Einschaltquoten WM 2026: ARD meldet Marktanteile von über 70 Prozent

Die deutschen Fernsehabende mit der Nationalmannschaft sind weiter ein Selbstläufer. Kurz vor dem Ende der Vorrunde der WM 2026 hat die ARD ihre erste Zahlenbilanz gezogen, und die fällt für das Erste glänzend aus. Die beiden Auftritte des DFB-Teams brachten Reichweiten, die das deutsche Fernsehen sonst nur zu großen Turnierabenden erreicht.

Eine Hand mit Fernbedienung vor einem Fernseher mit Fußballspiel, davor zwei Bierflaschen und eine Schale Chips
Fußball im Fernsehen mit Bier und Chips, so verfolgen Millionen Menschen in Deutschland die WM 2026. Foto JESHOOTS.com / Pexels (Symbolbild)

An der Spitze steht das Gruppenspiel gegen Curaçao am 14. Juni mit 24,006 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 70 Prozent. Das jüngste Spiel gegen Ecuador am Donnerstagabend kam auf 18,467 Millionen und sogar 71,9 Prozent Marktanteil. In der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schalteten beim Ecuador-Spiel 6,249 Millionen ein, was einem Marktanteil von 76,7 Prozent entspricht.

Vergleich der Zuschauerzahlen und Marktanteile der beiden ARD-Übertragungen der deutschen WM-Vorrundenspiele gegen Curaçao und Ecuador. Das dazwischenliegende Spiel gegen die Elfenbeinküste lief im ZDF und ist daher nicht Teil der dargestellten Daten.
Vergleich der Zuschauerzahlen und Marktanteile der beiden ARD-Übertragungen der deutschen WM-Vorrundenspiele gegen Curaçao und Ecuador. Das dazwischenliegende Spiel gegen die Elfenbeinküste lief im ZDF und ist daher nicht Teil der dargestellten Daten.

Auch die Spätspiele laufen rund

Selbst jenseits der deutschen Partien hält das Interesse an. Alle 14 Spiele, die vor 2 Uhr nachts angepfiffen wurden, erreichten im Ersten im Schnitt 7,389 Millionen Zuschauer und damit 43,3 Prozent Marktanteil. Über das ganze Turnier gerechnet hat die ARD mit ihren Übertragungen bereits 48,972 Millionen Menschen erreicht, das sind 61,6 Prozent aller potenziellen TV-Nutzer in Deutschland, die zumindest einmal eine Minute am Stück eingeschaltet haben.

Streaming und Sportschau ziehen mit

Die digitalen Angebote halten Schritt. In der ARD Mediathek und bei sportschau.de wurden die Live-Streams bislang rund 24 Millionen Mal abgerufen, der meistgenutzte war erneut das Spiel gegen Curaçao mit etwa 6,5 Millionen Abrufen und einer durchschnittlichen Sehbeteiligung von rund 2 Millionen. Beim Audio-Stream führt die Vollreportage von Frankreich gegen Senegal am 16. Juni mit rund 300.000 Abrufen. Die WM-Inhalte auf sportschau.de kommen seit Turnierbeginn auf etwa 50 Millionen Nutzungen.

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So geht es im Ersten weiter

Der nächste ARD-Abend steht schon fest. Am Sonntag, 28. Juni, zeigt das Erste ab 20:15 Uhr das Sechzehntelfinale Südafrika gegen Kanada mit Anstoß um 21:00 Uhr. Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger moderieren aus Los Angeles, Philipp Sohmer kommentiert die Partie.

Am Dienstag, 30. Juni, folgt ab 18:00 Uhr das Spiel der Elfenbeinküste in der Runde der letzten 32, Anstoß ist um 19:00 Uhr. Lea Wagner moderiert mit Experte Thomas Hitzlsperger, als Playcaller am Mikrofon sitzen Tom Bartels und Almuth Schult. Weitere Sechzehntelfinals laufen am Mittwoch, 1. Juli, um 18:00 Uhr mit dem Sieger der England-Gruppe und um 22:00 Uhr mit dem Gewinner der Belgien-Gruppe sowie am Donnerstag, 2. Juli, um 21:00 Uhr mit dem Ersten der Spanien-Gruppe.

Wann das deutsche Team das nächste Mal dran ist und wer es überträgt, steht im DFB-Fahrplan durch die K.o.-Runde.