Lothar Matthäus erwartet von der deutschen Nationalmannschaft zum WM 2026 Auftakt gegen Curacao am Sonntag einen klaren Sieg mit Signalwirkung. Der Rekordnationalspieler will, dass das Team „Zeichen setzen, nicht nur für sich selbst, sondern auch gegenüber den Gegnern, die danach kommen“. Für Deutschland dürfe Curacao „ein Problem“ nicht sein.

Matthäus fordert mehr Durchschlagskraft
Gleichzeitig traut Matthäus der Auswahl eine „tolle“ WM 2026 zu, fordert dafür aber mehr Wucht im Angriff. Vor allem in der Offensive sieht er noch Luft nach oben. „Vorne hapert es ein bisschen. Jamal Musiala und Florian Wirtz haben gegen die USA nicht überzeugt, auch Leroy Sané nicht“, sagte Matthäus im RTL/ntv-Interview. Zugleich stellte er klar: „Aber wir wissen, welche Qualität alle drei haben.“
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Favoritenrolle für Spanien und Frankreich
In seiner Einschätzung der WM-Favoriten nennt Matthäus Spanien und Frankreich ganz vorn. Als mögliche Überraschungsteams führte er Norwegen und den deutschen Gruppengegner Ecuador an. Über Ecuador sagte er, die Mannschaft sei „eine stabile, eine kompakte Mannschaft mit individueller Qualität. Ich glaube, gegen sie wird sich jedes Team schwer tun.“