Jule Brand bei Lyon W - Spiele, Tore, Rückennummer & Trikots
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Jule Brand: Der unberechenbare Turbo auf der Außenbahn
Jule Brand (*16. Oktober 2002 in Germersheim) ist das personifizierte Tempo im deutschen Frauenfußball. Mit ihrer enormen Antrittsschnelligkeit, ihrer Leichtfüßigkeit und ihren unwiderstehlichen Dribblings bringt die Flügelstürmerin jede Abwehrreihe Europas ins Schwitzen. Sie verkörpert eine neue, unbeschwerte Generation von Spielerinnen: frech im Eins-gegen-Eins, trickreich und mit einem ansteckenden Lächeln auf den Lippen, das ihre Gegnerinnen auf dem Platz oft verzweifeln lässt.
Auf der großen Bühne: Die Vereinskarriere
Ihre fußballerische Reifeprüfung legte Brand bei der TSG 1899 Hoffenheim ab. Dort durchlief sie ab 2018 die U-Mannschaften und schaffte 2020 den Sprung in die Bundesliga. Mit ihren herausragenden Leistungen und ihrer unbeschwerten Art half sie Hoffenheim entscheidend dabei, sich für die Women's Champions League zu qualifizieren.
Ihre rasante Entwicklung blieb den Top-Clubs natürlich nicht verborgen. Im Sommer 2022 folgte der nächste große Schritt: Brand wechselte zum Branchenprimus VfL Wolfsburg. Bei den "Wölfinnen" reifte sie von einem Top-Talent zu einer echten Führungsspielerin. Mit Wolfsburg feierte sie unter anderem den Gewinn des DFB-Pokals und stand 2023 im Finale der Champions League. Trotz ihres jungen Alters ist sie aus dem starbesetzten Kader der Niedersächsinnen nicht mehr wegzudenken.
Eine Ära im DFB-Trikot: Die Nationalmannschaft
Ihr Debüt für die A-Nationalmannschaft im April 2021 glich einem echten Fußballmärchen. Im Testspiel gegen Australien wurde sie in der 60. Minute eingewechselt – und brauchte nicht einmal drei Minuten, um ihr erstes Länderspieltor zu erzielen. Kurz darauf legte sie sogar noch einen Treffer auf. Seit diesem Traum-Einstand ist sie fester Bestandteil des DFB-Kaders und entwickelte sich rasch zur Stammspielerin auf der Außenbahn, wo sie das deutsche Angriffsspiel mit ihrer Dynamik unberechenbar macht.
Glanzlichter bei EM- und WM-Turnieren
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EM 2022 in England: Dieses Turnier war ihr internationaler Durchbruch auf allerhöchstem Level. Als "Edel-Jokerin" und teilweise als Starterin brachte sie mit ihrer Unbekümmertheit extrem viel Schwung in die Partien. Das deutsche "Sommermärchen", das erst im Finale von Wembley endete, war auch ihr Verdienst.
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WM 2023 in Australien/Neuseeland: Beim bitteren Vorrundenaus der deutschen Mannschaft gehörte sie zwar zum Stammpersonal, konnte aber – wie das gesamte Team – ihr volles Potenzial nicht konstant abrufen. Eine wichtige, wenn auch schmerzhafte Lernerfahrung in ihrer noch jungen Karriere.
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Olympische Spiele 2024 & EM 2025: Sie etablierte sich endgültig als Schlüsselspielerin in der Offensive und prägte unter Bundestrainer Christian Wück das temporeiche Umschaltspiel der DFB-Auswahl, das die Mannschaft unter anderem bei der Europameisterschaft in der Schweiz bis ins Halbfinale trug.


