DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler, der neue Bundestrainer Jürgen Klopp und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke (von links) stellen sich zum Abschluss der Pressekonferenz am DFB-Campus in Frankfurt am Main am 24. Juli 2026 den Fotografen. (Copyright AFP/John MacDougall)

Fußball News heute am 24.7.2026: Klopp übernimmt als Bundestrainer

Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 59-Jährige wurde am Freitag in Frankfurt am Main präsentiert und startet mit klaren Ansagen und großem Sendungsbewusstsein in sein Amt. Parallel vollziehen sich bedeutende Umbrüche bei anderen Nationalmannschaften und in der Transferlandschaft. Stand: 24. Juli 2026, 18:33 Uhr (Abend-Flash) 👉 Alle Spiele des Tages: Fußball heute …

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Jürgen Klopp lächelt als TV-Experte beim Gruppe-E-Spiel der WM 2026 zwischen Deutschland und Curaçao im Houston Stadium am 14. Juni 2026 in Houston. (Alexander Hassenstein / Getty Images)

FIFA WM 2026: Welche Nationaltrainer sind zurückgetreten oder wurden gefeuert? Update 15

Ronald Koeman ist nach dem WM-Aus der Niederlande als Bondscoach zurückgetreten und begründet den Schritt vor allem mit dem Wunsch, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Auch private Gründe spielen eine große Rolle, da seine Ehefrau Bartina seit Jahren gegen Brustkrebs kämpft. Für den KNVB beginnt nun die Suche nach einem neuen Nationaltrainer, wobei Namen wie Peter Bosz, Arne Slot, Erik ten Hag und Michael Reiziger gehandelt werden.

FIFA-Kritiker Matthäus beklagt Fall Balogun war "Verrat am Fußball" (Screenshot RTL Video)

FIFA-Kritiker Matthäus beklagt Fall Balogun war „Verrat am Fußball“

Lothar Matthäus übt in seiner Sport-Bild-Kolumne scharfe Kritik an der FIFA und wirft dem Verband vor, den Fußball verkauft zu haben – besonders der Fall Balogun, bei dem eine Rote Karte nach einem Trump-Anruf bei Infantino zurückgenommen wurde, sei ein Verrat am Fairplay. Zudem bemängelt er die Amerikanisierung und Kommerzialisierung der WM, etwa durch unnötige Trinkpausen, eine zu lange Halbzeitshow und überteuerte Ticketpreise. Trotz seiner deutlichen Kritik zeigt sich Matthäus mit Blick auf die künftige Aufstockung auf 64 Teams versöhnlich.

Hitzige Szene nach dem Schlusspfiff: Argentiniens Leandro Paredes und Spaniens Eric García geraten nach dem WM-Finale 2026 am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford aneinander. (Al Bello / Getty Images North America via Getty Images)

Argentinier schlechte WM-Verlierer: FIFA ermittelt nach Ausrastern

Die FIFA hat eine Disziplinaruntersuchung gegen argentinische Nationalspieler eingeleitet, nachdem es nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) zu tätlichen Auseinandersetzungen kam – Leandro Paredes soll Eric Garcia und Gavi attackiert haben, Co-Trainer Roberto Ayala Dani Olmo geschlagen haben. Ein Ethikstaatsanwalt prüft nun mögliche Regelverstöße, wobei unklar bleibt, ob Paredes tatsächlich die Rote Karte sah, da dieser Platzverweis in der offiziellen FIFA-Übersicht fehlt. Bereits während der regulären Spielzeit hatte Argentinien durch Enzo Fernandez‘ Gelb-Rote Karte in der Verlängerung in Unterzahl agieren müssen.

Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace erhält nach dem Finale der UEFA Conference League 2026 gegen Rayo Vallecano am 27. Mai 2026 in der Football Arena Leipzig seine Siegermedaille von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. (Maja Hitij / Getty Images Europe via Getty Images)

UEFA-Präsident Ceferin verzichtete auf WM-Finale wegen Trump & Balogun

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin blieb dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien demonstrativ fern, um seinen Unmut über die FIFA zu zeigen – Auslöser war offenbar der Fall um die aufgehobene Rotsperre von Folarin Balogun, bei dem angeblich US-Präsident Trump bei FIFA-Chef Infantino interveniert hatte. Zusätzlich belastet wurde das Verhältnis beider Verbände durch das Einreiseverbot für Schiedsrichter Omar Artan, den die UEFA daraufhin kurzerhand für das Supercup-Finale nominierte. Bereits vor dem Turnier hatte Ceferin die Aufstockung auf 48 Mannschaften und die daraus resultierenden uninteressanten Spiele kritisiert.

Der Mannschaftsbus der argentinischen Nationalmannschaft erreicht am 20. Juli 2026 das Trainingsgelände Predio Lionel Andrés Messi in Ezeiza, einen Tag nach der Finalniederlage bei der WM 2026 gegen Spanien. (Marcelo Endelli / Getty Images South America via Getty Images)

Tausende Fans empfangen WM-Zweiten Argentinien – Messi fehlt

Regen, klirrende Kälte und die Abwesenheit von Lionel Messi konnten die Feierlaune in Buenos Aires nicht trüben: Tausende Anhänger empfingen die argentinische Nationalmannschaft nach dem verlorenen WM-Finale mit lautstarkem Jubel. Zwar reiste die Albiceleste diesmal ohne Pokal an, doch der zweite Platz reichte den Fans für eine ausgelassene Party mit Feuerwerk, Gesängen und Tänzen auf …

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CONMEBOL-Präsident und FIFA-Vizepräsident Alejandro Domínguez und seine Frau Maria Perez de Domínguez auf dem FIFA Gold Carpet vor dem Finale der WM 2026 zwischen Spanien und Argentinien am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford bei New York. Domínguez gilt als treibende Kraft hinter der möglichen Aufstockung der WM 2030 auf 64 Teams. (Michael Loccisano / Getty Images North America via Getty Images)

WM 2030: Südamerika-Chef sieht Aufstockung als „große Chance“

CONMEBOL-Präsident Alejandro Dominguez fordert erneut eine Aufstockung der WM 2030 auf 64 Teams und bringt Südamerika – 100 Jahre nach der ersten WM in Uruguay – als möglichen (Mit-)Gastgeber ins Spiel, obwohl die Ausrichtung offiziell bei Spanien, Portugal und Marokko liegt. Er verweist auf die erfolgreiche Erweiterung der WM 2026 auf 48 Teams als Beleg für die positiven Effekte einer größeren Beteiligung. FIFA-Präsident Infantino reagiert zurückhaltender und kündigt lediglich an, die Aufstockungspläne prüfen zu wollen, ohne sich bereits festzulegen.

Rodri hebt den WM-Pokal neben US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino, nachdem Spanien das Finale 2026 gegen Argentinien gewonnen hat. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)

WM Finale Pokalvergabe: Trump nutzt FIFA-Bühne für Foto und klare Forderung einer weiteren Ausrichtung

Donald Trump drängte sich beim WM-Finale nicht nur aufs Siegerfoto der spanischen Nationalmannschaft, sondern forderte bei FIFA-Präsident Gianni Infantino auch gleich eine weitere Endrunde in den USA noch während seiner Amtszeit. Trotz sichtlicher Irritation von Kapitän Rodri und vorsichtiger Versuche Infantinos, ihn zur Seite zu ziehen, blieb Trump im Bild und kündigte an, umgehend eine erneute Ausrichtung zu beantragen – idealerweise gemeinsam mit einem zweiten Gastgeberland.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump präsentieren nach dem WM-Finale 2026 die Siegermedaillen. (Justin Setterfield / Getty Images North America via Getty Images)

Fußball WM 2030 mit 64 Teams? Infantino heizt Debatte erneut an

FIFA-Präsident Gianni Infantino bringt kurz nach dem WM-Finale in Argentinien bereits eine mögliche Aufstockung des Teilnehmerfeldes bei der WM 2030 auf 64 Mannschaften ins Gespräch, was vor allem den südamerikanischen Co-Gastgebern Paraguay, Uruguay und Argentinien zugutekommen könnte. Zudem kündigte er an, die umstrittenen Trinkpausen sowie eine Reform der Abseitsregel im Sinne der Angreifer prüfen zu lassen.

Fußball-Legende Lothar Matthäus in seiner Rolle als Sky-Experte vor dem Bundesliga-Duell zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln im Volksparkstadion am 14. März 2026 in Hamburg. (Stuart Franklin / Getty Images Europe via Getty Images)

Fußball WM Abrechnung: Matthäus übt scharfe Kritik an Argentinien nach Auftritt

Lothar Matthäus zeigt sich erleichtert über den WM-Titelgewinn Spaniens und wirft Argentinien unsportliches Verhalten sowie eine schlechte Mentalität im Finale vor, während er die Selección als beste Mannschaft des Turniers lobt. Zudem begrüßt der Weltmeister von 1990 die Erweiterung der WM auf 48 Teams als richtige FIFA-Entscheidung und steht auch einer künftigen Aufstockung auf 64 Mannschaften offen gegenüber.