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Ralf Rangnick bleibt der österreichischen Nationalmannschaft erhalten und wird das Team auch über die WM hinaus begleiten. Der ÖFB verkündete die Vertragsverlängerung des Deutschen am Samstagabend und bindet ihn nun bis zur EM 2028. Der Verband wertet die Einigung als klares Signal für Kontinuität.

ÖFB setzt auf Konstanz bis 2028
Rangnick steht seit Ende Mai 2022 an der Seitenlinie der Österreicher und hat das Team seither deutlich weiterentwickelt. Unter seiner Leitung qualifizierte sich Österreich für die EM 2024 und löste außerdem das Ticket für die WM in den USA, Mexiko und Kanada. Für die Alpenrepublik ist es die erste WM-Teilnahme seit 1998.
Mit der Verlängerung schafft der Verband bewusst Klarheit vor dem Turnierstart. ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll sprach von einem wichtigen Zeichen für Geschlossenheit und gemeinsame sportliche Ziele. Zugleich hob er hervor, dass die Entscheidung besonders für die Mannschaft von Bedeutung sei.
Rangnick lehnt Alternativen ab
Pröll bedankte sich ausdrücklich bei Rangnick und betonte, dass dessen Entscheidung für Österreich die besondere Bedeutung des Projekts unterstreiche. Für den 67-Jährigen sei das Engagement im Nationalteam eine echte Herzensangelegenheit. Rangnick hatte in der Vergangenheit mehrere andere Möglichkeiten ausgeschlagen.
Zuletzt galt er vor der Verpflichtung von Vincent Kompany im Jahr 2024 als heißer Kandidat beim FC Bayern München. Auch die AC Mailand bemühte sich jüngst um den Deutschen. Pröll stellte allerdings klar, dass der ÖFB finanziell nicht mit internationalen Spitzenklubs konkurrieren könne und neben Geld noch weitere Faktoren Rangnick überzeugt hätten. „Österreich und Ralf Rangnick – das passt einfach zusammen“, sagte er.
Auftakt gegen WM-Debütant Jordanien
Für Österreich beginnt die WM am Mittwoch um 6.00 Uhr MESZ, übertragen von ZDF und MagentaTV. In Santa Clara trifft die Auswahl zum Auftakt auf den WM-Debütanten Jordanien.