US-Präsident Donald Trump hat sich bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus klar zur Fußball-WM 2026 bekannt. Auf die Frage, ob er bei dem Turnier dabei sein werde, antwortete der 79-Jährige zweimal unmissverständlich: „Das werde ich, das werde ich.“

Trump offen für Rolle bei der WM
Konkreter wurde Trump zunächst nicht. Zuvor hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino allerdings erklärt, er erwarte, dass der US-Präsident dem neuen Weltmeister am 19. Juli nach dem WM-Finale die Trophäe überreichen werde. Bereits im vergangenen Jahr hatte Trump nach dem Endspiel der Klub-Weltmeisterschaft im MetLife Stadium in New Jersey, in dem auch das WM-Endspiel ausgetragen wird, bei der Siegerehrung eingegriffen und war dafür ausgebuht worden.
Am Mittwoch berichtete Trump zudem, er habe am Morgen mit Infantino gesprochen. „Er sagte, es habe noch nie etwas Vergleichbares gegeben“, erklärte der Republikaner. Die WM in den USA, Mexiko und Kanada wird am Donnerstag eröffnet und ist mit 48 Nationen so groß besetzt wie nie zuvor.
Schlagzeilen abseits des Platzes
Doch das Turnier wird nicht nur sportlich begleitet, sondern auch von Diskussionen außerhalb des Spielfelds. Im Fokus stehen horrende Ticketpreise und verschärfte Einwanderungsbestimmungen, durch die Fans, Teamoffizielle sowie ein vom Weltverband FIFA nominierter somalischer Schiedsrichter an der Einreise in die Vereinigten Staaten gehindert wurden.
Trump versicherte, seine Regierung kümmere sich um die Probleme. „Wir arbeiten sehr eng daran, sicherzustellen, dass die richtigen Leute in unser Land kommen“, sagte der Republikaner.