Sophia Kleinherne bei VfL Wolfsburg Frauen - Spiele, Tore, Rückennummer & Trikots
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Sophia Kleinherne: Die kompromisslose Konstante
Sophia Kleinherne (*12. April 2000 in Telgte) ist das defensive Gewissen ihres Teams. Sie gehört zu den besten Abwehrspielerinnen Deutschlands und besticht durch eine beeindruckende Zweikampfführung, exzellentes Stellungsspiel und einen sauberen Spielaufbau. Egal ob als Innen- oder Außenverteidigerin – Kleinherne liefert auf dem Platz stets verlässlich ab und scheut auch verbal kein klares Wort.
Auf der großen Bühne: Die Vereinskarriere
Ihre fußballerische Heimat fand sie in Hessen. 2017 schloss sie sich dem damaligen 1. FFC Frankfurt an, der 2020 in Eintracht Frankfurt integriert wurde. Kleinherne wurde schnell zum Gesicht dieser Mannschaft. Sie war maßgeblich daran beteiligt, die Eintracht wieder in der Spitzengruppe der Bundesliga zu etablieren und in die Champions League zu führen. Ihre Vereinstreue und ihre Identifikation mit dem Club machen sie in Frankfurt zum absoluten Publikumsliebling.
Eine Ära im DFB-Trikot: Die Nationalmannschaft
Ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft gab sie im November 2019 im ehrwürdigen Wembley-Stadion gegen England – ein Einstand nach Maß vor riesiger Kulisse. Seitdem ist sie aus dem Kader nicht mehr wegzudenken. Sie bringt die nötige physische Härte und taktische Disziplin mit, die es im internationalen Spitzenfußball braucht.
Glanzlichter bei EM- und WM-Turnieren
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EM 2022 in England: Kleinherne bestritt ein starkes Turnier und war Teil der deutschen Defensiv-Festung, die das Team bis ins Finale von Wembley trug. Sie wurde als Vize-Europameisterin gefeiert.
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WM 2023 in Australien/Neuseeland: Auch beim bitteren Vorrundenaus der DFB-Elf stand sie im Kader. Aus solchen Rückschlägen zog sie, ganz in ihrer Rolle als Führungsspielerin, wichtige Lehren für die sportliche Zukunft.
Wissenswertes abseits des Platzes
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Klare Kante: Kleinherne sorgte vor der WM 2023 für mediales Aufsehen mit dem Zitat: "Mir ist kein weiblicher Neymar bekannt. Ich kenne keine Spielerin, die zwei oder drei Minuten liegen bleibt." Damit unterstrich sie den fairen und ehrlichen Charakter des Frauenfußballs, was ihr extrem viele Sympathien einbrachte.
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Führungsanspruch: Trotz ihres oft noch recht jungen Alters in den vergangenen Jahren übernimmt sie auf und neben dem Platz instinktiv Verantwortung und agiert als verlängerter Arm des Trainerstabs.


