Wie ist die FIFA organisiert 211 Verbände im Kongress, 36 Mitglieder im Council

Wer beim Fußball-Weltverband FIFA das Sagen hat, lässt sich an zwei Gremien ablesen. Der Kongress versammelt alle Mitgliedsverbände, das Council ist das operative Führungsgremium. Bei der Präsidentenwahl gilt ein einfaches Prinzip: Jeder Verband hat eine Stimme, unabhängig von seiner Größe.

Infografik zum Aufbau der FIFA: 211 Mitgliedsverbände im Kongress und 36 Sitze im Council
Kongress und Council der FIFA im Vergleich: Jede Konföderation hat in beiden Ringen dieselbe Farbe. Grafik: fussballnationalmannschaft.net

211 Mitgliedsverbände im Kongress

Die 211 Mitgliedsverbände wählen den Präsidenten und verteilen sich wie folgt auf die sechs Kontinentalverbände:

Europa: 55 Verbände

Afrika: 54 Verbände

Asien: 46 Verbände

Nord- und Mittelamerika sowie Karibik: 35 Verbände

Ozeanien: 11 Verbände

Südamerika: 10 Verbände

36 Mitglieder im Führungsgremium

Im Council sitzen 36 Mitglieder. Die Sitze sind nicht nach der Zahl der Verbände verteilt, sondern nach einem festen Schlüssel:

Dieses Fußball-Video könnte dich interessieren:

UEFA (Europa): 9 Sitze

CAF (Afrika): 7 Sitze

AFC (Asien): 7 Sitze

CONCACAF (Nord- und Mittelamerika, Karibik): 5 Sitze

CONMEBOL (Südamerika): 5 Sitze

OFC (Ozeanien): 3 Sitze

Was die Zahlen bedeuten

Auffällig ist das Ungleichgewicht zwischen Kongress und Council. Südamerika stellt mit zehn Verbänden die kleinste Gruppe im Kongress, bekommt im Führungsgremium aber fünf Sitze, genauso viele wie die CONCACAF mit 35 Verbänden. Afrika und Asien wiederum stellen zusammen 100 Verbände, kommen im Council aber nur auf 14 der 36 Sitze. Bei der Präsidentenwahl zählt dagegen ausschließlich die Zahl der Verbände, weshalb Afrika und Asien dort das größte Stimmengewicht haben.