Fußball heute Ergebnis: 3:3 VfB Stuttgart gegen 1. FC Heidenheim am 31.3.2024
Ergebnis heute: Wie hat VfB Stuttgart gegen 1. FC Heidenheim gespielt?
VfB Stuttgart spielt gegen 1. FC Heidenheim 3 zu 3
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Undav rettet Stuttgart: Wildes Remis gegen Heidenheim
Das Jubiläumsereignis wurde überschattet, als VfB Stuttgart eine goldene Gelegenheit ungenutzt ließ: Das Team, das in dieser Saison für Furore sorgte, versäumte es leichtfertig, sich vorzeitig mit einem Titel zu belohnen. In ihrem 1000. Heimspiel hätten sie fast den Europapokal-Einzug perfekt gemacht, doch dank Jung-Nationalspieler Deniz Undav endete das Spiel noch mit einem 3:3 (1:0) Unentschieden gegen 1. FC Heidenheim, nachdem die Schlussphase an Spannung kaum zu überbieten war.
Mit einem Sieg hätte Stuttgart seine Teilnahme am internationalen Wettbewerb in der nächsten Saison gesichert und wäre in der Tabelle auf einen Punkt an den Spitzenreiter FC Bayern herangerückt. Derzeit befindet sich Stuttgart als Drittplatzierter sieben Punkte vor dem fünftplatzierten RB Leipzig im Kampf um die Champions-League-Plätze.
Nachrichten über das Spiel VfB Stuttgart gegen 1. FC Heidenheim
Serhou Guirassy brachte die überlegenen Stuttgarter mit seinem 23. Saisontreffer in Führung (41.), und Angelo Stiller erhöhte nach der Pause (53.). Allerdings führten ein Eigentor von Torwart Alexander Nübel (62.) und ein schneller Doppelschlag von Tim Kleindienst (84., 85.) zum Ausgleich der Gäste, bevor Undav in der turbulenten Schlussphase den Ausgleich erzielte (90.+8). Kurz davor hatte Nikola Dovedan wegen groben Foulspiels die Rote Karte erhalten (90.+6).
Trainer Sebastian Hoeneß nahm eine Änderung in seiner erfolgreichen Aufstellung vor: Mahmoud Dahoud, ehemals Dortmund, ersetzte Atakan Karazor und gab sein Startelfdebüt für VfB. Im Jubiläumsspiel, das nach dem Abschluss des Umbaus des EM-Stadions erstmals vor mehr als 60.000 Zuschauern stattfand, setzte Hoeneß auch auf vier Nationalspieler: Maximilian Mittelstädt, Deniz Undav, Waldemar Anton und Chris Führich, in der Hoffnung, dass sie den Schwung aus der Nationalmannschaft mitbringen würden.
Stuttgart begann stark: Nach einem Konter über Führich und Undav traf Guirassy früh (8.), doch das Tor wurde wegen einer Abseitsposition nach einer VAR-Überprüfung aberkannt. Stuttgart behielt die Oberhand, und nach einer Vorlage von Guirassy scheiterte Undav kurz darauf an Kevin Müller (13.). Müller hielt auch einen Kopfball von Guirassy aus kurzer Distanz (17.).
Im weiteren Spielverlauf kamen die Gäste etwas besser ins Spiel. Undav ließ sich immer wieder zurückfallen, um als Spielverteiler zu agieren. Führich (39.) scheiterte im Eins-gegen-Eins ebenfalls an Müller. Doch dann nutzte der VfB eine weitere exzellente Kombination, bei der Guirassy nach einer Vorlage von Stiller mit dem Knie zur verdienten Führung abschloss.
Die größte Chance der Heidenheimer parierte Nübel zunächst, indem er kurz vor der Halbzeit in einem Duell gegen Jan-Niklas Beste erfolgreich mit dem Fuß klärte. Kurz nach Wiederanpfiff schien Stuttgart alles zu sichern, als Stiller diesmal vor Müller kaltblütig blieb und selbst vollstreckte.
Als Stuttgart das Spiel unter Kontrolle hatte, unterlief Nübel ein gravierender Fehler. Einen Kopfball von Kleindienst ließ er durch die Hände gleiten, und der Ball rollte zum Anschlusstreffer ins Tor. Sein Team antwortete jedoch vehement und drängte weiter nach vorne, der eingewechselte Silas traf den Pfosten (74.). Doch auf der Gegenseite verwandelte Kleindienst mit Präzision.