Stadion WM Finale heute: Wo spielt Spanien gegen Argentinien? MetLife Stadium

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Wo spielt Spanien gegen Argentinien? Gespielt wird dort, wo die FIFA schon im Februar 2024 hin wollte: Das Finale der WM 2026 zwischen Europameister Spanien und Titelverteidiger Argentinien steigt am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ (15:00 Uhr Ortszeit) im MetLife Stadium von East Rutherford vor den Toren New Yorks. Es ist die größte Arena des Turniers, sie hat sich gegen Dallas durchgesetzt, und ausgerechnet der viel gescholtene Rasen war einer der Gründe dafür. Alle Infos zur Begegnung gibt es auf der Seite zum Spiel Spanien gegen Argentinien. Hier findest du alles zum Spielort, zur Arena, zur Vergabe des Endspiels, zum Rasen, zum Wetter und zur Anstoßzeit.

Innenansicht des MetLife Stadium in East Rutherford bei New York, Austragungsort des WM-Finals 2026 zwischen Spanien und Argentinien
Das MetLife Stadium in East Rutherford ist mit 82.500 Plätzen die größte Arena der WM 2026 und Schauplatz des Endspiels. Foto: Depositphotos.com
Weltmeisterschaften
19.7.2026
- 21:00
Spanien
- -
Argentinien

Wo findet Spanien gegen Argentinien statt? Das MetLife Stadium

Gespielt wird im MetLife Stadium von East Rutherford, das bei dieser WM offiziell als New York New Jersey Stadium firmiert. Mit 82.500 Plätzen ist es die größte Arena des Turniers, und sie ist es auch, die dem Endspiel seine Kulisse gibt: 2010 eröffnet, rund 1,6 Milliarden Dollar teuer, im Normalbetrieb Heimat gleich zweier NFL-Klubs, der New York Giants und der New York Jets. Ein Dach gibt es nicht, das Finale wird also unter freiem Himmel und in der Nachmittagssonne von New Jersey angepfiffen.

Für beide Finalisten ist die Arena Neuland: Weder Spanien noch Argentinien haben bei dieser WM bislang hier gespielt. Deutschen Fans dürfte das Stadion dagegen in unguter Erinnerung sein, hier verlor die DFB-Elf am 25. Juni ihr Gruppenspiel gegen Ecuador mit 1:2.

Wo liegt das Stadion?

Das MetLife Stadium steht im Meadowlands Sports Complex in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey, rund zehn Kilometer westlich von Manhattan. Trotz des Namenszusatzes New York liegt die Arena also gar nicht in New York, von der Skyline trennen die Zuschauer nur der Hudson River und eine knappe halbe Stunde Fahrt.

Luftaufnahme des MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, bei Sonnenuntergang. Die Drohnenaufnahme zeigt das imposante Stadion mit dem umlaufenden MetLife-Schriftzug von außen, eingebettet in die flache Landschaft New Jerseys mit der Skyline von Manhattan am Horizont. Das MetLife Stadium ist Austragungsort der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026. (Copyright Depositphotos.com)
Luftaufnahme des MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, bei Sonnenuntergang. Die Drohnenaufnahme zeigt das imposante Stadion mit dem umlaufenden MetLife-Schriftzug von außen, eingebettet in die flache Landschaft New Jerseys mit der Skyline von Manhattan am Horizont. Das MetLife Stadium ist Austragungsort der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026. (Copyright Depositphotos.com)

Der Rasen: Die FIFA sieht den Platz „zu 95 Prozent“ bereit

Kaum ein Thema hat diese WM so begleitet wie der Zustand der Plätze, und das MetLife Stadium stand dabei besonders im Fokus. „Der Platz, ich weiß gar nicht, ob man ihn so nennen kann“, hatte Frankreichs Adrien Rabiot in der Gruppenphase gelästert: „Er fühlte sich eher wie Kunstrasen an. Ziemlich hart und ziemlich uneben.“ Vor dem Finale gibt FIFA-Rasenchef Alan Ferguson nun Entwarnung: „Wir sind nicht perfekt, das will ich nicht behaupten, aber ich denke, wir sind zu 95 Prozent da, wo wir sein wollten“, sagte er laut The Athletic.

Geholfen hat eine zweiwöchige Pause, die im Spielplan bewusst eingeplant war: Seit dem Achtelfinale zwischen Brasilien und Norwegen am 5. Juli ruhte der Platz, das habe „meinen Jungs ermöglicht, etwas Arbeit am Platz zu leisten, und das ist nun erledigt“, so Ferguson. Die Probleme führt er auf die Sorte zurück, der Rasen ist für warme Jahreszeiten ausgelegt und musste zu WM-Beginn mit kühleren Temperaturen zurechtkommen. In den bisherigen sieben Spielen habe sich der Platz „von Anfang bis Ende konstant als viertbester von 16 Plätzen erwiesen“, und das bei der höchsten Belastung aller WM-Arenen. Den besten Rasen des Turniers hatte laut Ferguson Philadelphia, gefolgt von Los Angeles und der Arena bei Dallas.

Der Naturrasen ist dabei nur ein Gast: Die FIFA hatte ihn für die WM in allen Stadien verlegen lassen, Giants und Jets spielen sonst auf Kunstrasen. Nach dem Finale und vor dem Start der NFL-Vorbereitungsspiele wird der Platz wieder ausgebaut und das Stadion auf Kunstrasen zurückgerüstet.

Wie das MetLife Stadium das Finale bekam

Dass am Sonntag in New Jersey und nicht in Texas gespielt wird, ist das Ergebnis eines jahrelangen Werbens. Der ernsthafte Konkurrent war Dallas mit dem AT&T Stadium, jener Arena, die sie in den USA nur „Jerry World“ nennen. Die Entscheidung fiel an einem Sonntagabend im Februar 2024, getroffen hat sie letztlich FIFA-Präsident Gianni Infantino selbst, beteiligt waren Turnier-COO Heimo Schirgi und FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström. Chad Estis von den Dallas Cowboys sagt bis heute, wie The Athletic berichtet: „Ich werde immer enttäuscht sein. Es gibt einfach das Element: Wenn man nicht von hier ist, denkt man an New York.“

Anstoßzeit, offenes Dach und rund 10.000 Plätze mehr

Drei Argumente gaben den Ausschlag. Erstens die Anstoßzeit: 15:00 Uhr Ortszeit an der Ostküste passt für die europäischen Sender ebenso wie für Nord- und Südamerika, nur Asien schaut in der Nacht zu. Die FIFA erwartet weltweit mehr als eine Milliarde Zuschauer. Zweitens das offene Stadion: Dallas und das SoFi Stadium in Los Angeles sind überdacht und klimatisiert, was Sorgen um den Zustand des Rasens über 39 Turniertage auslöste. Und drittens die Kapazität: Das offizielle Bid Book führt für das MetLife Stadium 80.663 Plätze auf, für Dallas nur 70.649. Rund 10.000 Tickets mehr, und das in der reichsten Stadt der Welt, bei einem Endspiel, das auf dem Weg zum teuersten Sportticket der Geschichte ist. Das noch etwas größere Aztekenstadion in Mexiko-Stadt kam nie infrage: Die gemeinsame Bewerbung von 2018 hatte festgeschrieben, dass 75 Prozent der Spiele in den USA stattfinden.

Warum der Rasen für New Jersey sprach

Es ist die Ironie dieses Turniers: Ausgerechnet der Untergrund, der in der Gruppenphase am schärfsten kritisiert wurde, war ein Argument für das MetLife Stadium. FIFA-Rasenchef Alan Ferguson wollte sich nicht darauf einlassen, einen Naturrasen über mehr als fünf Wochen in einer geschlossenen Halle am Leben zu halten. „Mein größtes Risiko war, dass es in einer komplett geschlossenen Umgebung noch nie über diese Zeitspanne gemacht wurde“, sagte er The Athletic. „Die Sonne so lange auszusperren war ein riesiges Wagnis. Das wollte ich nicht eingehen.“ Und weiter: „Wenn mir jemand ein offenes Stadion wie Boston, New York oder San Francisco anbot, bin ich immer diesen Weg gegangen, weil ich die natürlichen Elemente bekomme.“ Vor dem Endspiel gibt sich Ferguson selbstbewusst: „Sie werden am Sonntag eine fantastische Oberfläche sehen.“

Robert De Niro, Lunches mit Infantino und Jerry Jones‘ Konter

Die Offensive der Region begann 2018, als New Jerseys Gouverneur Phil Murphy eine FIFA-Delegation im kleinen Stadion der New York Red Bulls empfing. Es folgten Kaffees, Dinner und Zoom-Calls mit Infantino. Gouverneurin Kathy Hochul lud ihn zum Lunch ins Plaza Hotel am Central Park, ein weiteres Essen im Equinox Hotel at Hudson Yards organisierte Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn und enger Freund Infantinos. Das Lokal lag in Manhattan, aber bewusst mit Blick über den Hudson nach New Jersey.

Das Prunkstück der Bewerbung sprach Robert De Niro: ein drei Minuten und 20 Sekunden langes Video, das mit der Freiheitsstatue beginnt. „Wir wagen es, groß zu träumen, richtig groß, denn genau das tun wir in New York und New Jersey“, sagt der Schauspieler darin, und: „Wir träumen davon, das größte Spiel der Welt auf der spektakulärsten Bühne der Welt zu begrüßen.“ Vor dem Empire State Building fragt er: „Sind wir bereit, die FIFA WM 2026 auszurichten? Komm schon, Baby, wir wurden bereit geboren. Unsere Zeit ist jetzt.“ Zum Schluss: „Bringt uns eure Superstars, eure Eingefleischten, eure großen Träumer, eure künftigen Helden. Das ist das Spiel. Das ist der Ort.“ Dallas hielt dagegen, so gut es ging: Cowboys-Eigentümer Jerry Jones empfing Infantino im Herbst 2023 in seiner Loge beim Spiel gegen die Jets und ließ dessen Gesicht über die Riesenleinwand laufen. Es reichte nicht.

Das Stadion in der Kritik: letzter Platz im Ranking

Die Wahl blieb umstritten. Als die Fußballredaktion von The Athletic eine Woche nach Turnierstart alle 16 WM-Stadien bewertete, landete das MetLife Stadium auf dem letzten Platz: 4 von 10 Punkten für die Optik, 3 von 10 für Anbindung und Lage. Die Arena liegt zwischen Sumpfland, Parkplätzen und der American Dream Mall, dem zweitgrößten Einkaufszentrum der USA. Wer mit der Bahn aus Manhattan anreist, zahlt für Hin- und Rückfahrt 98 Dollar. Dazu kam die Kritik vom Rasen selbst: Spieler und Trainer beschrieben den Untergrund als „trocken“, „hart“, „uneben“ und „ein bisschen wie Kunstrasen“.

Streit um den Rasenverkauf: 450 bis 3000 Dollar pro Stück

Kurz vor dem Endspiel sorgt der Platz noch einmal für Ärger, diesmal politisch. Die FIFA verkauft seit vergangener Woche Stücke des MetLife-Rasens für 450 bis 3000 Dollar, verschickt werden sie nach dem Finale. In New Jersey kommt das schlecht an, denn der Rasen wurde zuvor mit 13 Millionen Dollar aus Steuermitteln gefördert, und das Organisationskomitee kassiert einen Anteil am Erlös. Der Abgeordnete Michael Inganamort wird deutlich: „Die FIFA soll von unserem Rasen runter, buchstäblich. Das ist staatliches Eigentum. Was hier passiert, ist nicht nur ein schlechtes Geschäft für die Steuerzahler von New Jersey, es ist illegal.“ Gouverneurin Mikie Sherrill spottet: „Die FIFA hat ‚fass mal Gras an‘ gehört und gefragt: Wie viel können wir dafür verlangen?“ Infantino beziffert die Turniereinnahmen der FIFA auf 11 Milliarden Dollar.

Welche WM-2026-Spiele fanden schon im MetLife Stadium statt?

Mit dem Endspiel steigt das achte und letzte WM-Spiel im MetLife Stadium: fünf Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale, ein Achtelfinale und nun das Finale.

Wann ist Anstoß und wie wird das Wetter beim WM-Finale?

Anstoß im MetLife Stadium ist am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ, was 15:00 Uhr Ortszeit entspricht. Steht es nach 90 Minuten unentschieden, folgen Verlängerung und notfalls Elfmeterschießen. Wer das komplette Programm sehen will, sollte deutlich früher einschalten: Bereits um 19:30 Uhr MESZ startet die Abschlussfeier, zur Pause folgt die erste Halbzeitshow der WM-Geschichte, die Halbzeitpause dürfte deshalb länger dauern als die üblichen 15 Minuten.

Das Wetter im MetLife Stadium

Ein Finale bei Hochsommerwetter: Für den Anpfiff um 15:00 Uhr Ortszeit sagen die Modelle strahlenden Sonnenschein bei rund 28 Grad voraus, der Himmel ist nahezu wolkenlos, Regen ist zur Anstoßzeit praktisch ausgeschlossen. Am späten Nachmittag klettert die Temperatur noch einmal auf gut 28 Grad, erst zum Abend hin wird es langsam milder. Weil das MetLife Stadium kein Dach hat, gibt es keinen Schatten und keine Klimatisierung, dazu weht ein Wind um 18 km/h mit Böen bis 25 km/h. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei niedrigen 38 Prozent, die gefühlte Temperatur entspricht damit ungefähr der gemessenen. Für beide Mannschaften bedeutet das: Die Nachmittagshitze wird zum Mitspieler, gerade in einer möglichen Verlängerung.

Dass die Prognose so freundlich ausfällt, ist keine Selbstverständlichkeit. Am Samstag, 24 Stunden vor dem Anpfiff, zogen schwere Gewitter über die Region. Sturzfluten legten New York City phasenweise lahm, für Teile von New Jersey galt sogar eine Tornado-Warnung, dazu Böen von mehr als 100 km/h. Stellenweise fielen bis zu 75 Millimeter Regen in einer einzigen Stunde.

Unwetter am Samstag: Spaniens Abschlusstraining fiel aus

Die Gewitter hatten unmittelbare Folgen für die Vorbereitung. Spaniens Abschlusstraining wurde zunächst verschoben und dann ganz abgesagt. „Das Training der spanischen Nationalmannschaft auf dem Melanie Lane Training Ground in New Jersey wurde nach dem Storm Safety Protocol der Vereinigten Staaten ausgesetzt“, teilte der spanische Verband mit: „Die Spieler absolvieren derzeit eine Aktivierungseinheit in der Halle.“ Argentinien musste ebenfalls nach drinnen ausweichen, konnte anschließend aber noch im Freien auf Rasen trainieren.

Für den Finaltag selbst gibt die FIFA ein klares Verfahren vor. Schlägt ein Blitz im Umkreis von acht Meilen, also rund 13 Kilometern, um das Stadion ein, muss die Partie unterbrochen werden. Fortgesetzt werden darf erst, wenn 30 Minuten lang keine weitere elektrische Entladung registriert wird. Die Vorhersage für Sonntag spricht allerdings klar gegen ein solches Szenario. Wetterbedingte Verzögerungen gab es bei diesem Turnier schon mehrfach, unter anderem beim englischen Achtelfinalsieg gegen Mexiko.

Waldbrand-Rauch über New York: Ist das Finale in Gefahr?

Kurz vor dem Endspiel steckt die Millionenstadt im Ausnahmezustand: Die Skyline Manhattans lag zuletzt unter orangefarbenen Rauchschwaden, ausgelöst von den Waldbränden in Kanada, allein in der Provinz Ontario sind fast 200 aktive Brände registriert. Am Donnerstag meldete die New Yorker Regierung die Luftqualität in Teilen der Stadt als „ungesund“, dazu kommt große Hitze. „Die Kombination aus gefährlicher Hitze und schlechter Luft stellt eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit der New Yorker dar“, erklärte Bürgermeister Zohran Mamdani. Die Stadt öffnete hunderte Kühlungszentren und verteilte kostenlose Masken.

Es ist die vielleicht bitterste Pointe der ganzen Stadionvergabe: In ihrer Bewerbung hatte die Region New York und New Jersey sogar Wetterdaten mit Texas verglichen und argumentiert, Fanfeste im Freien seien hier fernab der Hitze von Dallas besser machbar. Dass die Tage vor dem Finale ausgerechnet von der Luftqualität bestimmt sein würden, sah damals niemand kommen. Alle Details dazu stehen in unserem Artikel zum Rauch in New York vor dem WM-Finale.

Dass so etwas den Sport trifft, ist keine Theorie: In Chicago wurde das MLS-Wiedersehen von Thomas Müller und Robert Lewandowski wegen der Rauchbelastung kurzfristig abgesagt. Für das Finale sieht es nach aktuellem Stand aber gut aus. Laut The Athletic soll Regen am Samstag für Abkühlung sorgen und den Rauch zumindest teilweise vertreiben. Die Wettermodelle sind zuletzt allerdings zurückhaltender geworden und rechnen für Samstagnachmittag und -abend nur noch mit einer Regenwahrscheinlichkeit um 40 Prozent. Der US-Wetterdienst NWS hält es sogar für möglich, dass sich der Rauch am Samstag noch einmal verdichtet, nachdem sich die Lage am Freitag bereits gebessert hatte. Für den Finaltag selbst sagen die Luftqualitätsprognosen dann eine deutliche Entspannung voraus: Der US-Luftqualitätsindex sinkt in den Bereich „mäßig“, nachdem er in dieser Woche zeitweise im Bereich „ungesund“ lag. Eine offizielle Warnung oder gar eine Absage steht für das Endspiel nicht im Raum, WM-Chef Andrew Giuliani sagte, die Organisatoren „beobachten die Situation genau“.

Entwarnung gibt auch ein Mediziner. Christopher Carlsten, Leiter der Pneumologie an der University of British Columbia, nannte die für das Finalwochenende erwarteten Werte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP „keineswegs extrem. Optimal ist es allerdings auch nicht“. Er rechnet mit 10 bis 20 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, während die Weltgesundheitsorganisation eher fünf Mikrogramm empfiehlt. Die Profis auf dem Rasen seien damit „weit davon entfernt, ernsthafte gesundheitliche Probleme zu bekommen“, ihre Leistungsfähigkeit könne aber durchaus „beeinträchtigt“ sein. Größere Sorgen bereiten Carlsten die Zuschauer im ausverkauften MetLife Stadium: Zehntausende Fans, von denen einige gesundheitlich anfälliger sind, verbringen den Nachmittag unter freiem Himmel. Kritisch würde es nach seiner Einschätzung nur dann, wenn Wetter und Wind am Sonntag schlechter ausfallen als prognostiziert.

Wo wird Spanien gegen Argentinien übertragen?

Das Finale läuft live und kostenlos im ZDF, die Vorberichte im „ZDFsportstudio live“ starten um 19:30 Uhr mit Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer sowie den Experten Christian Streich, Christoph Kramer und Per Mertesacker. Parallel zeigt MagentaTV das Endspiel ab 18:30 Uhr in UHD/4K, unter anderem mit Thomas Müller, Mats Hummels, Kommentator Wolff Fuss und Bundestrainer Jürgen Klopp. Bei MagentaTV laufen ohnehin alle 104 Spiele der WM 2026 live.

FAQ: Spielort Spanien gegen Argentinien

Wo findet das WM-Finale 2026 statt?

Das Endspiel wird im MetLife Stadium in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey ausgetragen, rund zehn Kilometer westlich von Manhattan.

Wie viele Zuschauer fasst das MetLife Stadium?

82.500. Damit ist es die größte Arena der WM 2026. Eröffnet wurde das Stadion 2010, die Baukosten lagen bei rund 1,6 Milliarden Dollar.

Ist der Rasen im WM-Finalstadion in Ordnung?

Laut FIFA ja. Nach zwei Wochen Spielpause sagt Rasenchef Alan Ferguson, man sei „zu 95 Prozent da, wo wir sein wollten“. In der Gruppenphase hatten mehrere Profis den Untergrund kritisiert, laut Ferguson war er über die bisherigen sieben Spiele dennoch konstant der viertbeste von 16 WM-Plätzen.

Wann ist Anstoß bei Spanien gegen Argentinien?

Anstoß ist am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ (15:00 Uhr Ortszeit).

Wird das WM-Finale wegen des Wetters verschoben?

Danach sieht es nicht aus. Die schweren Gewitter mit Sturzfluten und Tornado-Warnungen trafen die Region am Samstag, für den Finaltag sagen die Modelle rund 28 Grad, nahezu wolkenlosen Himmel und keinen Regen voraus. Sollte es doch blitzen, greift das FIFA-Protokoll: Bei einem Blitzeinschlag im Umkreis von rund 13 Kilometern wird unterbrochen, weitergespielt wird erst nach 30 Minuten ohne weitere Entladung.

Ist das WM-Finale durch den Waldbrand-Rauch gefährdet?

Nach aktuellem Stand nicht. Der Rauch kanadischer Waldbrände drückte die Luftqualität in New York in dieser Woche zeitweise in den Bereich „ungesund“, für den Finaltag sagen die Prognosen deutlich bessere Werte voraus. Pneumologe Christopher Carlsten von der University of British Columbia nannte die erwarteten Werte gegenüber AFP „keineswegs extrem. Optimal ist es allerdings auch nicht“: Er rechnet mit 10 bis 20 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter gegenüber einer WHO-Empfehlung von etwa fünf. Ernsthafte gesundheitliche Probleme drohen den Spielern demnach nicht, ihre Leistungsfähigkeit könnte aber „beeinträchtigt“ sein. Eine Absage steht nicht zur Debatte, WM-Chef Andrew Giuliani zufolge beobachten die Organisatoren die Lage genau.

Wer überträgt das WM-Finale?

Das ZDF überträgt live und kostenlos ab 19:30 Uhr, parallel läuft das Endspiel ab 18:30 Uhr bei MagentaTV in UHD/4K.

Stand: 18. Juli 2026, 21:30 Uhr

Live Ticker Spanien gegen Argentinien – MetLife Stadium New York WM 2026 Stadion

Aufstellung Spanien

Unai Simón, Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella, Rodri, Fabián Ruiz, Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena, Mikel Oyarzabal

Aufstellung Argentinien

Emiliano Martínez, Nahuel Molina, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Leandro Paredes, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Lionel Messi, Julián Álvarez

ℹ️ 21:30 Uhr

Was passiert bei Blitzschlag? Das FIFA-Protokoll fürs Finale

Für den Fall der Fälle hat die FIFA ein festes Verfahren. Schlägt ein Blitz im Umkreis von acht Meilen, also rund 13 Kilometern, um das Stadion ein, muss die Partie unterbrochen werden. Weitergespielt werden darf erst, wenn 30 Minuten lang keine weitere elektrische Entladung registriert wird. Wetterbedingte Unterbrechungen gab es bei diesem Turnier bereits mehrfach, unter anderem beim englischen Achtelfinalsieg gegen Mexiko. Nach der aktuellen Vorhersage ist am Sonntag aber nicht damit zu rechnen.

ℹ️ 21:20 Uhr

Spaniens Abschlusstraining fällt dem Sturm zum Opfer

Die Gewitter haben Spaniens Vorbereitung durcheinandergebracht. Das Abschlusstraining wurde erst verschoben und dann komplett abgesagt. „Das Training der spanischen Nationalmannschaft auf dem Melanie Lane Training Ground in New Jersey wurde nach dem Storm Safety Protocol der Vereinigten Staaten ausgesetzt“, teilte der spanische Verband mit: „Die Spieler absolvieren derzeit eine Aktivierungseinheit in der Halle.“ Argentinien musste ebenfalls nach drinnen ausweichen, konnte danach aber noch im Freien auf Rasen arbeiten.

ℹ️ 21:10 Uhr

Schwere Unwetter über New York, 24 Stunden vor dem Finale

Am Samstag haben schwere Gewitter die Region um den Finalort getroffen. Sturzfluten legten New York City phasenweise lahm, für Teile von New Jersey galt eine Tornado-Warnung, dazu kamen Böen von mehr als 100 km/h. Stellenweise fielen bis zu 75 Millimeter Regen in einer einzigen Stunde. Entwarnung gibt es dennoch: Für den Finaltag sagen die Modelle rund 28 Grad, nahezu wolkenlosen Himmel und keinen Regen voraus. Alle Details zum Wetter im MetLife Stadium.

ℹ️ 18:40 Uhr

So überträgt das ZDF, so überträgt MagentaTV

Das Finale läuft frei empfangbar im ZDF ab 19:30 Uhr und parallel bei MagentaTV ab 18:30 Uhr, Anpfiff ist um 21:00 Uhr MESZ. Im ZDF kommentiert Oliver Schmidt, aus dem Stadion moderiert Jochen Breyer mit Christoph Kramer und Per Mertesacker, im Studio führt Katrin Müller-Hohenstein mit Friederike Kromp und Christian Streich durch den Abend, Field-Reporterin ist Amelie Stiefvatter, Schiedsrichter-Experte Thorsten Kinhöfer. Bei MagentaTV kommentiert Wolff Fuss, im Stadion moderieren Johannes B. Kerner und Laura Wontorra mit Tabea Kemme, Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp, dazu Taktik-Analyse von Jan Henkel und Patrick Ittrich als Schiedsrichter-Experte. Der Taktik-Feed kommt von Benni Zander mit Tobias Schweinsteiger, den Spezial-Kommentar sprechen Basti Schwele und Rick Goldmann.

ℹ️ 17:20 Uhr

Streit um den Rasenverkauf im Finalstadion

Die FIFA verkauft Stücke des MetLife-Rasens für 450 bis 3000 Dollar, ausgeliefert wird nach dem Finale. In New Jersey kommt das nicht gut an. „Die FIFA soll von unserem Rasen runter, buchstäblich. Das ist staatliches Eigentum“, sagte der Abgeordnete Michael Inganamort. Gouverneurin Mikie Sherrill spottete: „Die FIFA hat ‚fass mal Gras an' gehört und gefragt: Wie viel können wir dafür verlangen?“ Zuvor waren 13 Millionen Dollar Steuergeld in den Rasen geflossen.

ℹ️ 16:45 Uhr

Wie das MetLife Stadium das Finale bekam: De Niro und ein Rasen-Argument

The Athletic hat die Vorgeschichte der Vergabe aufgeschrieben. Konkurrent war Dallas, entschieden wurde an einem Sonntagabend im Februar 2024, letztlich von Gianni Infantino. Für New York sprachen die Anstoßzeit um 15:00 Uhr Ortszeit, die für Europa und beide Amerikas passt, rund 10.000 Plätze mehr als in Dallas und vor allem der Rasen: FIFA-Rasenchef Alan Ferguson wollte die Sonne nicht 39 Tage lang aus einer geschlossenen Halle aussperren. „Das wollte ich nicht riskieren“, sagte er und verspricht für Sonntag „eine fantastische Oberfläche“. Beworben hatte sich New York unter anderem mit einem Video, das Robert De Niro sprach: „Wir wagen es, groß zu träumen, richtig groß.“

ℹ️ 16:00 Uhr

Sieben von zehn Experten tippen auf Spanien

Die Daily Mail hat zehn ihrer Fachleute nach dem Finalsieger gefragt. Sieben tippen auf Spanien, drei auf Argentinien. Für den Europameister sprechen aus Sicht der Runde die Kaderbreite, die Kontrolle über das Mittelfeld durch Rodri und der Auftritt gegen Frankreich, dessen Offensive um Mbappé, Dembélé, Barcola und Olise praktisch chancenlos blieb. „Der beste Angriff gegen die beste Abwehr, das könnte ein Klassiker werden“, schreibt Matt Barlow. Für Argentinien führen die anderen drei den Willen und die späten Siege gegen Kap Verde, Ägypten und England an. Auch Toni Kroos traut Spanien den Titel zu.

ℹ️ 12:20 Uhr

Messi über das Babyfoto mit Yamal: „Das ist verrückt“

Lionel Messi hat am Freitag in New York erstmals ausführlich über die Bilder gesprochen, die ihn im Dezember 2007 beim Baden des damals fünf Monate alten Lamine Yamal zeigen. Entstanden sind sie bei einer Wohltätigkeitsaktion des FC Barcelona. „Ehrlich gesagt ist dieses Foto von uns verrückt, denn, nun ja, so ist das Leben, oder? Ich habe ein Foto mit ihm als Baby gemacht, und jetzt stehen wir uns beide in einem WM-Finale gegenüber“, sagte der 39-Jährige. Über seinen 19 Jahre alten Gegenspieler: „Er hat eine große Chance, etwas Historisches zu erreichen, und wir werden unser Äußerstes tun, damit das diesmal nicht passiert.“

ℹ️ 11:10 Uhr

Trump überreicht den Pokal, Sheinbaum kommt mit

Auf der Tribüne wird es prominent: US-Präsident Donald Trump besucht sein erstes WM-Stadion und übergibt dem Weltmeister bei der Siegerehrung die Trophäe. Auf seine Einladung kommt auch Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, dazu haben sich Spaniens König Felipe VI. und Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigt. Argentiniens Präsident Javier Milei bleibt aus Aberglaube fern.

ℹ️ 10:55 Uhr

Die Statistik: bester Angriff gegen beste Abwehr

Argentinien hat mit 19 Toren den erfolgreichsten Angriff und den höchsten Expected-Goals-Wert des Turniers (15,38), Spanien folgt dicht dahinter (14,96) und kassierte in sieben Spielen erst ein Gegentor. Messi führt fast jede Einzelkategorie an: acht Tore, vier Vorlagen, 34 Torschüsse. Rodri kommt auf die meisten angekommenen Pässe (648) und die meisten hochintensiven Läufe (919) der gesamten WM.

ℹ️ 10:40 Uhr

Martínez spielt mit gebrochenem Ringfinger

Argentiniens Torhüter geht angeschlagen ins zweite WM-Finale seiner Karriere. Im Mai brach sich Emiliano Martínez den rechten Ringfinger, eine Operation lehnte er ab, um die WM spielen zu können. „Meine Hand schmerzt noch immer“, sagte der Held des Endspiels von 2022. Zum möglichen Elfmeterschießen: „Man muss sich genau im Moment des Ballkontakts bewegen.“

ℹ️ 10:25 Uhr

Scaloni zu Messis womöglich letzter WM: „Woher soll ich das wissen“

Ist das Finale Messis letztes WM-Spiel? „Woher soll ich das wissen. Das müssten Sie ihn fragen. Ich habe keine Ahnung, denn er überrascht mich immer wieder“, sagte Lionel Scaloni. Es wäre das 34. WM-Spiel des 39-Jährigen bei seiner sechsten Endrunde, exakt 20 Jahre nach dem Debüt 2006 in Deutschland. „Mit 39 Jahren noch ein Finale zu erreichen, ist unglaublich.“

ℹ️ 10:15 Uhr

Messi über das Badewannen-Foto mit Yamal: „Verrückt“

Beim Fanfest im Javits Center in Manhattan, moderiert von Tom Brady, Novak Djokovic, Kevin Durant und Rio Ferdinand, sprach Lionel Messi erstmals über die Bilder von 2007. Damals wusch der 20-jährige Messi den sechs Monate alten Lamine Yamal für einen UNICEF-Kalender des FC Barcelona. „Dieses Foto ist verrückt“, sagte Messi: „Das Leben ist verrückt, und die Tatsache, dass wir beide uns nach diesem Foto bei der Weltmeisterschaft gegenüberstehen, ist unglaublich.“

ℹ️ 10:00 Uhr

Rodri warnt: „Argentinien ist viel mehr als nur Messi“

Spaniens Spielmacher nimmt den Gegner ernst. „Für mich ist er der beste Spieler aller Zeiten. Er hat seine Nationalmannschaft angeführt, aber Argentinien ist viel mehr als nur Messi“, sagte Rodri. Zum eigenen Team: „Wir sind schwer zu schlagen. Wir kontrollieren beide Strafräume und das Mittelfeld gut. Wir haben wenige Schwächen. Welche das sind, behalte ich für mich.“ Und: „Wir müssen mehr Siegeswillen als Angst vor einer Niederlage haben.“

ℹ️ 09:45 Uhr

Grünes Licht: Yamal und Porro sind fit

Luis de la Fuente hat die letzten Zweifel ausgeräumt. „Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert“, sagte Spaniens Trainer über Lamine Yamal, der im Halbfinale einen Tritt gegen den linken Oberschenkel abbekommen hatte, ausgerechnet bei der Aktion zum Foulelfmeter. „Das war sehr schmerzhaft für ihn, aber jetzt geht es ihm gut, er ist in bester Verfassung.“ Auch Pedro Porro, Torschütze zum 2:0 gegen Frankreich, ist einsatzbereit.

ℹ️ 09:30 Uhr

Das Finale: Spanien gegen Argentinien in East Rutherford

Am Sonntag um 21:00 Uhr MESZ steigt im MetLife Stadium in East Rutherford das 104. und letzte Spiel dieser Weltmeisterschaft. Europameister Spanien trifft auf Titelverteidiger Argentinien, live bei ZDF und MagentaTV. Es ist erst das zweite WM-Duell der beiden: 1966 gewann Argentinien im Villa Park von Birmingham mit 2:1.

ℹ️ 12:42 Uhr

WM Finale 2026: Die 37 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien

Mehr geht nicht, wir haben alles zusammen gefasst für euch: WM Finale 2026: Die 37 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien