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Frauen-Bundestrainer Christian Wück bewertet die Beförderung von Marie-Louise Eta zur Männer-Cheftrainerin bei Union Berlin als klares Signal für den Fußball. Die frühere DFB-Mitarbeiterin und Ex-Union-Co-Trainerin übernimmt nach der Trennung von Steffen Baumgart interimsweise an der Seitenlinie und schreibt damit Geschichte: Als erste Cheftrainerin einer Bundesliga-Männermannschaft.

Wück: „durchweg positiv“
Wück kennt Eta sowohl aus ihrer Zeit beim DFB als auch aus ihrer Phase bei Union und äußerte sich am Montag entsprechend anerkennend. „Ich kenne Marie-Louise aus ihrer Zeit beim DFB, ich kenne sie aus ihrer Zeit bei Union und wünsche ihr natürlich alles Gute, dass sie diese restlichen Spiele mit Union erfolgreich gestalten kann und wird. Und von daher ist das Zeichen, ich glaube, dass es auch durch Deutschland geht, durchweg positiv“, sagte der Bundestrainer. Für ihn ist das „auf jeden Fall ein positives Signal, was da gesendet wird“.
Dallmann begrüßt den Weg für mehr Frauen im Pro-Bereich
Auch Linda Dallmann sieht in E tas Aufstieg ein starkes Zeichen. Die Offensivspielerin sprach von einer Entwicklung, die aus ihrer Sicht in die richtige Richtung weist: „schön zu sehen, dass immer mehr Frauen jetzt auch vor allem in den Pro-Lizenzen dabei sind. Und genau das ist jetzt auch der Weg, um immer mehr Frauen hoffentlich auch in Männer- und Frauenklubs zu verteilen“, sagte Dallmann. Eta hatte zuvor die U19-Junioren der Köpenicker betreut und soll zur neuen Saison wie geplant die Nachfolge von Trainerin Ailien Poese bei den Union-Frauen antreten.
DFB-Frauen mit Blick auf Österreich
Wück und seine Auswahl bereiten sich derzeit auf die nächsten Partien in der WM-Qualifikation vor. Am Dienstag um 18.15 Uhr in Nürnberg und vier Tage später um 18.00 Uhr in Ried geht es jeweils gegen Österreich. Beide Begegnungen werden live übertragen, in Nürnberg im ZDF und in Ried bei sportschau.de.