FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

WM 2026 News zum Iran: Verbandspräsident stellt WM-Teilnahme infrage

Der Präsident des iranischen Fußball‑Verbands, Mehdi Taj, stellte die Teilnahme des Iran an der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada offen in Frage und kritisierte explizit die nordamerikanischen Spielorte (zwei Vorrundenspiele in Los Angeles, eines in Seattle), Sicherheit und politische Rahmenbedingungen. Als unmittelbaren Auslöser nannte er die Vorfälle um die Frauen‑Nationalmannschaft bei der Asien‑Meisterschaft in Australien und sprach von Entführung/Geiselnahme sowie einer angeblichen Einmischung durch US‑Präsident Donald Trump, während australische Behörden von Asylgesuchen berichteten.

Carney Chukwuemeka - von Borussia Dortmund (foto depositphotos.com)

Österreich bei der WM 2026: Weitere Option für Rangnick – Chukwuemeka darf für Österreich spielen

Die FIFA hat den Verbandswechsel von Carney Chukwuemeka (Borussia Dortmund) sowie Paul Wanner (PSV Eindhoven) freigegeben, womit beide kurzfristig für Österreich spielberechtigt sind und Teamchef Ralf Rangnick sie für die Testspiele in Wien gegen Ghana (27. März) und Südkorea (31. März) nach der Kaderbekanntgabe am 16. März nominieren kann. Chukwuemeka, in Wien geboren, in England ausgebildet und seit Februar 2025 in Dortmund unter Vertrag, laborierte zuletzt an muskulären Problemen, bietet aber als zusätzlicher Mittelfeldspieler eine wichtige Option für Rangnicks Vorbereitungen auf die WM 2026.

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

WM 2026: FIFA erlaubt Werbepausen während dem Spiel – aber setzt Grenzen

Die FIFA erlaubt den TV-Sendern bei der WM 2026 offenbar Werbepausen während der verordneten Trinkpausen (je eine pro Halbzeit) – eine Maßnahme gegen die Sommerhitze in USA, Kanada und Mexiko, die neue Erlösquellen für Rechteinhaber eröffnet. Gleichzeitig gibt es strenge Timing-Vorgaben: Werbung darf nicht innerhalb von 20 Sekunden nach dem Pfiff beginnen und die Übertragung muss mehr als 30 Sekunden vor der Spielfortsetzung live sein, sodass pro Trinkpause ein Werbefenster von insgesamt 2:10 Minuten bleibt; Sender können alternativ auch Studioanalyse oder das Live-Bild zeigen.

(From L) Brazil's President Dilma Rousseff, FIFA President Joseph Blatter and Russia's President Vladimir Putin pose during handing over of the 2018 FIFA World Cup to Russia on July 13, 2014 in Rio de Janeiro. AFP PHOTO / RIA NOVOSTI POOL / ALEKSEY NIKOLSKYI

FIFA Ex-Boss Sepp Blatter wird 90 – Sein Vermächtnis klingt nicht gut: Klagen, Korruption und Krisen

Zum 90. Geburtstag ist das öffentliche Vermächtnis des ehemaligen FIFA-Chefs Sepp Blatter von Klagen, Korruptionsvorwürfen und Krisen geprägt: Jahrelang formte er die FIFA, ehe Razzien, Ermittlungen und Vorwürfe um Stimmenkauf und dubiose Zahlungen sein Erbe überschatteten. Die Razzia im Zürcher Hotel Baur au Lac 2015, die umstrittenen WM-Vergaben an Russland und Katar sowie der Platini-Prozess — aus dem er zuletzt freigesprochen wurde — stehen symbolisch für diese Ära; Blatter verteidigt sich bis heute, kritisiert Nachfolger Gianni Infantino scharf und fordert eine ehrhafte Verabschiedung.

EAST RUTHERFORD, NEW JERSEY - 13. JULI: Reece James (24) vom FC Chelsea hebt nach dem Sieg seiner Mannschaft die Trophäe der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025 in die Höhe, während US-Präsident Donald Trump nach dem Endspiel der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025 zwischen dem FC Chelsea und Paris Saint-Germain im MetLife Stadium am 13. Juli 2025 in East Rutherford, New Jersey, eine Reaktion zeigt. David Ramos/Getty Images/AFP (Foto: David Ramos / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

USA vor der WM 2026: Trump ehrt Lionel Messi & Inter Miami im Weißen Haus

US‑Präsident Donald Trump empfing Lionel Messi und MLS‑Champion Inter Miami im Weißen Haus nach dem 3:1‑Sieg im MLS Cup 2025 gegen die Vancouver Whitecaps und stellte Messi — flankiert von Trainer Javier Mascherano und Klub‑Mitbesitzer Jorge Mas — in den Mittelpunkt, lobte dessen Beitrag zum Titelgewinn und verglich ihn sogar mit Pelé. Beim Empfang nannte Trump auch Spieler wie Luis Suárez, Tadeo Allende und Rodrigo De Paul, nahm kurz Bezug auf den Militäreinsatz im Nahen Osten und erhielt als symbolisches Geschenk ein pinkes Trikot mit der Nummer 47, während Jorge Mas die strukturelle Entwicklung des Klubs und dessen Einfluss auf die US‑Fußballkultur betonte.

Der argentinische Stürmer Lionel Messi hebt den Pokal in die Höhe, während die argentinischen Spieler nach dem Sieg im internationalen Freundschaftsspiel "Finalissima" zwischen Italien und Argentinien im Wembley-Stadion in London am 1. Juni 2022 auf dem Spielfeld feiern. - Die Azzurri treffen in der ersten Finalissima in Wembley auf den südamerikanischen Kontinentalmeister. (Foto: Glyn KIRK / AFP)

Nahost-Krieg: Entscheidung über FIFA Finalissima kommende Woche

Die UEFA will bis Ende nächster Woche entscheiden, ob die für den 27. März im Lusail-Stadion in Doha geplante FIFA Finalissima zwischen Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien angesichts der seit dem vergangenen Wochenende eskalierten Lage im Nahen Osten stattfinden kann. UEFA und lokale Organisatoren führen intensive Gespräche und prüfen die Sicherheitslage vor Ort; derzeit werden keine Ausweichorte in Betracht gezogen, die endgültige Aussage hängt an der laufenden Risikoanalyse für Teams, Offizielle und Zuschauer.

WASHINGTON, DC - 07. MÄRZ: Gianni Infantino, Präsident der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), spricht neben US-Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung einer Durchführungsverordnung im Oval Office des Weißen Hauses am 07. März 2025 in Washington, DC. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Images/AFP (Foto von Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

Fußball-WM 2026: US-Präsident Donald Trump wäre Iran-Absage „wirklich egal“

US-Präsident Donald Trump sagte gegenüber Politico, ihm sei „wirklich egal“, ob Iran bei der WM 2026 in den USA antritt; nach jüngsten US-Angriffen ist die Teilnahme des iranischen Teams allerdings ungewiss und macht deutlich, wie stark Sicherheitspolitik und Turnierorganisation hier verknüpft sind.
Verbandspräsident Mehdi Taj ließ einen Start offen und nannte die Lage wenig hoffnungsvoll; der Iran boykottierte bereits die Auslosung in Washington, fehlte als einziges Team beim Planungstreffen in Atlanta und drei Funktionären – offenbar auch Taj – wurden US-Visa verweigert, was bei der Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten kurzfristige Folgen für Spielplan und Austragungsorte haben könnte.

Die Maskottchen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026, Maple, Zayu und Clutch, sowie Vertreter des New York New Jersey Host Committee, des US-Fussballverbands, des mexikanischen Fussballverbands und von Canada Soccer besuchen das Empire State Building, um 100 Tage vor Beginn der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 zu feiern. An der Veranstaltung nahmen Alex Lasry, JT Batson, Peter Augruso und Iñigo Riestra López teil, die das Empire State Building mit Hilfe der Maskottchen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ – Maple, Zayu und Clutch – beleuchten werden, um die 100 Tage bis zum Beginn der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 zu feiern. (Foto: VANESSA CARVALHO / BRAZIL PHOTO PRESS / Brazil Photo Press via AFP)

WM 2026: Ist das das hässlichste WM-Poster ever? Fifa kassiert Kritik und Häme

Die FIFA hat zum 100‑Tage‑Countdown das offizielle WM‑2026‑Poster vorgestellt – eine Collage, entworfen von Hank Willis Thomas, Minerva GM und Carson Ting, die nach Angaben der Organisatoren Energie, Vielfalt und die „inklusivste WM“ symbolisieren soll, lobend kommentiert von Präsident Gianni Infantino. In den sozialen Netzwerken sorgt das Motiv jedoch für Spott, Skepsis und zahlreiche Memes und Umbauten (darunter eine virale Parodie mit Soldatenmotiv); viele Nutzer nennen das Design „hässlich“ oder „langweilig“ und einige rufen sogar zum Boykott auf.

Liveblog zur WM 2026 Auslosung

Fifa Präsident Infantino mit Idee gegen Rassismus auf dem Platz: Rote Karte für Mund zuhalten?

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat vorgeschlagen, Profis, die sich beim Sprechen mit Gegenspielern den Mund mit Trikot oder Hand bedecken, mit einer roten Karte vom Platz zu stellen – einen Vorschlag, den das IFAB bei seiner Sitzung in Wales nach dem Vorfall um Gianluca Prestianni und Vinícius Júnior diskutierte. Infantino argumentiert, das Verbergen des Mundes deute auf ein Fehlverhalten hin, Teilnehmer forderten jedoch eindeutige Kriterien für Schiedsrichter; eine mögliche Regeländerung könnte beim FIFA-Kongress im April in Vancouver beschlossen und rechtzeitig für die WM (11. Juni–19. Juli) eingeführt werden.

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

WM 2026 Sicherheit – Wie ist es mit der Gewalt in Mexiko?

Rund 100 Tage vor dem Anpfiff der WM 2026 haben die Gewaltausbrüche nach der Tötung des Drogenbosses Nemesio „El Mencho“ in 20 von 32 Bundesstaaten die Sicherheitslage in Mexiko deutlich verschärft, betroffen ist besonders Jalisco mit der Gastgeberstadt Guadalajara, wo vier WM-Spiele geplant sind. Das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft warnen vor Ortswechseln und raten, Menschenansammlungen sowie Polizeieinsätze zu meiden; Südkorea und Kolumbien planen Quartiere in Guadalajara, während andere Teams wie Uruguay und Portugal Alternativen erwägen (Deutschland spielt seine Vorrundenspiele in den USA).