Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
Aufatmen im spanischen Lager: Lamine Yamal ist rechtzeitig zum WM-Finale gegen Argentinien einsatzbereit. Nationaltrainer Luis de la Fuente gab dem Jungstar am Freitagabend in Manhattan grünes Licht und räumte damit letzte Zweifel aus dem Weg.

De la Fuente entwarnt vor dem Endspiel
Auf einer Pressekonferenz am Vorabend des Finales stellte der spanische Übungsleiter klar, dass sein Offensivjuwel keine Nachwirkungen mehr spürt. „Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert“, erklärte de la Fuente vor den Journalisten. Auch Außenverteidiger Pedro Porro, der zuletzt ebenfalls Beschwerden mit sich herumtrug, steht dem Team am Sonntag (21.00 Uhr/MagentaTV und ZDF) zur Verfügung.
Beide Profis hatten sich am Donnerstag im Anschluss an den Halbfinalerfolg gegen Frankreich (2:0) aus Vorsicht nur einem individuellen Trainingsprogramm unterzogen. Bei Yamal war zunächst unklar, wie stark ihn die Blessur am linken Oberschenkel einschränken würde.
Schmerzhafter Tritt führte zum Führungstreffer
Der Youngster hatte sich die Blessur bei jener Szene zugezogen, die dem Foulelfmeter und der frühen spanischen Führung durch Mikel Oyarzabal vorausging. Der Tritt gegen seinen Oberschenkel sorgte zunächst für Sorgenfalten im Trainerstab. „Das war sehr schmerzhaft für ihn, aber jetzt geht es ihm gut, er ist in bester Verfassung, es gibt keine Probleme“, betonte de la Fuente. Während der Trainingseinheit trug der Offensivakteur zur Vorsicht noch einen Verband am betroffenen Bein.
Porro nach hoher Belastung wieder fit
Bei Porro handelte es sich um muskuläre Ermüdungserscheinungen, die Folge der intensiven Belastungen der vergangenen Turnierspiele waren. Der Tottenham-Profi, der gegen Frankreich zum zwischenzeitlichen 2:0 getroffen hatte, war in der Schlussphase jener Partie vorsorglich ausgewechselt worden. Nun kann auch er im Endspiel gegen Argentinien wieder auf den Rasen zurückkehren.