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Jürgen Klopp steht vor dem Ja zum DFB, doch der Weg dahin soll völlig anders verlaufen als viele Fans vermuten. Statt einer klassischen Ablöse-Zahlung zeichnet sich ein Modell ab, das vor allem für Red Bull attraktiv sein könnte. Am Ende könnten sogar alle drei Seiten als Gewinner aus dem Poker gehen.

Entscheidende Gespräche in dieser Woche
In dieser Woche werden die Weichen gestellt. DFB-Präsident Bernd Neuendorf, 64 Jahre alt, spricht mit Hans-Joachim Watzke, 64, über den möglichen Klopp-Deal. Anschließend folgt in New York das Gespräch mit Oliver Mintzlaff, 50, der in der Woche vor dem WM-Finale am 19. Juli ebenfalls in den Big Apple reist.
Danach wird sich der ehemalige Liverpool-Coach mit seinem Berater Marc Kosicke austauschen, der bereits vor Ort ist. Erst dann dürfte das finale Ja von Klopp fallen. In Deutschland wartet man deshalb gespannt auf die Entscheidung des 59-Jährigen.
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Warum Red Bull nicht auf Geld setzt
Viele Beobachter gehen zunächst von einer finanziellen Entschädigung aus. Red Bull generiert jedoch mehr als 12 Milliarden Euro Umsatz und verkauft pro Jahr fast 14 Milliarden Getränkedosen. Für einen Konzern dieser Größe wäre eine Ablöse im einstelligen Millionenbereich vergleichsweise unbedeutend.
Genau deshalb gibt es aus Sicht der Beteiligten eine deutlich klügere Lösung: Klopp bleibt Red Bull als Markenbotschafter erhalten. Damit würde seine Sichtbarkeit steigen, ebenso sein Werbewert. Für den Konzern wäre das mindestens so interessant wie eine direkte Kompensation.
Ein Deal mit Gewinnern auf allen Seiten
Für Klopp wäre der neue Job ein Traumauftrag. Er würde seine Loyalität gegenüber Red Bull unterstreichen und zugleich einen neuen, hochkarätigen Aufgabenbereich übernehmen. Mintzlaff wiederum gäbe seinen wichtigsten Mann im Sport frei und leistete damit einen großen Beitrag zur Rettung des deutschen Fußballs.
Auch der DFB würde profitieren, weil er seine absolute Wunschlösung bekäme. Genau darin liegt der Plan aller Beteiligten: Klopp, Mintzlaff und der Verband sollen am Ende als große Gewinner aus den Gesprächen hervorgehen.
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