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Andrej Kramaric hat nach dem 2:1 (1:0) der TSG Hoffenheim gegen Borussia Dortmund den Blick weit über den Bundesliga-Alltag hinaus gerichtet. Der Matchwinner nannte mit Kylian Mbappe, Erling Haaland und Lamine Yamal gleich drei der größten Stars als Vorbilder für Hoffenheims möglichen Europakurs. Gleichzeitig machte der 34-Jährige klar: Für den Endspurt im Rennen um die Champions League müsse die TSG „alles investieren“.

„Unser Traum sein“
Nach seinem Doppelpack per Handelfmeter in der 42. und in der 90.+8 Minute sprach Kramaric offen über die Ambitionen der Kraichgauer. „Gegen Mbappe, Haaland und Yamal zu spielen, das muss unser Traum sein“, sagte der Offensivmann und ergänzte mit Blick auf den Schlussspurt: „Diese drei Punkte werden uns weiter pushen. Wir müssen alles investieren und es uns verdienen.“
Ob Hoffenheim als Tabellenfünfter der Bundesliga nach 2018/19 zum zweiten Mal in die Königsklasse einzieht, wird sich wohl erst am Saisonende entscheiden. Der Sieg gegen den BVB hält die Chancen jedenfalls am Leben.
Europa League
Relegationsplatz
Abstieg in die 2.Liga
Europa-Conference-League-Play-offs
Verlängerung weiter offen
Vor dem möglichen Europatrip steht allerdings noch eine andere Personalfrage im Raum: Kramarics Vertrag läuft aus, eine Verlängerung ist bislang nicht unter Dach und Fach. Der Rekordtorschütze der TSG ist seit mehr als zehn Jahren im Kraichgau aktiv, und in Hoffenheim hofft man auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.
Geschäftsführer Andreas Schicker sagte über den Angreifer: „Andrej ist nach wie vor ganz, ganz wichtig. Ich wäre froh, wenn er nächste Saison hier sein würde.“ Zugleich erklärte er: „Wir haben gute Gespräche gehabt. Es geht in die richtige Richtung. Ich hoffe, dass er bleibt. Er ist eine absolute Legende.“
Hohe Wertschätzung von Schicker und Ilzer
Auch Trainer Christian Ilzer stellte die Bedeutung des Routiniers deutlich heraus. „Er ist ein enormer Qualitätsspieler, ein Führungsspieler, ein Unterschiedsspieler – ich würde mir wünschen, dass er bleibt“, sagte der Coach über den 34-Jährigen, der das Heimspiel mit seinen beiden verwandelten Strafstößen entschied.
Kramaric selbst blieb bei der Zukunftsfrage ausweichend und schob die Verantwortung zu Schicker und Gesellschafter Dietmar Hopp. „Keine Ahnung. Das ist eine Frage für Andy und Dietmar. Die sollen entscheiden“, sagte er. Vielmehr deutete er an, dass vor allem Geld und Laufzeit noch Thema sein dürften: „Ich bin froh und happy hier. Wir werden sehen, was passiert.“