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Nach Lionel Messis Hattrick gegen Algerien verneigt sich die Fußballwelt erneut vor dem argentinischen Ausnahmefußballer. Mit den WM-Treffern 14, 15 und 16 beim 3:0 stellte der Superstar den Rekord von Miroslav Klose ein und löste eine Welle der Bewunderung in der internationalen Presse aus.

Argentinien feiert den unersättlichen Kapitän
In seiner Heimat wurde Messis Auftritt als weiterer Beweis seiner zeitlosen Klasse gewertet. Die Clarín schrieb, jedes weitere Tor mache die Aufgabe für Kylian Mbappé schwieriger. Messi wirke von Beginn an mit einer Energie, die über sein Alter hinausgehe, obwohl er in einer Woche 39 werde, und lasse die Fans wieder träumen. La Nación hob hervor, dass die Nacht in Kansas City wegen eines weiteren Meilensteins in Messis Laufbahn in Erinnerung bleiben werde. Mit 38 Jahren habe er die Titelverteidigung mit einer unvergesslichen Leistung eröffnet und sei nun nur noch ein Treffer vom Status des besten WM-Torschützen aller Zeiten entfernt.
Auch der Blick aus England fiel ehrfürchtig aus. Die Daily Mail sprach von Messis magischer Nacht und erinnerte daran, dass genau 20 Jahre nach seinem WM-Debüt seine Magie weiterhin lebendig sei und nichts von ihrer Wirkung eingebüßt habe. Der Guardian sah in Messis 200. Länderspiel einen weiteren Schritt, seinen Platz als größter Fußballer der Sportgeschichte zu festigen. Die Sun brachte es in ihrer eigenen Tonlage auf den Punkt: Wer auch immer Lionel Messis Drehbücher schreibe, habe wieder ganze Arbeit geleistet.

Historischer Abend sorgt europaweit für Ehrfurcht
In Frankreich stand ebenfalls Messis Sonderstatus im Mittelpunkt. L’Équipe schrieb von einem argentinischen Sieg im Gefolge eines historischen Lionel Messi und sah in dem Dreierpack die perfekte Antwort auf Kylian Mbappé, der als Kapitän der Bleus ebenfalls doppelt getroffen hatte. Dauphiné erklärte, Messi gehe in die Geschichte ein, nannte ihn unglaublich und schilderte, wie das ganze Stadion seinen Namen skandierte. Le Parisien sprach vom unvergänglichen Lionel Messi. Der Star habe sich an diesem Mittwoch vorgenommen, Rekorde zu brechen, und mit einer heldenhaften Leistung gegen Algerien seine Geschichte fortgeschrieben. Nun stehe er bei 16 WM-Toren im größten Turnier der Welt.
Auch aus Italien kamen überschwängliche Reaktionen. Das Corriere dello Sport nannte Messi ein Spektakel und beschrieb, wie der Champion die Vereinigten Staaten mit zwei linken und einem rechten Fuß in Ekstase versetzt habe. Alles lasse sich anhalten, außer der Zeit, hieß es weiter, auch wenn das auf Lionel Andrés Messi Cuccittini eben nicht ganz zutreffe. Die Gazzetta dello Sport fand kaum Worte und verwies stattdessen auf Emotionen. Messi greife nach dem Zepter und schwenke es kraftvoll vor seinen Untertanen, Abdankung sei nicht in Sicht. Eins, zwei, drei Tore in seinem 200. Länderspiel für Argentinien, dazu ein Algerien, das überrollt werde und der Konkurrenz deutlich mache, wem der Titel des amtierenden Weltmeisters gehöre.

Ein Genie, das weiter Rekorde jagt
In Portugal betonte A Bola, die Welt habe sich erneut dem Genie Lionel Messis ergeben. Er lasse das scheinbar Unmögliche mühelos aussehen und habe die Welt mit 38 Jahren einmal mehr daran erinnert, dass es weiterhin Abende gebe, an denen der Fußball ihm gehöre. Aus Spanien kam besonders viel Pathos. AS schrieb, Messi habe seine sechste WM begonnen, als sei die Zeit für ihn stehen geblieben. Gleichzeitig sei bewundernswert, was er für den Sport geleistet habe, den Millionen Menschen lieben. Messi sei ein Weggefährte fürs Leben, und wer Fußball wirklich fühle, könne seine Leidenschaft nicht von dieser Persönlichkeit trennen. Die Zeitung nannte ihn unerschöpflich, eine Legende, einen Mythos und ein Geschenk.
Marca berichtete von Fußballgeschichte, die Messi in Kansas geschrieben habe, während Zeugen erlebt hätten, wie der Argentinier eine ganze Nation vom zweiten WM-Titel in Folge habe träumen lassen, ein historischer Erfolg in der modernen Ära. Mundo Deportivo bezeichnete Messi als einzigartig und unersetzlich. Weltweit hätten Zuschauer eingeschaltet, um das Debüt des amtierenden Weltmeisters Argentinien bei der Weltmeisterschaft 2026 und zugleich Messis letztes zu verfolgen. Die Belohnung sei ein weiteres Meisterwerk für seine Sammlung gewesen.
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Auch in den USA stieß der Auftritt auf grenzenlose Anerkennung. Die New York Times schrieb, niemand mache es so wie Lionel Messi, der sich hier in seiner besten Form seit Jahren befinde. Klasse vergehe nicht, Messis Genialität lasse sich nicht in Zahlen ausdrücken.