WM 2026 Halbfinale: Noch sechs Bundesliga-Spieler dabei – Premier League vorn

Bei dieser Fußball-WM 2026 spielt die Bundesliga unter den Topligen nur noch eine Nebenrolle. Von den vier Halbfinalisten stehen lediglich sechs Profis bei deutschen Klubs unter Vertrag, während die Premier League mit 41 Spielern klar vor der spanischen La Liga mit 28 und der französischen Ligue 1 mit 13 führt. Zusammen mit der italienischen Serie A reicht das für Rang vier.

Englands Harry Kane applaudiert nach dem Schlusspfiff in Richtung der Fans im Stadion von Miami Gardens.
Harry Kane bedankt sich nach dem 2:1-Sieg im WM-Viertelfinale gegen Norwegen bei den englischen Fans in Miami. Foto: Justin Setterfield/Getty Images

Trotz der überschaubaren Zahl wird die Bundesliga am Ende sicher einen Weltmeister stellen. Das Sextett verteilt sich nämlich auf alle vier Halbfinalisten, sodass in jedem der verbliebenen Teams mindestens ein Akteur mit Deutschland-Vertrag steht. Besonders eng ist der Bezug zu Bayern München und Bayer Leverkusen, denn genau diese beiden Vereine stellen den Großteil der deutschen Klubspieler im Turnier-Endspurt.

England und Frankreich mit je zwei Deutschland-Legionären

Im englischen Kader stehen mit Harry Kane vom FC Bayern und Jarell Quansah von Bayer Leverkusen zwei Spieler, die in Deutschland unter Vertrag stehen. Dasselbe gilt für Frankreich, wo Michael Olise und Dayot Upamecano beide für den FC Bayern auflaufen. Auch die übrigen beiden Bundesliga-Akteure in den Halbfinals sind klar zuzuordnen: Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen, der seit dem 1. Juli bei Atlético Madrid spielt, und Exequiel Palacios ebenfalls von Bayer Leverkusen. Palacios steht mit Argentinien im Rennen um den Titel.

  • Premier League (England) – 41 Spieler

  • La Liga (Spanien) – 28 Spieler

  • Ligue 1 (Frankreich) – 13 Spieler

  • Bundesliga (Deutschland) – 6 Spieler

  • Serie A (Italien) – 6 Spieler

Frankreichs Michael Olise behauptet den Ball gegen Marokkos Brahim Díaz im Viertelfinale der WM 2026 am 9. Juli 2026 im Boston Stadium in Foxborough. (Kevin C. Cox / Getty Images North America via Getty Images)
Frankreichs Michael Olise behauptet den Ball gegen Marokkos Brahim Díaz im Viertelfinale der WM 2026 am 9. Juli 2026 im Boston Stadium in Foxborough. (Kevin C. Cox / Getty Images North America via Getty Images)

Klubduelle prägen das Halbfinale

In den Vorschlussrunden kommt es zudem zu mehreren direkten Duellen zwischen Teamkollegen aus denselben Ligen. Allein im argentinischen Aufgebot stehen sechs Profis aus der Premier League, darunter Enzo Fernández vom FC Chelsea und Cristian Romero von Tottenham Hotspur. Umgekehrt hat England keinen Nationalspieler im argentinischen Kader, der in Argentinien selbst unter Vertrag steht.

  • England:

    • Harry Kane (Bayern München)

    • Jarell Quansah (Bayer Leverkusen)

  • Frankreich:

    • Michael Olise (Bayern München)

    • Dayot Upamecano (Bayern München)

  • Spanien:

    • Alejandro Grimaldo (Bayer Leverkusen – wechselte zum 1. Juli zu Atlético Madrid)

  • Argentinien:

    • Exequiel Palacios (Bayer Leverkusen)

Auch das Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien bringt zahlreiche Vereinskonstellationen mit sich. Auf französischer Seite stehen mit Aurélien Tchouaméni von Real Madrid und Jules Koundé vom FC Barcelona zwei Spieler bei Klubs des kommenden Gegners unter Vertrag. Umgekehrt trifft das nur auf Fabian Ruiz zu, der bei Paris Saint-Germain spielt.

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