US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino stehen beim Final Draw der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gemeinsam auf der Bühne neben dem WM-Pokal. Trump trägt einen Orden und unterstreicht damit die besondere Rolle der USA als eines der drei Gastgeberländer. (Copyright Depositphotos.com)

US Präsident Trump sagt: Werde bei WM 2026 dabei sein!

US-Präsident Donald Trump hat seine Teilnahme an der Fußball-WM 2026 im Weißen Haus klar zugesagt und offen gelassen, welche Rolle er konkret übernehmen wird. FIFA-Präsident Gianni Infantino erwartet, dass Trump dem neuen Weltmeister nach dem Finale am 19. Juli die Trophäe überreicht; bereits bei der Klub-WM war Trump bei der Siegerehrung aufgefallen und ausgebuht worden.

Begleitet wird das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada auch von Kritik an hohen Ticketpreisen und verschärften Einreisebestimmungen, die bereits mehrere Personen an der Einreise hinderten. Trump erklärte, seine Regierung arbeite daran, „die richtigen Leute“ ins Land zu lassen.

Luftaufnahme über das Zentrum von Mexiko-Stadt mit dem Palacio de Bellas Artes und der Alameda Central. Die Millionenmetropole ist Gastgeberstadt des WM-Eröffnungsspiels 2026. (Copyright Depositphotos.com)

WM 2026 Eröffnungsspiel – Mexiko sieht WM-Auftakt trotz Protesten nicht gefährdet

Trotz anhaltender Proteste der Lehrergewerkschaft CNTE rechnet die mexikanische Regierung nicht mit größeren Problemen zum WM-Auftakt in Mexiko-Stadt. Präsidentin Claudia Sheinbaum betonte, die Lage sei unter Kontrolle, und das Eröffnungsspiel gegen Südafrika am Donnerstag sei nicht gefährdet.

Auch Fan-Zone und Stadionanreise sollen gesichert sein; für mögliche Störungen am Zócalo gibt es laut Regierung Ausweichorte. Die Partie im Aztekenstadion beginnt um 21.00 Uhr MESZ und ist bei ZDF sowie MagentaTV zu sehen.

Ein Foto aus 2011: Bundestrainer Joachim Löw und Ex-Bundestrainer Berti Vogts, der die Nationalmannschaft von Azerbaidschan trainierte - Euro 2012 qualifier football match am 7.Juni 2011 in Baku. AFP PHOTO / JOHANNES EISELE

Ex-Bundestrainer Berti Vogts zur WM: Entfernungen, die Klimabedingungen, die Zeitverschiebungen – Probleme der WM 2026

Ex-Bundestrainer Berti Vogts sieht die deutsche Nationalmannschaft vor der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada nur bedingt optimal vorbereitet. Vor allem die langen Wege, die klimatischen Bedingungen und die Zeitverschiebungen könnten aus seiner Sicht den Turnierverlauf spürbar beeinflussen. Eine Reise der DFB-Auswahl in die späteren Gastgeberländer hätte ihm zufolge womöglich geholfen. Probleme durch …

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Die Amazon-Prime-Experten Eni Aluko, Thomas Hitzlsperger und Moderator Manish Bhasin nehmen am 4. Dezember 2024 im Villa Park in Birmingham ihre Positionen auf dem Rasen ein, bevor das Premier-League-Spiel zwischen Aston Villa und Brentford angepfiffen wird. (David Rogers / Getty Images)

Ex Nationalspieler Thomas Hitzlsperger kritisiert Nagelsmann – „Aber er ist auch erst 38 Jahre“ + Chancen der DFB Elf

Thomas Hitzlsperger sieht Julian Nagelsmanns bisherige Zeit als Bundestrainer als wechselhaft und lobt zwar dessen Anspruch, in dem Amt zu wachsen, erkennt aber vor allem in der Kommunikation noch deutlichen Verbesserungsbedarf. Kritisch bewertet er besonders den Ablauf rund um Manuel Neuers Rückkehr, betont aber zugleich, dass Rudi Völler mit seiner Erfahrung für Nagelsmann ein wichtiger Rückhalt sei.

Die deutsche Nationalmannschaft stellt sich am 10. Juni 2026 im W. Dennie Spry Soccer Stadium in Winston-Salem, North Carolina, zum offiziellen Mannschaftsfoto auf. Wenige Stunden vor dem WM-Auftakt posiert das DFB-Team für das traditionelle Gruppenbild bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026. (Alexander Hassenstein / Getty Images)

Deutsche Nationalmannschaft – Hier ist das offizielle Mannschaftsfoto – ohne Karl & mit Ouédraogo & Urbig

Die deutsche Nationalmannschaft hat ihre WM-Vorbereitung in Winston-Salem planmäßig fortgesetzt: Nach dem offiziellen Mannschaftsfoto trainierte das Team von Julian Nagelsmann mit allen 26 WM-Spielern plus Jonas Urbig für den Auftakt gegen Curacao. Das erste Gruppenspiel steigt am Sonntag um 19.00 Uhr MESZ in Houston, weitere Gegner in Gruppe E sind die Elfenbeinküste und Ecuador.

Detailaufnahme des Trionda, des offiziellen Spielballs der WM 2026, beim Testspiel zwischen Marokko und Norwegen am 7. Juni 2026 im Sports Illustrated Stadium in Harrison, New Jersey. (Vincent Carchietta / Getty Images North America via Getty Images)

Einreise zur WM 2026 in die USA: UN fordert „grundlegendes Umdenken“ von den USA

UN-Hochkommissar Volker Türk hat die USA kurz vor Beginn der Fußball-WM zu einem Kurswechsel in der Einwanderungspolitik aufgefordert und dabei vor Folgen für Menschenrechte und Menschenwürde gewarnt. Anlass sind bereits konkrete Probleme im WM-Umfeld: Die iranische Auswahl verlegte ihr Quartier nach Mexiko, mehrere Verbandsvertreter wurden abgewiesen, und auch der somalische Schiedsrichter Omar Artan durfte nicht einreisen.

Nationalspieler Klaus Allofs feiert sein Tor gegen Uruguay, Rudi Völler gratuliert ihm am 4.Juni 1986 bei der WM 1986 gegen Uruguay.(Foto AFP)

Reise zum WM 2026 Eröffnungsspiel – Völlers doppelte Freude: Aztekenstadion und Mexiko-Hilfe

Rudi Völler erlebt die Reise zum WM-Eröffnungsspiel in Mexiko als doppelten Herzensmoment: Er freut sich auf die Rückkehr ins traditionsreiche Aztekenstadion, wo er 1986 im WM-Finale stand, und begleitet zugleich die Übergabe von Schecks über insgesamt 86.000 Euro für die seit 40 Jahren bestehende DFB-Mexiko-Hilfe. Mit dem Geld werden Bildungsprojekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Mexiko unterstützt.

US-Präsident Donald Trump sitzt an Bord der Marine One, nachdem er das dritte Spiel der NBA-Finals zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs verlassen hat. Die Partie fand am 8. Juni 2026 im Madison Square Garden in New York City statt. (Samuel Corum / Getty Images North America via Getty Images)

Fußball WM heute: US-Regierung sorgt für Kritik mit Visa-Entscheidungen

Die US-Regierung verteidigt die umstrittenen Visa-Entscheidungen gegen den somalischen Schiedsrichter Omar Artan und mehrere Funktionäre des iranischen Verbands mit Sicherheitsbedenken. Nach Angaben des Weißen Hauses seien keine Spieler oder Trainer abgewiesen worden, sondern nur Offizielle mit angeblich problematischem Hintergrund.

Im Fall des Iran sorgt die Vorgehensweise weiter für Konflikte: Während Washington von einer Reise einzelner Funktionäre absieht, plant der Verband dennoch die Einreise mit der Mannschaft nach FIFA-Vorgaben.