UEFA gegen FIFA: Michel Platini zeigt Infantino an – „Verschwörung“

Michel Platini geht in Frankreich mit zwei Klagen gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino und weitere frühere Funktionäre vor und spricht von einer gegen ihn gerichteten „Verschwörung“. Er wirft ihnen vor, ihn mit gezielten Manövern um die FIFA-Präsidentschaft gebracht zu haben, und will nun Schadenersatz für die Folgen geltend machen.

US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino stehen beim Final Draw der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gemeinsam auf der Bühne neben dem WM-Pokal. Trump trägt einen Orden und unterstreicht damit die besondere Rolle der USA als eines der drei Gastgeberländer. (Copyright Depositphotos.com)

FairSquare kritisiert FIFA wegen Sponsorendeal mit saudi-arabischen Ölgiganten Aramco

Wenige Tage vor dem Start der Fußball-WM gerät die FIFA wegen ihres Sponsorendeals mit dem saudischen Ölkonzern Aramco massiv unter Beschuss. Die Organisation FairSquare und ihre Partner werfen dem Weltverband vor, mit einem der größten Umweltverschmutzer der Welt zu kooperieren und damit fossile Brennstoffwerbung sowie autoritären Einfluss im Fußball zu fördern.

FIFA-Präsident Gianni Infantino wird dabei erneut kritisiert, weil die Organisation trotz Klimadebatte weiter eng mit Ölgeldern verbunden ist. Aramco bleibt bis 2027 exklusiver FIFA-Partner und wird auch rund um die WM in den USA, Mexiko und Kanada sichtbar sein.

FIFA-Präsident Gianni Infantino präsentiert am 29. Januar 2026 beim US Conference of Mayors in Washington D.C. den WM-Pokal und wirbt damit für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird. Getty Images

FIFA, Infantino, Trump & der Verrat des Fußballs – Doch deutsche Sponsoren halten sich zurück

Die WM in den USA steht wegen Trump, hoher Ticketpreise und politischer Spannungen erneut in der Kritik, doch Sponsoren und Verbände reagieren deutlich zurückhaltender als bei früheren Turnieren. Der Grund: Man will politischen Streit vermeiden und das Geschäft nicht gefährden, weshalb etwa der DFB mit dem „German House of Soccer“ zwar Präsenz zeigt, aber ohne laute Moralbotschaften.

FIFA-Präsident Gianni Infantino winkt beim Final Draw der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in die Kameras. Im Hintergrund ist das offizielle Motto des Turniers Football Unites the World zu lesen. (Copyright Depositphotos.com)

FIFA WM 2026 – Infantino droht ein „Ticketgate“: US-Behörden ermitteln gegen FIFA

Wenige Tage vor dem WM-Start gerät die FIFA wegen mutmaßlich irreführender Ticketpraktiken und stark gestiegener Preise unter Druck: Die Staatsanwaltschaften von New York und New Jersey haben Ermittlungen angekündigt. Im Fokus stehen Vorwürfe künstlicher Verknappung, dynamischer Preisgestaltung und falsch zugewiesener Sitzplätze, während die FIFA dazu bislang nicht Stellung nahm.

FIFA-Präsident Gianni Infantino neben dem WM-Pokal beim Wintermeeting der US Conference of Mayors in Washington D.C. am 29. Januar 2026, wo er für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko warb. (Alex Wong / Getty Images)

Verstöße bei WM-Tickets? Kalifornien will Antworten von FIFA

Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta hat wegen möglicher Rechtsverstöße eine Untersuchung des WM-Ticketverkaufs 2026 eingeleitet und fordert von der FIFA eine Stellungnahme zu möglichen Änderungen an Sitzplänen. Im Zentrum der Vorwürfe steht, dass Käufer teils Tickets einer höheren Kategorie erhielten, deren zugewiesene Plätze später nur einer niedrigeren Kategorie entsprachen.

Zusätzlich wächst der Frust über die Preisgestaltung: Die FIFA steht wegen extrem teurer Karten, vor allem für das Finale in New Jersey, ohnehin massiv in der Kritik.

Weltstar Shakira begeistert beim Halbzeitshow des Copa-América-Finales 2024 zwischen Argentinien und Kolumbien im Hard Rock Stadium in Miami Gardens, Florida am 14. Juli 2024 Tausende Fans mit einer spektakulären Performance. Buda Mendes / Getty Images

WM Finale 2026 – Showacts mit Coldplay, Madonna und Shakira

Für das WM-Finale 2026 plant die FIFA erstmals eine große Halbzeitshow nach Super-Bowl-Vorbild: Madonna, Shakira und BTS sollen das Endspiel am 19. Juli im MetLife Stadium in New York musikalisch begleiten. Die künstlerische Leitung übernimmt Chris Martin von Coldplay, während FIFA-Präsident Gianni Infantino von einem historischen Moment für die größte WM der Geschichte spricht.

FIFA-Präsident Gianni Infantino neben dem WM-Pokal beim Wintermeeting der US Conference of Mayors in Washington D.C. am 29. Januar 2026, wo er für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko warb. (Alex Wong / Getty Images)

FIFA Chef Infantino zuversichtlich 30 Tage vor WM Eröffnungsspiel: Gastgeber und FIFA „bereit“ für die WM

FIFA-Boss Gianni Infantino zeigt sich knapp einen Monat vor dem WM-Eröffnungsspiel in den USA, Kanada und Mexiko äußerst zuversichtlich und betont: „Wir sind bereit.“ Die finalen Vorbereitungen liefen gut, besonders bei den Spielfeldern arbeite die FIFA an perfekten Rasenbedingungen.

Sportlich erwartet Infantino ein offenes Turnier mit möglichen Überraschungen und sieht die WM zugleich als wichtiges Ereignis, um die Welt zu vereinen.

Der FIFA-WM-Pokal im Rahmen der FIFA Trophy Tour im Palácio do Planalto in Brasília am 26. Februar 2026 – die Tour umfasst 75 Stationen in mehr als 150 Tagen und machte zuvor in São Paulo und Rio de Janeiro Station. (Ton Molina / Getty Images South America via Getty Images)

FIFA stellt soziale WM-Kampagnen vor: Trikotärmel mit „Vereint für Frieden“

Wenige Wochen vor der WM 2026 hat die FIFA ihre Social-Kampagnen vorgestellt und setzt dabei mit dem Slogan „Vereint für Frieden“ auch ein Zeichen gegen die wachsende Kritik von Menschenrechtlern. Zusätzlich sollen die Aktionen „Fußball vereint die Welt“ gegen Rassismus und „Be Active“ für mehr Bewegung in allen 16 Stadien über Trikotärmel, Großbildschirme und LED-Anzeigen sichtbar gemacht werden.

Offiziell lizenzierte WM-Fanartikel zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 im Flughafen von Kansas City am 5. Mai 2026 – die US-amerikanische Stadt gehört zu den Austragungsorten des Turniers. (Jamie Squire / Getty Images North America via Getty Images)

FIFA Fußball WM 2026 – Der WM-Countdown läuft – noch 1 Monat bis zur WM 2026!

Einen Monat vor dem WM-Start in den USA, Mexiko und Kanada wächst die Kritik an FIFA und Gastgebern deutlich: Menschenrechtsorganisationen sprechen angesichts von Trumps Politik, möglichen ICE-Einsätzen, Visaproblemen und Sicherheitsrisiken von einer möglichen „Menschenrechtskatastrophe“ und einer Bühne der Repression. Zusätzlich sorgen schrumpfende Hotelbuchungen, geopolitische Spannungen und der Eindruck von Korruption und Anbiederung an Donald Trump für massive Unruhe rund um das Turnier.