Folgt Dzenan Pejcinovics DFB-Debüt auf den Millionenwechsel zum VfB Stuttgart? Für den deutschen U21-Nationalspieler Dzenan Pejcinovic überwies der VfB Stuttgart eine stattliche Ablösesumme. Trainer Sebastian Hoeneß ist jedoch überzeugt, dass sich die Investition auszahlen wird und traut seinem Neuzugang sogar den Sprung ins DFB-Team zu.

Pejcinovic als DFB-Kandidat: Hoeneß lobt Stürmer-Vielseitigkeit
Im Gespräch mit der „Sport Bild“ machte Hoeneß deutlich, wie sehr er von den Fähigkeiten des 21 Jahre alten Angreifers überzeugt ist. Der Übungsleiter der Schwaben rechnet fest damit, Pejcinovic schon in absehbarer Zeit auch in der deutschen Nationalmannschaft wiederzusehen.
„Ich traue Dzenan den Sprung in die Nationalmannschaft zu. Wir haben als Klub eine solche Ablösesumme in die Hand genommen, weil wir alle eine große Fantasie haben, was seinen weiteren Weg angeht“, erklärte der VfB-Coach.
Besonders seine Vielseitigkeit hebt Hoeneß hervor: Pejcinovic könne „Tore mit rechts, mit links und mit dem Kopf machen“. Als Anführer der Offensive bringe er zahlreiche Qualitäten mit, die dem Team in der kommenden Spielzeit zugutekommen sollen.
Ein A-Länderspiel für die deutsche Auswahl steht in seiner Vita bislang noch nicht. Dafür durchlief der Angreifer sämtliche Nachwuchsauswahlen des DFB, von der U15 bis zur U21. Für Letztere absolvierte er zuletzt im März dieses Jahres Einsätze, insgesamt kommt er in sieben Partien auf zwei Treffer.
Wann feiert Dzenan Pejcinovic sein Debüt für den VfB Stuttgart?
Erst vor wenigen Tagen hatte Stuttgart den Transfer offiziell bestätigt. Für eine Ablöse von 25 Millionen Euro wechselte Pejcinovic vom VfL Wolfsburg an den Neckar. Lediglich beim Transfer von Deniz Undav im vergangenen Sommer überwies der VfB jemals eine höhere Summe für einen Spieler.
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Der Angreifer soll das Angriffszentrum künftig zusätzlich verstärken, nachdem sich in der Saison 2025/26 nach dem überraschenden Abschied von Nick Woltemade zu Newcastle United Undav und Ermedin Demirovic in dieser Rolle abgewechselt hatten.
Sein Debüt für den amtierenden DFB-Pokalsieger von 2025 könnte Pejcinovic bereits am Freitag geben, wenn Stuttgart im Pflichtspielauftakt des Pokalwettbewerbs bei Hansa Rostock antritt.

Jürgen Klopp soll bereits Kontakt zu Dzenan Pejcinovic gehabt haben
Auch beim DFB wird über eine mögliche Zukunft von Pejcinovic diskutiert. Nach zähen Verhandlungen hatten sich Stuttgart und Absteiger Wolfsburg auf den Wechsel geeinigt, der Angreifer unterschrieb einen Vertrag bis 2031.
„Ich kann es kaum erwarten, beim VfB loszulegen, die Vorfreude ist riesig. Ich kenne schon einige meiner neuen Mitspieler aus den Nachwuchsteams des DFB und hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, deshalb musste ich nicht lange überlegen, als ich vom Interesse des VfB gehört habe“, wurde Pejcinovic in einer Vereinsmitteilung zitiert.
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Auch im Hinblick auf die Neuausrichtung der Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp gibt es für den Shootingstar offenbar Grund zur Vorfreude. Laut „Sport Bild“ hat Klopp den Stürmer bereits wissen lassen, dass er ihn mit Blick auf die EM 2028 auf dem Zettel hat. Das erste Länderspiel unter dem Nachfolger von Julian Nagelsmann findet am 24. September in der Nations League gegen die Niederlande statt.
Für die „Wölfe“ hatte Pejcinovic in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend in 39 Pflichtspielen zwölf Treffer erzielt und zählte damit zu den wenigen Lichtblicken einer insgesamt enttäuschenden Spielzeit.

Dzenan Pejcinovic stürmt aktuell für die U21
Sein DFB-Debüt feierte Pejcinovic bereits in der U15, seit der U16 durchlief er sämtliche deutschen Nachwuchsauswahlen. Insgesamt bringt er es im deutschen Jugendfußball auf 49 Einsätze, dabei erzielte er 41 Tore und bereitete zehn weitere vor.
Aktuell gehört der Angreifer dem Kader von U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo an und kam in der laufenden Qualifikation zur U21-Europameisterschaft 2027 bereits sechsmal zum Einsatz. In insgesamt 108 gespielten Minuten gelang ihm dabei ein Tor.
Interessant am Rande: Laut „Sport Bild“ soll der VfB auch an Nicolo Tresoldi, einem weiteren Angreifer aus dem deutschen U21-Kader, interessiert gewesen sein. Der bei Club Brügge unter Vertrag stehende Stürmer wäre demnach jedoch nicht für weniger als 30 Millionen Euro zu bekommen gewesen.