Internationale Pressestimmen zu England gegen Argentinien – „Unendlich, dieser Messi!“ Weltmeister stürmt ins WM-Finale

Was für ein Drama von Atlanta: Titelverteidiger Argentinien hat England im Halbfinale der WM 2026 mit 2:1 (0:0) bezwungen und steht zum zweiten Mal in Folge im WM-Finale. Anthony Gordon brachte die Three Lions im Atlanta Stadium nach der Pause in Führung, doch jeweils nach Vorlage von Lionel Messi drehten Enzo Fernández (85.) und Lautaro Martínez tief in der Nachspielzeit die Partie. Argentinien fordert nun am Sonntag Europameister Spanien im Endspiel vor den Toren New Yorks heraus, England bleibt nur das Spiel um Platz 3 am Samstag gegen Frankreich. Die internationale Presse überschlägt sich nach dem Kampfspiel, das in der ersten Halbzeit keinen einzigen Torschuss, dafür 19 Fouls sah. Hier die Pressestimmen zu England gegen Argentinien.

Zum nachlesen: 🇦🇷⚔️🦁 Liveticker England vs. Argentinien! 🇦🇷⚔️🦁

Lionel Messi feiert den 2:1-Sieg Argentiniens im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen England im Atlanta Stadium.
Lionel Messi feiert den 2:1-Sieg Argentiniens im WM-Halbfinale gegen England: Der Kapitän bereitete beide Tore vor. (Buda Mendes / Getty Images)
Weltmeisterschaften
15.7.2026
- 21:00
England
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Argentinien

Englische Pressestimmen: „It’s not coming home, schon wieder!“

Harry Kane und Jordan Henderson nach der 1:2-Niederlage Englands im WM-2026-Halbfinale gegen Argentinien.
Bittere Nacht von Atlanta: Harry Kane und Jordan Henderson nach dem 1:2 gegen Argentinien. (Richard Pelham / Getty Images)

The Guardian

„Argentinien bricht Englands Herzen. Die Mentalitätsmonster haben es wieder getan!“

Kürzer kann man das Drama von Atlanta kaum fassen: Für den Guardian ist der Weltmeister eine Mannschaft von Mentalitätsmonstern, gegen die eine englische Führung eben nicht reicht.

The Sun

„Welt des Leids. Die Three Lions sind am Boden zerstört.“

Das Boulevardblatt gibt die Stimmung auf der Insel wieder und zitiert die wütenden Fans: „Das geht auf Tuchels Konto.“ Der Nationaltrainer werde wegen seiner „feigen“ Auswechslungen scharf kritisiert.

Daily Mail

„Herzschmerz in Atlanta! Es ist wieder passiert.“

Die Mail zählt bitter mit: „Aller guten Dinge sind drei. Die Three Lions verlieren ihr drittes WM-Halbfinale in Folge, und diese Niederlage schmerzt besonders.“

The Mirror

„Das ist herzzerreißend. Tuchels Wechsel gehen nach hinten los.“

Auch der Mirror macht die Auswechslungen des deutschen Trainers als Wendepunkt des Abends aus.

The Telegraph

„Als England fünf Minuten vor Schluss in einem WM-Halbfinale führte, hatte man das Gefühl, dass es diesmal vielleicht anders sein könnte.“

Der Telegraph erinnert an die vielen Stolpersteine und Demütigungen der vergangenen Jahrzehnte, ehe er das Urteil über die zwei Gegentore in sieben Minuten spricht: „Die Vorwürfe werden noch Jahre anhalten.“

Goal

„England player ratings vs Argentina: It’s not coming home – again!“ (deutsch: „Englands Spielerbewertungen gegen Argentinien: Es kommt nicht nach Hause, schon wieder!“)

Goal geht in den Spielerbewertungen hart mit dem Teammanager ins Gericht: Thomas Tuchel habe „Englands beste Chance auf das erste WM-Finale seit 1966 weggeworfen“. Seine „schockierend negative Taktik“ habe zu „einer der schlechtesten ersten Halbzeiten der WM-Geschichte“ beigetragen, die späten Defensiv-Wechsel hätten England jedes Momentum geraubt. Die Quittung: Note 3 von 10 für Tuchel, eine 4 für Harry Kane, der „nie auch nur annähernd nach einem Tor aussah“.

Sky Sports

„Three Lions suffer semi-final loss after stunning late turnaround by holders“ (deutsch: „Three Lions verlieren das Halbfinale nach atemberaubender später Wende des Titelverteidigers“)

Der Spielbericht des Senders zeichnet die Schlussphase vor 68.239 Zuschauern nach: England führte fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit noch, dann drehten zwei argentinische Tore binnen sieben Minuten die Partie. Sky sieht die Ursache klar bei den defensiven Wechseln des englischen Trainers: Danach habe Argentinien „die feste Kontrolle über das Spiel übernommen“ und sei „verdient zurückgekommen“, mit Messi als überragendem Einfluss.

TNT Sports

„Argentina break England hearts with two late goals to make World Cup final“ (deutsch: „Argentinien bricht englische Herzen mit zwei späten Toren und zieht ins WM-Finale ein“)

Bei TNT Sports fanden Englands Legenden deutliche Worte. Alan Shearer anerkannte: „Die beste Mannschaft hat gewonnen, da können wir uns nicht beschweren. Ihre Reaktion war großartig.“ Wayne Rooney analysierte schonungslos: „Wir haben uns zurückgezogen und sind zerbrochen. Als sie das erste Tor gemacht haben, war das zweite unausweichlich.“ Dazu die bittere Statistik: Nach dem Halbfinalsieg von 1966 hat England nun die letzten drei WM-Halbfinals verloren, 1990, 2018 und 2026.

Sports Mole

„Utter agony: Late show from Argentina ends England’s World Cup hopes“ (deutsch: „Blanke Qual: Argentiniens späte Show beendet Englands WM-Träume“)

Das Portal trauert: „Das Warten geht weiter für England. Es sollte einfach nicht sein.“ Für Tuchel gibt es einen klaren Schuldspruch: „Tuchel hat hier danebengelegen. Es ist ein hoher Preis, den er zahlt.“ Vor dem Matchwinner-Architekten verneigt sich die Redaktion dagegen ehrfürchtig: „Er schon wieder. Messi bereitete beide argentinischen Tore vor und dirigierte den Weltmeister. Was für ein Fußballer. Mehr kann man kaum sagen.“

OneFootball

„Argentina leave it late to turn it round and reach World Cup final“ (deutsch: „Argentinien dreht das Spiel spät und erreicht das WM-Finale“)

Die Plattform hält den historischen Tiefpunkt des Abends fest: Es war das erste Spiel der WM-Geschichte ohne einen einzigen Torschuss in den ersten 30 Minuten, „der Kampf um den Ball und die vielen Fouls zogen mehr Aufmerksamkeit auf sich als der gespielte Fußball“. Ehe zwei argentinische Tore in weniger als sieben Minuten alles veränderten.

Argentinische Pressestimmen: „Argentinien schreibt Geschichte“

Infobae

„Argentina hace historia: le dio vuelta el partido a Inglaterra y jugará la final del Mundial por segunda vez consecutiva“ (deutsch: „Argentinien schreibt Geschichte: drehte das Spiel gegen England und spielt zum zweiten Mal in Folge das WM-Finale“)

Das größte Nachrichtenportal des Landes feiert den Einzug ins siebte WM-Finale der Geschichte und rechnet vor, was am Sonntag möglich ist: Argentinien kann als erstes Team seit 62 Jahren (Italien 1934, Brasilien 1962) den Titel verteidigen. „Einmal mehr“ habe die Selección ihre Halbfinal-Serie ausgebaut, mit einem „gewaltigen Schuss von Enzo Fernández“ und Lautaros Kopfball nach Messis Flanke.

Clarín

„Argentinien schreibt gegen England erneut Geschichte“

Die auflagenstärkste Zeitung des Landes jubelt: Die Albiceleste habe „ein weiteres episches Spiel gedreht“ und stehe nun im Finale gegen Spanien.

Olé

„Helden: historische Aufholjagd, tschüss England und ab ins WM-Finale“

Die Sportzeitung feiert ihre Helden ohne Umschweife: Mit den Toren von Enzo Fernández und Lautaro Martínez habe die Albiceleste die Briten mit 2:1 besiegt.

La Nación

„La Argentina está entre los cuatro mejores más por su corazón que por su juego“ (deutsch: „Argentinien ist mehr wegen seines Herzens als wegen seines Spiels unter den besten Vier“)

Die große Tageszeitung aus Buenos Aires adelt den Abend als „einen Sieg für die Ewigkeit“ und feiert den „heroischen 2:1-Sieg“ als Willensleistung: Argentinien habe den Gegner am Ende an dessen Strafraum festgenagelt, Trainer Scaloni habe mutig alles nach vorn geworfen. Nach dem Siegtor kannte das Blatt kein Halten mehr: „Das Stadion von Atlanta explodierte, das Land explodierte.“

Diario Popular

„Argentina se lo dio vuelta a Inglaterra de manera agónica“ (deutsch: „Argentinien drehte das Spiel gegen England auf dramatischste Weise“)

„Historisch“ nennt das Blatt die „unglaubliche Remontada“: England führte durch Gordon, dann glich Enzo Fernández mit einer „unhaltbaren Bombe“ aus, ehe Lautaro Martínez nach einer „perfekten Flanke von Lionel Messi“ in der Nachspielzeit den Finaleinzug besiegelte. Am Sonntag geht es gegen Spanien um das Bicampeonato, die Titelverteidigung.

El Litoral

„¡El Toro de cabeza! Gana Argentina 2-1 contra Inglaterra“ (deutsch: „Der Stier per Kopf! Argentinien gewinnt 2:1 gegen England“)

Die Zeitung aus Santa Fe jubelt über den Kopfball-Helden Lautaro Martínez und hebt den Mann des Abends hervor: Bei beiden argentinischen Toren war Lionel Messi der Vorbereiter.

Goal (Spielerbenotungen)

„¡Nunca hay que dar por perdidos a los campeones!“ (deutsch: „Man darf die Champions niemals abschreiben!“)

In den Benotungen der spanischsprachigen Goal-Redaktion ist Lautaro Martínez mit einer 9 „der Held des Spiels“. Messi (Note 8) habe erst mit der Vorlage zu Fernández‘ „Golazo“ und dann mit der „perfekten Flanke“ auf Martínez doch noch seine Magie gezeigt. Auch Trainer Scaloni bekommt eine 8: „Er lag mit seinen Wechseln richtig.“ Schön beobachtet ist der Einstieg: „Jedes Mal, wenn sich Messi dem Ball näherte, hielt das Publikum von Atlanta den Atem an.“

Página/12

„Argentina venció a Inglaterra y se metió en la final del Mundial 2026″ (deutsch: „Argentinien besiegte England und zog ins WM-Finale 2026 ein“)

„In einem Spiel voller Kampfgeist (und Spielkunst) drehte die Albiceleste die Partie“, schreibt die Zeitung und blickt schon voraus: Am Sonntag geht es gegen Spanien um den vierten Stern.

Deutsche Pressestimmen: „Die Schlacht von Atlanta“

Sport1

„WM-Halbfinale wird zur Schlacht: ‚Thomas Tuchel kann es kaum glauben'“

Sport1 beschreibt ein Spiel, das phasenweise mehr Kampf als Fußball war: „Viele, viele Fouls. Immer wieder geraten Spieler beider Mannschaften aneinander.“ Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich fand bei MagentaTV drastische Worte: „Für den Schiedsrichter ist das ein absolutes Drecksspiel.“

t-online

„Halbzeit in der Schlacht von Atlanta“

Auch t-online griff im Liveticker zum Kriegsvokabular und sah einen Abnutzungskampf mit höchster taktischer Disziplin auf beiden Seiten. Nach dem Führungstreffer der Engländer seien die „angeschlagenen“ Three Lions in der Schlussphase massiv in Schwierigkeiten geraten, während Argentinien obenauf war und das Spiel drehte.

ZDFheute

„England gegen Argentinien: Alle Highlights“

Das ZDF dokumentiert im Ticker den dramatischen Sieg der Argentinier in der Nachspielzeit und zeichnet die kalte Effizienz des Weltmeisters nach: erst der Distanzschuss von Enzo Fernández, dann der Kopfball von Lautaro Martínez, beide Male mit Messi als Architekt.

Französische Pressestimmen: „England wird dafür bestraft, sich zu weit zurückgezogen zu haben“

L’Équipe

„Heroisches Argentinien!“

Frankreichs Sportzeitung Nummer 1 verneigt sich: Fünf Minuten vor dem Ende zurückliegend und erneut bis an die Grenzen gedrängt, habe Argentinien „wieder eine außergewöhnliche Remontada geschafft“, um die Three Lions aus dem Turnier zu werfen.

Le Figaro

„Unverwüstlich. Unermüdlich. Wie durch ein Wunder.“

Das Pariser Traditionsblatt zieht die Parallele zum Achtelfinale gegen Ägypten: Wieder sei Argentinien „aus dem Nichts zurückgekommen“, um England zu stürzen.

Foot Mercato

„Martinez et l’Argentine renversent l’Angleterre!“ (deutsch: „Martínez und Argentinien werfen England um!“)

Das französische Portal feiert „das Tor von Martínez, das Argentinien in den letzten Augenblicken erlöste“: Der Treffer in den Schlusssekunden habe die himmelblaue Jubel-Explosion ausgelöst, nachdem Argentinien lange angerannt war und schon den Pfosten getroffen hatte.

Eurosport France

„L’Angleterre est punie d’avoir trop reculé“ (deutsch: „England wird dafür bestraft, sich zu weit zurückgezogen zu haben“)

Die französische Eurosport-Redaktion sieht die Ursache der englischen Pleite in der eigenen Passivität: Wer eine Führung gegen diesen Weltmeister nur verwaltet, werde bestraft. Nun gehe es für die Three Lions gegen Frankreich nur noch um Platz 3.

Spanische Pressestimmen: „Argentinien hat mehr Leben als eine Katze“

Marca

„Wir haben das Finalissima! Wie wunderbar! Was für ein Durcheinander, Tuchel!“

Spaniens größte Sportzeitung reibt sich die Hände: Das Traumfinale zwischen Europameister und Weltmeister steht, und für den englischen Trainer gibt es nur Spott.

AS

„Messi will einen weiteren WM-Titel“

AS sieht den Weltmeister rechtzeitig in Form: Eine „brillante und technisch versierte Schlussphase“ habe Argentinien ins Finale gegen Spanien gebracht.

Sport

„Er ist unsterblich. Einzigartig. Unersetzlich.“

Die katalanische Zeitung huldigt dem Mann des Abends: „Lionel Andrés Messi Cuccittini weigert sich zu gehen. Der Kapitän führte Argentiniens Wunderteam in Atlanta zu einem epischen Comeback, eliminierte England und schrieb damit erneut Geschichte.“

OKDiario

„Argentina tiene más vidas que un gato“ (deutsch: „Argentinien hat mehr Leben als eine Katze“)

Das Madrider Portal verneigt sich vor der Unverwüstlichkeit des Weltmeisters, der in diesem Turnier schon mehrfach von der Klinge zurückkam und nun auch England in der Nachspielzeit niederrang.

El Español

„¡Explota la Albiceleste!“ (deutsch: „Die Albiceleste explodiert!“)

El Español beschreibt den Moment des Siegtors: Lautaro Martínez traf mitten in der Nachspielzeit zum 2:1 und entfesselte den Wahnsinn unter den Argentiniern. Jetzt wartet am Sonntag im MetLife Stadium das Finale, und dort heißt der Gegner Spanien.

COPE

„Primeros 45 minutos muy intensos con más faltas y tanganas que juego“ (deutsch: „Sehr intensive erste 45 Minuten mit mehr Fouls und Rudelbildungen als Spiel“)

Der spanische Radiosender bringt die erste Halbzeit trocken auf den Punkt und blickt bereits aufs Endspiel: Der Sieger von Atlanta trifft am Sonntag auf Spanien.

Goal (spanische Ausgabe)

„Un aburrimiento histórico“ (deutsch: „Eine historische Langeweile“)

Goal legt die Statistik zur zähen Anfangsphase vor: Laut Opta war es das erste WM-Halbfinale seit 1966, in dem es in den ersten 30 Minuten keinen einzigen Torschuss gab. „Die Fans zählten am Ende Minuten statt Torchancen“, spottet das Portal über die erste Hälfte, ehe das Spiel doch noch zum Drama wurde.

Italienische Pressestimmen: „Unendlich, diese Albiceleste, unendlich, dieser Messi“

Gazzetta dello Sport

„Zwei Assists von Messi und Lautaros Tor in der 92. Minute: Argentinien stürmt ins Finale!“

Italiens rosa Sportbibel bringt das Drehbuch des Abends in einer Schlagzeile unter: Messi legt auf, Lautaro vollendet, Argentinien dreht das Spiel gegen England.

Corriere dello Sport

„Ein unendlicher Messi bei den Toren von Fernández und Lautaro“

Der Corriere sieht England „mit erhobenem Haupt“ ausscheiden, dem der frühe Führungstreffer von Gordon nicht reichte. Am Sonntag spiele Scalonis Albiceleste als Titelverteidiger gegen de la Fuentes Spanien um den Pokal.

Tuttosport

„It’s not coming home: Argentinien gegen Spanien im WM-Finale“

Tuttosport spottet mit der englischen Hymnen-Zeile und staunt über die Wende: „Das Spiel in sieben Minuten gedreht. Lautaro Martínez zum Verrücktwerden.“

Virgilio Sport

„Infinita l’Albiceleste, infinito Lionel Messi“ (deutsch: „Unendlich, diese Albiceleste, unendlich, dieser Lionel Messi“)

Das italienische Portal verneigt sich vor dem 39-Jährigen, dessen „wunderbare Flanke“ mit rechts Lautaro Martínez den Siegtreffer auflegte. Und liefert den Rekord dazu: Kein Spieler hat seit Beginn der Datenerfassung 1966 mehr WM-Vorlagen gegeben als Messi, die meisten davon in K.o.-Spielen.

Sky Sport Italia

„Primo tempo di grossa tensione ad Atlanta“ (deutsch: „Eine erste Halbzeit voller Anspannung in Atlanta“)

Sky Italia sah lange „wenig Fußball, viel Aggressivität und kaum Torchancen“, ehe die Partie nach dem Seitenwechsel explodierte und der Titelverteidiger seine ganze Kaltschnäuzigkeit zeigte.

Calciomercato

„Una rivalità storica che arriva al suo culmine“ (deutsch: „Eine historische Rivalität erreicht ihren Höhepunkt“)

Calciomercato ordnet das Duell in die große Geschichte ein: Es war das erste Pflichtspiel-Aufeinandertreffen der Erzrivalen seit 1998, und wieder einmal endete es mit argentinischem Jubel und englischen Tränen.

Pressestimmen aus den USA und Österreich

USA Today

„Argentinien hat mit einem weiteren atemberaubenden Comeback den Einzug ins WM-Finale geschafft“

Die US-Zeitung sieht mit den zwei Toren binnen sieben Minuten eine „bittere Niederlage für ein englisches Team, das weiterhin auf seinen ersten Titel seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1966 wartet“.

Krone-Zeitung (Österreich)

„Wahnsinn! Was war das für eine Schlacht in Atlanta!“

Auch in Österreich überschlägt sich der Boulevard: Argentinien folge Spanien ins Finale, und „Joker Martínez brach mit seinem 2:1 in der Nachspielzeit die britischen Herzen“.

Fazit: Der Tenor der internationalen Presse

Der Tenor ist eindeutig: Die Welt verneigt sich vor Lionel Messi, der mit zwei Vorlagen in den Schlussminuten ein zähes Kampfspiel im Alleingang entschied, und vor der Mentalität eines Weltmeisters, der in diesem Turnier einfach nicht totzukriegen ist. England dagegen wird für seine Passivität nach der Führung kritisiert, die Titel-Durststrecke seit 1966 geht weiter. Für Argentinien geht es am Sonntag im Finale gegen Spanien um die Titelverteidigung, England spielt am Samstag gegen Frankreich um Platz 3.