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VfB News: Deniz Undav trotzt und motzt: „Sind auch nicht besser“ — Nach dem 1:2 im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen FC Porto zeigte sich Deniz Undav kämpferisch und zugleich ungehalten. Sein Treffer in der 40. Minute reichte dem VfB Stuttgart nicht, weil zuvor Terem Moffi (21.) und Rodrigo Mora (27.) getroffen hatten. Undav kritisierte vor allem individuelle Fehler und das Zeitspiel der Portugiesen sowie das Eingreifen des Unparteiischen. Der Blick geht nun auf das Rückspiel am kommenden Donnerstag, in dem die Schwaben noch eine kleine Chance auf das erste Europacup-Viertelfinale seit 28 Jahren haben.

Deniz Undav: Kritik an Porto und Unparteiischem
Deniz Undav sprach nach dem Spiel offen über Ursachen und Frust: „Individuelle Fehler – und die werden auf diesem Niveau bestraft“, sagte der Nationalstürmer bei RTL und forderte, diese Fehler schnell abzustellen. Gleichzeitig mokierte er sich über die Spielweise von Porto: „Sie haben bei jedem Ball versucht, Zeitspiel zu machen, den Ball liegen gelassen.“
Undav ging mit konkreten Vorwürfen an den Unparteiischen ins Detail: Er behauptete, der Linksverteidiger von Porto sei „37 Mal wegen derselben Aktion auf dem Boden“ gelegen und monierte, dass der Schiedsrichter erst ab der 70. oder 80. Minute durchgegriffen habe. „Dass der Schiedsrichter da kaum durchgegriffen hat … ist auch ein Witz – vor allem, weil wir ihm das auch hundertmal gesagt haben“, so Undav weiter.
Spielverlauf: Moffi und Mora sichern Portos Vorteil
Im Achtelfinal-Hinspiel bestimmte Porto Teile des Spielverlaufs und nutzte seine Chancen früh: Terem Moffi brachte die Gäste in der 21. Minute in Führung, Rodrigo Mora baute diese in der 27. Minute aus. Der VfB antwortete noch vor der Pause durch Deniz Undav (40.), doch das 1:2 ließ Stuttgart als Tabellenvierten der Bundesliga nur mit einer kleinen Hoffnung auf das Rückspiel zurück.
Gleichzeitig zeigte die Begegnung typische Merkmale eines engen Europapokal-Duells: intensive Zweikämpfe, Zeitspiel auf Seiten Portos und Phasen, in denen Ballbesitz nicht in klar dominierende Großchancen umgesetzt wurde. Für Stuttgart bleibt die Aufgabe, die individuellen Fehler zu minimieren, da solche Unzulänglichkeiten auf diesem Niveau direkt bestraft werden.
Angelo Stiller mahnt und blickt aufs Rückspiel
Auch Angelo Stiller äußerte sich ähnlich kritisch zur Spielweise des Gegners: „Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die so auftritt“, sagte der Mittelfeldspieler und betonte gleichzeitig die Entschlossenheit des VfB. „Wir werden alles dafür tun, dass wir am Donnerstag weiterkommen“, so Stiller, der vor zu großen Worten warnte, aber das klare Ziel formulierte: alles geben, um die Chance im Rückspiel zu wahren.