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US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben von FIFA-Präsident Gianni Infantino zugesichert, dass der Iran bei der WM 2026 „willkommen“ sei. Infantino schrieb bei Instagram, Trump habe die iranische Fußball-Nationalmannschaft ausdrücklich eingeladen, am Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen. Die Aussage fiel demnach in einem Gespräch zwischen Infantino und Trump, das am Rande der WM-Auslosung im Dezember stattfand. Die FIFA nennt bislang keine sportpolitischen Einschränkungen für die Teilnahme Irans an der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli).

Trump sichert Teilnahme des Iran zu
Gianni Infantino berichtet, Präsident Trump habe während des Gesprächs betont, der Iran sei „willkommen“ und die Mannschaft sei „herzlich eingeladen“, am Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen. Damit signalisierte Trump laut Infantino eine politische Bereitschaft, die Teilnahme der iranischen Nationalmannschaft trotz des anhaltenden Krieges im Nahen Osten nicht zu blockieren. Zuvor hatte Trump allerdings gesagt, es sei ihm „wirklich egal“, ob Iran an der WM teilnehmen werde, eine Aussage, die Infantino in den öffentlichen Austausch einordnete.
Gesprächs-Kontext: WM-Auslosung und FIFA-Friedenspreis
Infantino schilderte das Gespräch mit Trump als Teil eines Austauschs, der am Rande der WM-Auslosung im Dezember stattfand. Bei diesem Anlass hatte Infantino dem US-Präsidenten den erstmals vergebenen FIFA‑Friedenspreis überreicht, eine Geste, die den politischen Rahmen der Unterhaltung erläutert. Gleichzeitig betonte Infantino, dass solche Gespräche angesichts der wachsenden Spannungen im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf den internationalen Sport besonders relevant seien.
FIFA: Keine sportpolitischen Einschränkungen – Fußball als verbindende Kraft
Die FIFA teilte laut Infantino bislang keine sportpolitischen Beschränkungen für die Teilnahme Irans an der WM 2026 mit und hält damit am Prinzip fest, Politik und Sport in Fragen der Turnierteilnahme zu trennen. Infantino unterstrich wiederholt, der Fußball solle eine verbindende Rolle spielen – auch in Zeiten globaler Krisen. Dennoch machen die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten international beobachtete Auswirkungen auf den Sport deutlich und bleiben ein Faktor für Veranstalter und Verbände.