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WM 2026 Achtelfinale, Ergebnis 0:1 für Frankreich, die ins Viertelfinale einziehen! Frankreich hat sich im heißen Philadelphia nur mit Mühe ins Viertelfinale der WM 2026 gezittert. Gegen das erneut unangenehme Paraguay reichte dem Topfavoriten ein verwandelter Foulelfmeter von Kylian Mbappé in der 70. Minute zum 1:0. Die Équipe Tricolore wirkte dabei erstmals im Turnier verwundbar, behielt aber den Titeltraum am Leben.

Mbappé trifft vom Punkt
Die Mannschaft von Didier Deschamps lieferte kein großes Fußballfest, auch nicht zu den Feierlichkeiten der 250-jährigen Unabhängigkeit der USA. Bei fast 40 Grad Außentemperatur tat sich Frankreich gegen den tief stehenden Gegner lange schwer und fand in der Offensive zunächst kaum Lösungen. Erst nach einem Videobeweis entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, nachdem Diego Gomez den eingewechselten Desiré Doué getroffen hatte. Mbappé blieb vom Punkt eiskalt und erzielte den entscheidenden Treffer.
Damit war das französische Milliardenensemble zwar nicht so glanzvoll wie in den früheren Turnierspielen, setzte sich aber dennoch durch. Für Les Bleus war es ein wichtiger Charaktertest im Glutofen von Philadelphia, den der Favorit mit viel Mühe bestand.

Paraguay macht Frankreich lange das Leben schwer
Paraguay stellte dem zweimaligen Weltmeister im Geburtsort der USA über weite Strecken ein Bein. Die Südamerikaner zogen sich wie schon beim Sieg gegen das DFB-Team tief zurück und hofften auf die Hitze als Vorteil, weil man die Bedingungen aus der Heimat kenne. Laut Wetterdienst fühlten sich die Temperaturen sogar wie 46 Grad an. In der Anfangsphase kam der Außenseiter damit gut zurecht und hielt die Partie eng.
Frankreich hatte zwar mehr als 80 Prozent Ballbesitz, nahm angesichts der Belastung aber zunächst Tempo aus dem Spiel. Vor dem Tor von Elfmeter-Keeper Orlando Gill entstand deshalb kaum Gefahr. Der erste Abschluss gelang erst nach 22 Minuten durch einen abgefälschten Fernschuss von Manu Koné, der den angeschlagenen Aurélien Tchouaméni vertrat. Auch Kylian Mbappé und Michael Olise wurden zunehmend ungeduldig, weil sie immer wieder an der vielbeinigen und robusten Abwehr von La Albirroja hängenblieben. Ousmane Dembélés abgefälschter Versuch in der 38. Minute blieb die gefährlichste Aktion vor der Pause, doch eine klare Chance erspielte sich der Favorit nicht.

Der Weg nach Boston bleibt offen
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Les Bleus etwas das Tempo. Gill musste bei einem weiteren Distanzschuss von Koné in der 54. Minute erstmals ernsthaft eingreifen. Wirklich aufgelöst wurde Paraguays Defensivplan aber erst durch den Elfmeter nach dem Foul von Diego Gomez an Doué. Mbappé verwandelte sicher und verhinderte damit für Frankreich ein längeres Zittern.
In der Schlussphase musste Paraguay seine Schutzstrategie aufgeben. Dadurch öffneten sich für die Franzosen neue Räume, doch der 1:0-Vorsprung blieb bestehen. Für das Team von Deschamps geht es am Donnerstag um 22.00 Uhr MESZ in Boston gegen Marokko um den Sprung ins Halbfinale. Paraguay verpasste dagegen den zweiten Einzug unter die letzten acht und musste wie schon zuvor gegen Deutschland den nächsten Coup gegen einen großen Gegner knapp liegen lassen.
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