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Es ist die erste große Überraschung der Fußball-WM 2026: Mitfavorit und Europameister Spanien kommt zum Auftakt der Gruppe H nicht über ein 0:0 gegen WM-Debütant Kap Verde hinaus. Im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta dominierte die Selección am 15. Juni 2026 nach Belieben, rund 74 Prozent Ballbesitz, 24 zu 3 Torschüsse und sieben Schüsse aufs Tor gegen keinen einzigen des Gegners, doch der Ball wollte einfach nicht ins Netz. Held des Abends wurde der 40 Jahre alte kapverdische Torhüter Vozinha, der eine Parade nach der anderen zeigte. Lamine Yamal saß zunächst auf der Bank und kam erst in der 71. Minute. Wir haben die Pressestimmen aus Deutschland, Spanien, Kap Verde und aller Welt zu diesem historischen Punktgewinn gesammelt.

Alle Entwicklungen des Abends gibt es im Liveblog zum Spiel, alle Daten zur Begegnung auf der Spiel-Seite Spanien gegen Kap Verde. Den kompletten Turnierverlauf findest du im WM 2026 Spielplan.
Deutsche Pressestimmen zu Spanien gegen Kap Verde
ZDFheute
„WM 2026 im Liveticker: Spanien trifft auf Kap Verde, alle Highlights!“
Das ZDF zeichnet das Bild einer drückend überlegenen, aber harmlosen Furia Roja. Gegen den amtierenden Europameister stand Kap Verde extrem tief, dabei kompakt und gut gestaffelt, und überstand jede Großchance. Ferran Torres traf die Latte, Oyarzabal scheiterte mehrfach an Keeper Vozinha. Lamine Yamal kam erst in der 71. Minute unter tosendem Beifall ins Spiel und belebte die Mannschaft, am torlosen Remis änderte aber auch er nichts mehr.
sport.de
„Liveticker Spanien gegen Kap Verde 0:0, Gruppe H, WM 2026″
sport.de ordnet das Remis als echte Überraschung ein: Der haushohe Favorit und Europameister kam gegen den WM-Neuling nicht durch. Das 1:0 schien über weite Strecken nur eine Frage der Zeit, doch Kap Verde hielt mit tiefer, kompakter Defensive dagegen und rettete einen historischen Punkt. Die besten spanischen Momente, Torres an der Latte und der starke Vozinha, blieben ohne Ertrag.
t-online
„Große Chance für Spanien, Spanien gegen Kap Verde im Live-Ticker“
t-online unterlegt die spanische Überlegenheit mit Zahlen, die das Remis umso überraschender machen: rund 74 Prozent Ballbesitz, 24 zu 3 Torschüsse und eine Passquote von über 91 Prozent. Trotzdem fehlte der Furia Roja die Effizienz im Abschluss. Zum Matchwinner auf der Verliererseite avancierte der 40-jährige Torhüter Vozinha mit herausragenden Paraden. Yamal brachte nach seiner Einwechslung spürbar mehr Energie, das torlose Remis verhinderte aber auch er nicht mehr.
ran
„WM 2026: Spanien gegen Kap Verde heute live, die Inselmannschaft verteidigt mit Herz“
ran hebt vor allem die starke kapverdische Defensive und Torwart Vozinha hervor, der die spanischen Offensivbemühungen ein ums andere Mal entschärfte. Spanien dominierte den Ballbesitz, doch die Inselmannschaft verteidigte tief und kompakt und ließ kaum klare Durchbrüche zu. Torres an der Latte und der zweifach geprüfte Vozinha kurz vor der Pause waren die markantesten Szenen einer Partie, die der Außenseiter am Ende torlos über die Zeit brachte.
Eurosport
„WM: Spanien gegen Kap Verde, Fußball-Ergebnisse, Statistiken und Liveticker zum Spiel“
Eurosport dokumentiert die einseitige Statistik der Partie in Atlanta: 74 Prozent Ballbesitz für Spanien, sieben Torschüsse gegen einen, neun Ecken gegen eine. Aus der Überlegenheit machte der Favorit jedoch kein Kapital. Kap Verde verteidigte diszipliniert, kassierte früh die Gelbe Karte gegen Sidny Cabral und brachte das 0:0 über die volle Distanz.
Pressestimmen aus Spanien: Ernüchterung und harte Selbstkritik

COPE (Tiempo de Juego)
„Paco González sentencia a España: no tenemos a uno solo con chispa“ (Paco González verurteilt Spanien: Wir haben keinen Einzigen mit Pfiff)
Im spanischen Kult-Radioformat Tiempo de Juego fällt das Urteil hart aus. Reporterlegende Paco González attestiert der Selección einen kompletten Mangel an Esprit, kein einziger Spieler habe für Belebung gesorgt, nicht einmal die schnellen Außen. Co-Kommentator und Ex-Torwart Santi Cañizares geht noch weiter und sieht überhaupt keinen Anlass zur Hoffnung. Das blamable 0:0 wird in Spanien nicht schöngeredet, sondern als alarmierendes Zeichen gewertet.
Defensa Central
„Radiografía del España 0-0 Cabo Verde: empate sin goles con un férreo Cabo Verde“ (Röntgenbild des Spiels: torloses Remis gegen ein eisernes Kap Verde)
Defensa Central seziert einen blutleeren spanischen Auftritt: viel Ballbesitz, aber kein Durchkommen gegen ein eisern verteidigendes Kap Verde. Die Selección habe das Feld kontrolliert, in den entscheidenden Metern aber jede Idee vermissen lassen. Das torlose Remis liest sich als Warnschuss für einen der Topfavoriten.
El Español
„España no logra desatascar un primer tiempo gris y sin claridad“ (Spanien bekommt eine graue, ideenlose erste Hälfte nicht in den Griff)
El Español beschreibt eine graue, ideenlose Vorstellung: Spanien finde keinen Rhythmus, keine Präzision und keine Konstanz, um den Gegner zu überwinden. Bezeichnend: Lamine Yamal saß zunächst auf der Bank und wurde erst in der 71. Minute für Gavi eingewechselt. Das Resultat blieb ein enttäuschendes 0:0.
Infobae España
„Vozinha, el portero héroe de Cabo Verde que tiene 40 años“ (Vozinha, der 40 Jahre alte Helden-Torwart von Kap Verde)
Während Spanien an sich selbst verzweifelt, feiert die spanische Presse den Gegner. Infobae macht den 40-jährigen Schlussmann Vozinha zum Helden des Abends. Mit einer Parade nach der anderen hielt der Keeper, der in Portugals zweiter Liga kaum spielt, sein Tor sauber. Aus spanischer Sicht die bittere Pointe: Ein Torwart-Veteran lässt den Europameister verzweifeln.
Pressestimmen aus Kap Verde: ein historischer Tag
O Tempo (Brasilien)
„Da democracia à Copa: sonho de Cabo Verde se realiza em estreia histórica“ (Von der Demokratie zur WM: Kap Verdes Traum erfüllt sich mit historischem Debüt)
Der 15. Juni 2026 werde für das kapverdische Volk auf ewig unvergesslich bleiben, schreibt O Tempo. Erstmals bestreitet die Nationalmannschaft des kleinen Inselstaats vor Westafrika ein Spiel bei einer Weltmeisterschaft. Mit dem Einlaufen der Tubarões Azuis, der Blauen Haie, beginne ein völlig neues Kapitel der kapverdischen Fußballgeschichte.
Placar (Brasilien)
„Por que Vozinha? A história do goleiro de Cabo Verde que brilhou contra a Espanha“ (Warum Vozinha? Die Geschichte des Torwarts, der gegen Spanien glänzte)
Der überragende Mann von Kap Verdes WM-Debüt heißt Vozinha. Placar würdigt den 40 Jahre alten Schlussmann, dessen Paraden das torlose Remis gegen Spanien sicherten. Nicht nur sein origineller Spitzname, vor allem seine Reflexe machten den Veteranen zum Helden von Atlanta.
Gazeta Esportiva (Brasilien)
„Espanha 0 x Cabo Verde 0, Copa do Mundo 2026″ (Spanien 0:0 Kap Verde, WM 2026)
Die Gazeta Esportiva feiert das torlose Remis als faustdicke Überraschung: Der WM-Debütant Kap Verde hielt dem Druck des Topfavoriten Spanien stand. Die Furia Roja scheiterte an Aluminium und am starken Vozinha, der einen Treffer ums andere verhinderte. Als eine der kleinsten Nationen der WM-Historie schrieb der Inselstaat damit Fußballgeschichte.
CNN Portugal
„Mundial 2026: Espanha 0-0 Cabo Verde“ (WM 2026: Spanien 0:0 Kap Verde)
CNN Portugal hält das torlose Remis fest. Die übermächtige Roja rannte gegen tief stehende Kapverdianer vergeblich an. Für den WM-Neuling ist der eine Punkt gegen den europäischen Titelträger ein Achtungserfolg von historischem Wert.
Internationale Pressestimmen: England, Frankreich, Italien
ESPN (England)
„Spain vs. Cape Verde: Yamal brought on in bid to break deadlock“ (Spanien gegen Kap Verde: Yamal wird eingewechselt, um den Knoten zu lösen)
Schon im Titel macht ESPN klar, woran sich an diesem Abend alles entschied: Spanien kam gegen Kap Verde einfach nicht durch. Die Einwechslung von Lamine Yamal wurde zum Versuch stilisiert, den Widerstand des Außenseiters endlich zu brechen. Dass der Europameister gegen den Debütanten so ratlos wirkte, war die Geschichte des Spiels.
Yahoo Sports (International)
„Spain 0 – 0 Cape Verde“ (Spanien 0:0 Kap Verde)
Yahoo bringt die Diskrepanz auf den Punkt: Spanien führte in jeder Statistik klar, nur nicht dort, wo es zählt. Bei einem Expected-Goals-Wert von 1,15 zu 0,04 wäre das torlose Remis eines der überraschendsten Resultate der WM-Geschichte. Kap Verde verteidigte mit allen zehn Feldspielern und baute eine Mauer, an der der Favorit zerbrach.
Footmercato (Frankreich)
„Espagne, Cap-Vert (0-0), la 1re journée de Coupe du Monde 2026″ (Spanien gegen Kap Verde 0:0, der 1. Spieltag der WM 2026)
Footmercato lässt die nackten Zahlen sprechen: 74 Prozent Ballbesitz, eine klare Schussüberlegenheit und am Ende doch nur ein torloses Remis. Für die Franzosen gibt es keine Entschuldigung, auch nicht das Fehlen Yamals in der Startelf: Spanien hätte dieses Spiel gewinnen müssen. Der Auftakt des Mitfavoriten geriet damit zur Enttäuschung.
Sky Sport Italia (Italien)
„La Spagna prosegue col possesso palla, ma non riesce a sfondare la difesa di Capo Verde“ (Spanien hält den Ballbesitz, durchbricht aber Kap Verdes Abwehr nicht)
Sky Italia bringt es auf eine Formel: viel Ballbesitz, kein Durchkommen. Ferran Torres vergab gleich mehrere Möglichkeiten, eine landete an der Latte, doch Kap Verdes Defensive ließ praktisch nichts zu. Trotz Dauerdrucks blieb der Europameister an der diszipliniert verteidigenden Mannschaft hängen.
NBC News (International)
„Cape Verde captain and keeper Vozinha leads inspired World Cup debut“ (Kap Verdes Kapitän und Torwart Vozinha führt ein beseeltes WM-Debüt an)
NBC hebt den Mann der Geschichte hervor: Vozinha, Kapitän und Keeper, der bei Kap Verdes WM-Premiere über sich hinauswuchs und mit einer heldenhaften Vorstellung den Punkt festhielt. Spanien hatte das Geschehen im Griff, fand aber trotz drückender Überlegenheit kaum den Weg aufs Tor.
Fazit: Sensation in Atlanta
Die Pressestimmen sind sich über alle Ländergrenzen hinweg einig: Spanien dominierte nach Belieben und scheiterte doch an einem heroisch verteidigenden Kap Verde um Torhüter Vozinha. Für den WM-Debütanten ist das 0:0 ein historischer Punkt und ein Grund für ausgelassenen Jubel auf den Inseln, für den Mitfavoriten ein blamabler Fehlstart, der in Spanien für reichlich Selbstkritik sorgt. Die nächste Chance zur Korrektur hat die Selección am 21. Juni gegen Saudi-Arabien, während Kap Verde gegen Uruguay nachlegen will. Alle weiteren Stimmen und Ergebnisse findest du laufend bei uns im WM 2026 Spielplan.