoch nicht beschlossen. Ursprünglich hatte die Aufsichtsratssitzung Ende August als möglicher Termin für eine Entscheidung gegolten. Dieser Zeitplan könnte sich nun verschieben.

Aufsichtsrat könnte Entscheidung vertagen

Wie SPORT1 berichtet, wird beim FC Bayern mittlerweile ein alternatives Vorgehen diskutiert. Demnach könnte das Kontrollgremium zunächst auf ein endgültiges Urteil verzichten und die Entwicklung bis Mitte November abwarten. Eine Entscheidung über Eberls weitere Zukunft würde dann erst kurz vor der Jahreshauptversammlung des Vereins getroffen.

Für den Sportvorstand würde sich dadurch das Zeitfenster verlängern, in dem er die Verantwortlichen von seiner Arbeit überzeugen kann. Nach den Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari richtet sich der Blick beim deutschen Rekordmeister nun vor allem auf die Abgänge.

Abgangsseite rückt in den Fokus

Für Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza sollen in den kommenden Wochen Lösungen gefunden werden. Eberl hatte erst am Mittwoch unmissverständlich erklärt, dass die drei Profis keine Zukunft beim FC Bayern besitzen.

Die Debatte um seine eigene Position beschäftigt ihn nach eigener Aussage derzeit nicht. „Das ist nicht meine Aufgabe. Meine Aufgabe ist es, meinen Job zu machen. Das tue ich jetzt schon seit über zwei Jahren: einen Kader aufzubauen, der Erfolge einfahren kann, mit Spielern, mit denen wir uns identifizieren können, und einen Fußball zu spielen, den die Leute gerne sehen.“

Weiter sagte Eberl: „Das ist meine Aufgabe. Und dann wird eine Entscheidung über mich getroffen. Aber das ist heute nicht unser Thema.“

Den kommenden Wochen kommt laut dem Bericht deshalb eine besondere Bedeutung zu. Sollte es Eberl gelingen, die Verkaufskandidaten erfolgreich von der Gehaltsliste zu streichen und bei der Kaderplanung weitere Fortschritte zu erzielen, könnte dies seine Position im Verein zusätzlich stärken.