Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- 1 Die offiziellen Aufstellungen im WM-Finale
- 1.1 Beide Startelfs im Überblick
- 1.2 So ist Spanien aufgestellt: Mittelfeld in perfekter Balance
- 1.3 Spaniens Bank: „keine elf, sondern 26 Stammspieler“
- 1.4 Lamine Yamal: der 19-Jährige, den sie in Spanien ein Genie nennen
- 1.5 So ist Argentinien aufgestellt: Kapitän Messi überstrahlt alles
- 1.6 Acht Weltmeister von 2022 stehen wieder in der Startelf
- 1.7 Was die Aufstellung für das Torjägerrennen bedeutet
- 2 Wer überträgt das WM-Finale heute im TV?
- 3 FAQ: Aufstellung Spanien gegen Argentinien
- 3.1 In welcher Formation spielt Spanien im WM-Finale?
- 3.2 In welcher Formation spielt Argentinien im WM-Finale?
- 3.3 Wie viele Weltmeister von 2022 spielen im Finale 2026?
- 3.4 Ist Lamine Yamal im WM-Finale fit?
- 3.5 Was bedeutet die Aufstellung für den Goldenen Schuh?
- 3.6 Wann wird die offizielle Aufstellung veröffentlicht?
- 4 Live Ticker Spanien gegen Argentinien – MetLife Stadium New York WM 2026 Stadion
- 4.1 Aufstellung Spanien
- 4.2 Aufstellung Argentinien
- 4.2.1 Spanien ist Weltmeister 2026!
- 4.2.2 Letzte Chance?
- 4.2.3 Die letzten Sekunden
- 4.2.4 Noch gut 3 Minuten!
- 4.2.5 Nachspielzeit! 120+5!
- 4.2.6 Was geht noch?
- 4.2.7 Argentinien lebt noch!
- 4.2.8 Spaniens Joker zünden
- 4.2.9 Kurz ausgeführte Ecke
- 4.2.10 Die nächste Runde WM 2026 Fotos!
- 4.2.11 Aberkannte Tore: 3:0 Spanien
- 4.2.12 Jetzt hilft nur noch ein Wunder
- 4.2.13 "Olé" schallt durchs Stadion
- 4.2.14 Argentinien muss umschalten
- 4.2.15 TOOOR FÜR SPANIEN! 1:0! Ferran Torres!!
- 4.2.16 Diskussion um aberkanntes Tor
- 4.2.17 Halbzeit der Verlängerung
- 4.2.18 Aktualisierte Aufstellungen
- 4.2.19 Riesenchance Spanien!
- 4.2.20 Doppelwechsel bei Spanien
- 4.2.21 Der Ball ist im Tor!
- 4.2.22 Alles spricht für Spanien. Noch.
- 4.2.23 Es geht weiter!
- 4.2.24 Das waren die 90 Minuten! 0:0!
- 4.2.25 Neue Fotos vom Finale
- 4.2.26 Freistoß für Spanien!
- 4.2.27 Jetzt könnte es klingeln!
- 4.2.28 Geht noch weiter!
- 4.2.29 Gelb-Rot für Enzo!!
- 4.2.30 Spanien kontert!
- 4.2.31 Nachspielzeit läuft!
- 4.2.32 Letzte Minute läuft
- 4.2.33 Live-Action-Fotos des WM Finals
- 4.2.34 Ted Lasso ist auch in New York!
- 4.2.35 Jetzt beginnt das Finale im Finale
- 4.2.36 Doppelwechsel Spanien
- 4.2.37 Match-Facts (ca. 75 Minute)
- 4.2.38 Scaloni geht ins Risiko
- 4.2.39 Letzte 20 Minuten
- 4.2.40 Mehr Shakira-Content!
- 4.2.41 Aktualisierte Aufstellungen
- 4.2.42 Spanien drängt auf Führung
- 4.2.43 Eine Stunde gespielt
- 4.2.44 Paredes holt sich Gelb nach 6 Minuten
- 4.2.45 Aktualisierte Aufstellungen
- 4.2.46 Erste Ecke für Argentinien
- 4.2.47 Anpfiff der 2. Hälfte!
- 4.2.48 Der Rasen bleibt ein Thema
- 4.2.49 Wie könnte es weitergehen?
- 4.2.50 Die Spieler kommen zurück!
- 4.2.51 Shakira auch in New York
- 4.2.52 Halbzeit: Spanien dominiert, Torchancen bleiben Mangelware
- 4.2.53 Nachspielzeit!
- 4.2.54 Verletzungsbedingter Wechsel bei Argentinien
- 4.2.55 Kaum Abschlüsse
- 4.2.56 Weiter geht's mit WM 2026 Fotos!
- 4.2.57 Laxe Spielführung
- 4.2.58 Weiter geht's!
- 4.2.59 Rodri hält Spaniens Motor am Laufen
- 4.2.60 Bilder der Vorbereitung aufs WM 2026 Finale
- 4.2.61 Hydrierungspause
- 4.2.62 Statistik des Spiels: Spanien dominiert
- 4.2.63 Messi bislang kaum im Spiel
- 4.2.64 Hartes Foul an Olmo!
- 4.2.65 Schlechter Platz im Finale
- 4.2.66 Erste Ecke im Spiel
- 4.2.67 Argentinien findet kaum Auswege
- 4.2.68 Spanien setzt die ersten Akzente
- 4.2.69 Unai Simón weit vor dem Strafraum
- 4.2.70 Erste Prüfung für Emiliano Martínez
- 4.2.71 Anstoß!
- 4.2.72 Lange Schlangen vor Anpfiff
- 4.2.73 Fußball muss noch warten
- 4.2.74 Deutsche Beteiligung im Finale
- 4.2.75 Hymnen!
- 4.2.76 Welcher Schiedsrichter leitet das Finale der WM 2026?
- 4.2.77 Die Teams kommen ins Stadion!
- 4.2.78 Mehr Bilder der Vorbereitung aufs WM 2026 Finale
- 4.2.79 Tom Cruise stimmt auf das Finale ein
- 4.2.80 50 Millionen Dollar warten auf den Weltmeister
- 4.2.81 Take that
- 4.2.82 So langsam geht es los
- 4.2.83 Bilder aus New York vor dem WM 2026 Finale
- 4.2.84 Yamal und Cubarsí schreiben Geschichte
- 4.2.85 Bilder der WM 2026 Finalfeier
- 4.2.86 Argentinien jagt den historischen Doppelschlag
- 4.2.87 Ein gutes Omen für Spanien?
- 4.2.88 Historisches
- 4.2.89 Kurioses
- 4.2.90 Ballbesitz gegen Überlebenskunst
- 4.2.91 Messi-Geschichten
- 4.2.92 Spanien-Geschichten
- 4.2.93 Das Aufwärmen der Mannschaften läuft!
- 4.2.94 Europameister gegen Titelverteidiger
- 4.2.95 Die Abschlussfeier geht los!
- 4.2.96 Auch Argentiniens Aufstellung ist da: Montiel und Nicolás González beginnen
- 4.2.97 TV Übertragung bei MagentaTV läuft
- 4.2.98 Sánchez würdigt Spaniens Team als „einzigartig"
- 4.2.99 Entwarnung beim Wetter: 27 Grad und Sonne zum Finale
- 4.2.100 Madrid trägt Rot und Gelb: Ikea und Co. schließen früher
- 4.2.101 Klinsmann tippt auf Spanien: „Ein klein bisschen tendiere ich zu Spanien"
- 4.2.102 Europarat übt Kritik: „Die Feier endet heute Abend. Die Fragen bleiben"
- 4.2.103 Klinsmann traut Messi eine siebte WM zu
- 4.2.104 Zwei Tore für den Goldenen Schuh: Messi jagt Mbappé
- 4.2.105 Messis Botschaft vor dem Endspiel: „Dieses Team hat Geschichte geschrieben"
- 4.2.106 Das Protokoll des Abends: 90 Minuten Show vor dem Anpfiff
- 4.2.107 Kein DFB-Vertreter auf der Ehrentribüne
- 4.2.108 Die Zahlen zum Finale: Atlético stellt neun Spieler
- 4.2.109 Messi muss nachziehen: Mbappé hat beim Goldenen Schuh vorgelegt
- 4.2.110 So überträgt das ZDF, so überträgt MagentaTV
- 4.2.111 Die Statistik: bester Angriff gegen beste Abwehr
- 4.2.112 Martínez spielt mit gebrochenem Ringfinger
- 4.2.113 Messi über das Badewannen-Foto mit Yamal: „Verrückt“
- 4.2.114 WM Finale 2026: Die 37 wichtigsten Fragen & Antworten zu Spanien gegen Argentinien
Fußball WM heute: Aufstellung Spanien gegen Argentinien. Ein 19-Jähriger gegen einen 39-Jährigen, Europameister gegen Weltmeister: Mit diesen beiden voraussichtlichen Startelfen gehen Spanien und Argentinien am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ in das WM-Finale im MetLife Stadium bei New York (live im ZDF und bei MagentaTV). Luis de la Fuente vertraut auf sein perfekt ausbalanciertes 4-2-3-1 mit Lamine Yamal auf dem rechten Flügel, Lionel Scaloni schickt in seinem 4-4-2 eine Elf aufs Feld, die zu großen Teilen schon vor vier Jahren in Katar Weltmeister wurde. Hier kommen die voraussichtlichen Aufstellungen, die aktuelle Personallage und die Analyse aller Mannschaftsteile. Gepfiffen wird das Endspiel vom Slowenen Slavko Vincic, Video-Assistent ist der Deutsche Bastian Dankert.
Zum 🇪🇸⚔️🇦🇷 Liveticker WM Finale Spanien gegen Argentinien

Update, 19:20 Uhr: Spaniens Aufstellung ist offiziell. Luis de la Fuente beginnt mit exakt der Elf, die schon das Halbfinale gegen Frankreich mit 2:0 gewonnen hat, in der Formation 4-2-3-1: Unai Simón, Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella, Rodri, Fabián Ruiz, Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena, Mikel Oyarzabal. Kapitän ist Rodri. Dani Olmo bleibt damit vor Pedri, obwohl er beim FC Barcelona in der Hierarchie hinter ihm steht.
Auch Argentinien hat die Elf bestätigt. Lionel Scaloni beginnt im 4-4-2 mit Emiliano Martínez, Gonzalo Montiel, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Nicolás González, Lionel Messi, Julián Álvarez. Kapitän ist Messi. Gegenüber dem 2:1 im Halbfinale gegen England verändert Scaloni seine Elf auf drei Positionen: Gonzalo Montiel, Rodrigo de Paul und der frühere Stuttgarter Nicolás González beginnen. Damit geht der Weltmeister in Bestbesetzung ins Endspiel. De la Fuente vertraut komplett der Mannschaft, die Frankreich aus dem Turnier geworfen hat, samt der Abwehr um Unai Simón, die im gesamten Turnier erst einen Gegentreffer kassiert hat. Für Messi ist es das dritte WM-Finale, das schaffte vor ihm nur der Brasilianer Cafú (1994, 1998 und 2002).

Die offiziellen Aufstellungen im WM-Finale
Beide Startelfs sind bestätigt, Stand 20:00 Uhr MESZ.
Beide Startelfs im Überblick
Spanien (4-2-3-1): Unai Simón – Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella – Rodri, Fabián Ruiz – Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena – Mikel Oyarzabal
Argentinien (4-4-2): Emiliano Martínez – Gonzalo Montiel, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico – Rodrigo de Paul, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Nicolás González – Lionel Messi, Julián Álvarez
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(Offizielle Aufstellungen, Stand 20:00 Uhr MESZ)

So ist Spanien aufgestellt: Mittelfeld in perfekter Balance
Diese Mannschaft hat keinen echten Schwachpunkt, sie tritt als kompakte Einheit auf. Torhüter Unai Simón hat seinen Anteil am WM-Rekord von 649 Minuten ohne Gegentor, wurde bisher aber selten richtig geprüft; gegen Belgien und Frankreich fiel er mit einigen unbestraften Ausflügen auf, bei hohen Bällen ist er dagegen stark. An der Viererkette beißt sich die Konkurrenz die Zähne aus: Die Außenverteidiger Pedro Porro und Marc Cucurella machen nicht nur ihre Seiten dicht, sondern sind auch offensiv brandgefährlich, in der Innenverteidigung harmonieren Routinier Aymeric Laporte und der 19-jährige Pau Cubarsí, als würden sie schon ewig zusammenspielen.
Dass ein Pedri inzwischen zum Bankdrücker wurde, sagt alles über das Mittelfeld aus: Die Doppelsechs um Rodri und Fabián Ruiz erobert und verteilt die Bälle, in keinem Spiel hatte Spanien nicht ein deutliches Übergewicht in der Zentrale. Offensiv sprüht Dani Olmo vor Ideen. Im Angriff fehlt zwar ein Top-Scorer, das ist aber der kontrollierten Offensive geschuldet: Mikel Oyarzabal ist der arbeitende Mittelstürmer, Lamine Yamal ist die lange Verletzungspause noch anzumerken, sodass Álex Baena links teilweise mehr Akzente setzt. Überragend sind die Joker: Ferran Torres braucht keine Anlaufzeit, von Superjoker Mikel Merino ganz zu schweigen. Trainer Luis de la Fuente zog nach dem misslungenen WM-Start gegen Kap Verde die richtigen Lehren und brachte die Maschine rechtzeitig zum Laufen.
Personelle Sorgen gibt es vor dem Endspiel keine mehr: Luis de la Fuente hat am Freitag grünes Licht für Lamine Yamal und Pedro Porro gegeben. „Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert“, sagte der Nationaltrainer über seinen 19-jährigen Flügelstürmer. Yamal laborierte an den Folgen eines Tritts gegen den linken Oberschenkel, den er sich ausgerechnet bei jener Aktion zugezogen hatte, die zum Foulelfmeter und zur frühen Führung durch Mikel Oyarzabal führte. „Das war sehr schmerzhaft für ihn, aber jetzt geht es ihm gut, er ist in bester Verfassung, es gibt keine Probleme“, betonte de la Fuente. Im Training trug Yamal einen Verband am linken Oberschenkel, bei Porro handelte es sich um muskuläre Ermüdung. Der Schlüssel zur spanischen Ordnung bleibt ohnehin Rodri: „Rodri ist unser Rückgrat“, sagt de la Fuente über den Mann, mit dem er 2015 schon die U19 zum EM-Titel führte, auf den Tag genau elf Jahre vor diesem Finale.
Der schillerndste Charakter dieser Viererkette steht links außen. Marc Cucurella, 27 Jahre alt und zur kommenden Saison bei Real Madrid unter Vertrag, hat vor dem Turnier in einem Radiointerview angekündigt, sich bei einem WM-Titel „das Gesicht von Luis de la Fuente klein tätowieren zu lassen“. Platz wäre auf dem linken Oberarm, wo bereits ein Löwe prangt. Dass er angekündigte Konsequenzen auch umsetzt, hat er nach dem EM-Titel 2024 bewiesen, als er seine braune Lockenpracht rot färbte. Deutschen Zuschauern ist er aus anderem Grund im Gedächtnis geblieben: Im EM-Viertelfinale 2024 ließ Schiedsrichter Anthony Taylor sein Handspiel gegen Jamal Musiala ungeahndet. Sportlich zählt Cucurella auf der linken Seite zu den wichtigsten Spielern im spanischen Defensivverbund.
Spaniens Bank: „keine elf, sondern 26 Stammspieler“
Wie tief dieser Kader ist, beschreibt Weltmeister David Silva, der 2010 selbst im spanischen Endspiel-Aufgebot stand. „Es gibt keine elf, sondern 26 Stammspieler. Ganz egal, wer reinkommt, er macht es mindestens genauso gut wie der, der für ihn weichen muss“, sagte der 40-Jährige dem Münchner Merkur. Genau deshalb konnten die zwischenzeitlichen Ausfälle von Yamal, Rodri und Mikel Merino aufgefangen werden.
Der beste Beleg dafür ist Merino selbst: Der Mittelfeldspieler kam in der K.o.-Runde zweimal von der Bank und traf jeweils zum Sieg, beim 1:0 im Achtelfinale gegen Portugal und beim 2:1 im Viertelfinale gegen Belgien. Auf seine Jokerrolle angesprochen, winkte er vor dem Finale ab: „Ehrlich gesagt spielt es keine Rolle, wer der Held ist.“ Für die Aufstellung heißt das: Selbst wenn de la Fuente wie erwartet mit der bekannten Elf beginnt, hat er nach 60 Minuten noch Wechseloptionen, die ein Finale drehen können.
Lamine Yamal: der 19-Jährige, den sie in Spanien ein Genie nennen
Am Montag ist er 19 Jahre alt geworden, am Sonntag steht er in einem WM-Finale. Kein Spieler dieses Endspiels trägt eine größere Erwartung als Spaniens Rechtsaußen, und keiner ist bislang so unter seinen Möglichkeiten geblieben: Dem Turnier hat Yamal seinen Stempel noch nicht aufgedrückt: ein Tor, eine Vorlage, im spanischen Angriff der unauffälligste Akteur. Eine Bestmarke hat er trotzdem schon sicher. Gemeinsam mit Pau Cubarsí steht der 19-Jährige im Finale zum achten Mal bei diesem Turnier auf dem Platz und übertrifft damit Kylian Mbappés Rekord für die meisten WM-Einsätze eines Teenagers. Sein Trainer sieht das demonstrativ gelassen. „Keine Angst. Lamines großer Tag bei der Weltmeisterschaft steht noch bevor“, sagte de la Fuente vor dem Endspiel. Für den Flügelstürmer geht es dabei um mehr als den Pokal: Mit 19 Jahren und sechs Tagen wäre er der jüngste Spieler der Geschichte, der EM- und WM-Trophäe in seiner Sammlung vereint.
Wie in Spanien über ihn gesprochen wird, sagt einiges über diese Erwartung. Sein eigener Trainer greift zu religiösen Bildern und nennt ihn „von Gottes Zauberstab berührt“, Thierry Henry beschrieb bei der Marca, was die Leichtigkeit ausmacht: „Der Junge spielt, als wäre er zurück in seinem Viertel.“ Dieses Viertel heißt Rocafonda und liegt in Mataró nördlich von Barcelona, ein Arbeiterviertel, in dem der Vater Häuser strich und die Mutter 16 Jahre alt war, als Yamal geboren wurde. Auf dem Betonplatz neben dem Haus verfeinerte er seine Technik, dort habe er nach eigener Aussage zum letzten Mal Angst beim Fußball gespürt. Sein Leitsatz klingt heute so nüchtern wie sein Spiel: „Es geht darum, ruhig zu bleiben. Wenn ich mit dem Ball im Strafraum bin, entscheide ich, was passiert.“ Genau dieser Spieler beginnt am Sonntag voraussichtlich auf rechts, mit Verband am linken Oberschenkel, aber ohne Einschränkung.

So ist Argentinien aufgestellt: Kapitän Messi überstrahlt alles
Spielerisch überzeugte der Titelverteidiger bislang kaum, bestach aber mit mentaler und physischer Stärke, und mit dem Vertrauen in den überragenden Kapitän Lionel Messi, der fast in jedem Spiel traf oder auflegte. Torhüter Emiliano Martínez strahlte gerade in den engen Schlussphasen der K.o.-Spiele Ruhe und Präsenz aus. In der Abwehr gibt es eine Diskrepanz: Über die rechte Seite, auf der nun Gonzalo Montiel beginnt, war die Elf anfällig, in der Innenverteidigung agieren Lisandro Martínez und Cristian Romero dagegen aufmerksam und giftig.
Dass der Torhüter überhaupt auf dem Platz steht, ist dabei keine Selbstverständlichkeit: Emiliano Martínez spielt diese WM mit einem gebrochenen rechten Ringfinger, den er sich im Mai beim Aufwärmen vor dem Europa-League-Finale zuzog. Gegen eine Operation entschied er sich bewusst. „Meine Hand schmerzt noch immer“, sagte der 33-Jährige, der in der Gruppenphase kaum trainieren konnte. Lionel Scaloni stellte ihn trotzdem nie infrage, die Mannschaft habe „blindes Vertrauen“ in ihren Keeper, der 2022 im Elfmeterschießen von Lusail die entscheidenden Versuche hielt. Warum ausgerechnet er zur Schlüsselfigur werden könnte, wenn dieses Finale in die Verlängerung oder ins Elfmeterschießen geht, haben wir im Porträt über Emiliano Martínez und seine Jagd nach dem zweiten Weltmeistertitel aufgeschrieben.
Das Mittelfeld-Quartett setzte sich in der K.o.-Runde fast nur aus Sechsern zusammen: Die Kampfkraft ist enorm, das Tempo über die Außenbahnen fehlt dafür. Zuletzt steigerten sich vor allem Enzo Fernández und Alexis Mac Allister, die Torschützen und Vorbereiter des Halbfinal-Comebacks. Im Angriff übernehmen Julián Álvarez und bei Bedarf Lautaro Martínez die Laufwege, die Messi nicht mehr geht, und verteidigen oft tief in der eigenen Hälfte. Trainer Lionel Scaloni, der gleich auf 17 Weltmeister im Kader vertraut, setzt trotz durchwachsener Leistungen auf Kontinuität und nimmt nur selten personelle Änderungen vor, im Finale sind es drei.
Das Duell der Trainerbänke hat dabei eine besondere Note: Als Scaloni vor neun Jahren in Las Rozas seine UEFA-Pro-Lizenz machte, war ausgerechnet de la Fuente einer seiner Lehrer. „Er war mein Mentor und hat mir alles beigebracht, was ich weiß“, sagt Scaloni: „Es tut mir sehr, sehr leid, aber ich werde alles geben, um das Spiel zu gewinnen und Herrn de la Fuente zu schlagen.“
Für Spaniens Aufstellung hat das Duell mit Messi eine ganz konkrete Konsequenz: Einen Bewacher wird de la Fuente nicht auf den Kapitän ansetzen. Eine Manndeckung schloss er „aus leidvoller Erfahrung“ ausdrücklich aus, stattdessen gelte es, „aufmerksam zu sein und ihn genau im Auge zu behalten“. Die Doppelsechs Rodri und Fabián Ruiz bleibt also in ihrer Grundordnung, die Absicherung übernimmt der jeweils ballnahe Block.
Wie sehr dieses Finale auch ein Generationenduell ist, hat Messi am Freitag in New York selbst beschrieben. Im Dezember 2007 badete der damals 20-Jährige bei einer Wohltätigkeitsaktion des FC Barcelona einen fünf Monate alten Säugling: Lamine Yamal. „Ich habe ein Foto mit ihm als Baby gemacht, und jetzt stehen wir uns beide in einem WM-Finale gegenüber“, sagte der Kapitän und schob eine klare Ansage nach: „Er hat eine große Chance, etwas Historisches zu erreichen, und wir werden unser Äußerstes tun, damit das diesmal nicht passiert.“

Acht Weltmeister von 2022 stehen wieder in der Startelf
Argentiniens Aufstellung ist ein Stück WM-Geschichte: Gleich acht der elf Starter standen schon beim legendären WM-Finale 2022 gegen Frankreich (3:3, 4:2 im Elfmeterschießen) in der Anfangsformation. Emiliano Martínez, Cristian Romero, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Lionel Messi und Julián Álvarez begannen damals in Lusail. Dazu kommt Gonzalo Montiel, der 2022 als Einwechselspieler den entscheidenden Elfmeter verwandelte und heute von Beginn an spielt, wie unser Rückblick auf die Aufstellungen des WM-Finales 2022 zeigt.

Nur zwei Positionen sind neu besetzt: In der Innenverteidigung hat Lisandro Martínez, 2022 noch Einwechselspieler, den inzwischen zurückgetretenen Nicolás Otamendi beerbt. Und im Mittelfeld ersetzt Nicolás González den legendären Ángel Di María, dessen Flügelrolle im heutigen 4-4-2 schlicht nicht mehr existiert. Aus dem 4-3-3 von Katar wurde ein kampfstarkes 4-4-2, der Kern des Weltmeisters aber blieb über vier Jahre praktisch unangetastet. Genau diese Eingespieltheit ist Scalonis größtes Kapital im Duell mit Spaniens Ballbesitzmaschine.
Wie eng beide Kader mit dem spanischen Klubfußball verwoben sind, zeigt ein Blick auf die Arbeitgeber: Atlético Madrid stellt neun Finalteilnehmer, vier bei Spanien und fünf bei Argentinien, und damit mehr als jeder andere Verein der Welt. Der größte einzelne Block sind die acht Barcelona-Profis im spanischen Aufgebot. Zwei Zahlen sollten den Startelfspielern zusätzlich Mut machen: Alexis Mac Allister hat 13 WM-Spiele bestritten und noch keines davon verloren (elf Siege, zwei Remis), und Fabián Ruiz ist in 49 Länderspielen für Spanien noch nie in regulärer Spielzeit als Verlierer vom Platz gegangen.
Was die Aufstellung für das Torjägerrennen bedeutet
Lionel Messi beginnt für Argentinien und hat damit die volle Spielzeit, um im Rennen um den Goldenen Schuh noch einzugreifen. Er steht bei acht Turniertoren, Kylian Mbappé hat sein Turnier im Spiel um Platz drei mit zehn Treffern beendet. Bei Gleichstand entscheiden die Vorlagen, und dort führt Messi mit vier zu drei: Zwei Tore im Finale reichen dem Kapitän also für den Goldenen Schuh.
Dieselben zwei Treffer hätten eine zweite Folge. Mbappé kam gegen England auf 22 Tore bei Weltmeisterschaften insgesamt und löste Messi (21) als alleinigen Rekordtorschützen der WM-Geschichte ab. Mit einem Doppelpack im Endspiel würde der Argentinier die Bestmarke noch am selben Abend zurückerobern.
Wer überträgt das WM-Finale heute im TV?
Das Finale läuft am Sonntag live und kostenlos im ZDF (Vorberichte ab 19:30 Uhr), parallel überträgt MagentaTV den Finaltag ab 18:30 Uhr in UHD/4K, unter anderem mit den Experten Thomas Müller, Mats Hummels und Bundestrainer Jürgen Klopp.
FAQ: Aufstellung Spanien gegen Argentinien
In welcher Formation spielt Spanien im WM-Finale?
Spanien spielt voraussichtlich im 4-2-3-1 mit der Doppelsechs Rodri und Fabián Ruiz sowie Mikel Oyarzabal als einziger Spitze.
In welcher Formation spielt Argentinien im WM-Finale?
Argentinien setzt auf ein 4-4-2 mit einem kampfstarken Mittelfeld aus vier gelernten Sechsern und dem Duo Lionel Messi und Julián Álvarez im Angriff.
Wie viele Weltmeister von 2022 spielen im Finale 2026?
Acht der elf argentinischen Starter standen bereits im WM-Finale 2022 in der Startelf. Neu sind Lisandro Martínez (für Nicolás Otamendi), Gonzalo Montiel, der 2022 den entscheidenden Elfmeter verwandelte, und Nicolás González.
Ist Lamine Yamal im WM-Finale fit?
Ja. Luis de la Fuente hat Entwarnung gegeben: „Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert.“ Yamal ist nach dem Tritt gegen den linken Oberschenkel laut seinem Trainer beschwerdefrei. Ebenfalls einsatzbereit ist Pedro Porro, bei dem es sich um muskuläre Ermüdung handelte.
Was bedeutet die Aufstellung für den Goldenen Schuh?
Messi beginnt und kann Kylian Mbappé (zehn Tore) noch abfangen. Der Argentinier steht bei acht Treffern, bei Gleichstand entscheiden die Vorlagen zu seinen Gunsten (vier zu drei). Zwei Tore im Finale genügen ihm daher für den Goldenen Schuh und zugleich für die alleinige Führung in der ewigen WM-Torschützenliste.
Wann wird die offizielle Aufstellung veröffentlicht?
Die offiziellen Aufstellungen gibt die FIFA wie üblich rund eine Stunde vor dem Anstoß bekannt, also am Sonntag gegen 20:00 Uhr MESZ.
Stand: 19. Juli 2026, 20:13 Uhr
Live Ticker Spanien gegen Argentinien – MetLife Stadium New York WM 2026 Stadion
Aufstellung Spanien
Unai Simón, Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella, Rodri, Fabián Ruiz, Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena, Mikel Oyarzabal
Aufstellung Argentinien
Emiliano Martínez, Gonzalo Montiel, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Alexis Mac Allister, Enzo Fernández, Nicolás González, Lionel Messi, Julián Álvarez
Spanien ist Weltmeister 2026!
Spanien krönt sich nach Krimi zum Weltmeister
120 Minuten lang war dieses WM-Finale vor allem eines: ein Geduldsspiel. Spanien kontrollierte Ball und Tempo vom Anpfiff an, ließ Argentinien mit seinem aggressiven Pressing kaum zur Entfaltung kommen und dominierte die Partie statistisch nahezu nach Belieben. Am Ende sprechen 20:2 Torschüsse, 1,94 zu 0,22 xGoals und 2,03 zu 0,11 xAssists eine deutliche Sprache. Nur eines fehlte lange: das Tor.
Argentinien zog sich tief zurück und hoffte auf den einen Moment für Lionel Messi. Doch Spaniens Defensive ließ kaum etwas zu. Messi wurde früh gedoppelt, musste weite Wege gehen und blieb über weite Strecken abgemeldet. Die Albiceleste verlor zudem beide Innenverteidiger verletzungsbedingt und musste nach Gelb-Rot gegen Enzo Fernández die gesamte Verlängerung in Unterzahl bestreiten.
Trotzdem blieb es bis in die Schlussphase spannend. Emiliano Martínez hielt Argentinien mit mehreren starken Paraden gegen Lamine Yamal, Ferran Torres und Co. immer wieder im Spiel. Selbst in den letzten Minuten warf die Albiceleste noch einmal alles nach vorne. Ein kurz ausgeführter Messi-Freistoß brachte Marcos Senesi sogar in eine gute Abschlussposition, wenig später stoppte ein unnötiges Offensivfoul den wohl letzten vielversprechenden Angriff.
Spanien hatte über zwei Stunden das Spiel im Griff und musste dennoch bis zur letzten Sekunde zittern. Gerade das machte dieses Finale aus: kein Spektakel wie 2022, sondern ein taktischer Abnutzungskampf, entschieden durch Geduld, Disziplin und die reifere Mannschaft. La Roja ist verdient Weltmeister.
Match Facts Finale
- Ballbesitz: Spanien 68 % – 32 % Argentinien
- Gefährliche Angriffe: 38:14 für Spanien
- Angriffe gesamt: 26:19
- Torschüsse: 16:1 für La Roja
- Schüsse aufs Tor: 11:0
- Nebenschüsse: 5:1
- xGoals: 1,94 – 0,22
- xAssists: 2,03 – 0,11
- Ecken: Spanien 9 – 4 Argentinien
- Paraden: Emiliano Martínez mit 10 Saves, Unai Simón ohne Parade.
- Fouls: 21:23
- Karten: Argentinien 5 Gelbe Karten und 1 Gelb-Rote Karte (Enzo Fernández), Spanien ohne Verwarnung.
- Wechsel: Beide Trainer nutzten alle sechs Wechselmöglichkeiten aus.
- Spielbild: Spanien dominierte Ballbesitz, Pressing und Chancen nahezu über die gesamten 120 Minuten, Argentinien verteidigte tief und kam offensiv kaum zur Entfaltung.
TL;DR: Spanien drückt 120 Minuten, Argentinien verteidigt 120 Minuten. Martínez hält überragend, Messi findet kaum statt, Enzo fliegt vom Platz. Am Ende setzt sich die klar bessere Mannschaft verdient die WM-Krone auf.
Letzte Chance?
Freistoß für Argentinien an der Mittellinie. Emiliano Martínez (23) schickt den Ball lang, aber der Schiedsrichter hat genug gesehen.
Die letzten Sekunden
Unai Simón (23) hat den Ball, langer Abschlag. Der zweite Ball landet bei Spanien. Nun haben sie Zeit, die Argentinier noch mal laufen zu lassen.
Noch gut 3 Minuten!
Das war unnötig. Gerade als Argentinien noch einmal Ballbesitz hat, unterbindet ein Offensivfoul abseits des Balles den Angriff. Direkt vor den Augen von Schiedsrichter Slavko Vinčić.
Nachspielzeit! 120+5!
Lionel Messi (10) mit der zweiten Ecke und die nächste große Chance für Argentinien! Giuliano Simeone (17) mit dem Schuss, aber drüber. Plötzlich haben die Argentinier die Chancen.
Was geht noch?
Die 119. Minute läuft. Argentinien wirft jetzt alles nach vorn, selbst Emiliano Martínez dürfte schon mit den Hufen scharren. Spanien verteidigt die knappe Führung mit Mann und Maus. Noch ein Angriff, noch eine Flanke, noch ein Standard? Mehr Endspiel geht kaum.
Argentinien lebt noch!
Marcos Senesi schießt aus kurzer Distanz am Tor vorbei!
Messi führt den Freistoß kurz aus. Simeone tankt sich bis zur Grundlinie durch und bringt den Ball gefährlich vor das Tor. Senesi kommt zum Abschluss, verzieht aus guter Position aber knapp. Argentinien lebt noch.
Es gibt eine Ecke, dann noch eine Ecke für Argentinien!
Die Partie ist gerade seit einigen Minuten unterbrochen, nach einer Behandlungspause. Aber jetzt geht es weiter!
Spaniens Joker zünden
Die Einwechslungen von Nico Williams (17) und Mikel Merino (6) haben sich für Spanien bezahlt gemacht. Gutes Händchen von Luis de la Fuente.
Kurz ausgeführte Ecke
Ecke Argentinien. Geht noch was? Kurz ausgeführte Ecke der Albiceleste: Messi bringt den Ball hoch vors Tor, doch seine Hereingabe gerät zu lang und landet auf dem Tornetz.
Die nächste Runde WM 2026 Fotos!
Aberkannte Tore: 3:0 Spanien
Ferran Torres (7) schießt den Ball zum dritten Mal ins argentinische Netz, aber er war Abseits. Kein VAR-Check, kein Problem!
Jetzt hilft nur noch ein Wunder
Argentinien fehlen in Unterzahl zunehmend die Mittel. Kaum Entlastung, kaum Ballbesitz, kaum Ideen. Selbst Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino dürften diesmal keinen Plan mehr haben, wie sich dieses Comeback noch organisieren ließe.
"Olé" schallt durchs Stadion
Mit jedem sicheren Pass wird das "Olé" auf den Rängen lauter. Spaniens Fans feiern inzwischen jeden Ballkontakt ihrer Mannschaft, während Argentinien in Unterzahl kaum noch stattfindet.
Argentinien muss umschalten
Argentinien läuft dem nächsten Rückstand bei dieser Weltmeisterschaft hinterher!
TOOOR FÜR SPANIEN! 1:0! Ferran Torres!!
Über die rechte Seite leitet Lamine Yamal den Angriff ein und legt zurück auf Pedro Porro. Dessen Flanke segelt lang an den zweiten Pfosten zu Nico Williams, der den Ball per Kopf clever zurück in den Rückraum legt. Ferran Torres (7) ist völlig frei, und weil Emiliano Martínez nach dem langen Ball bereits aus der Position ist, ist das Tor ungedeckt. Torres schießt den Ball nach Williams-Assist mit der linken Innenseite aus etwa 10 Metern zum 1:0 ins Netz.
Weiter geht's!
Diskussion um aberkanntes Tor
Spaniens vermeintliche Führung durch Nico Williams bleibt das große Gesprächsthema. Das Foul von Mikel Merino an Nicolás Otamendi war zwar eher leicht, lag aber im Ermessensspielraum von Slavko Vinčić. Hätte der Schiedsrichter den Treffer zunächst anerkannt, wäre ein VAR-Eingriff wohl kaum erfolgt.
Halbzeit der Verlängerung
Die Verlängerung bleibt das Spiegelbild der regulären Spielzeit: Spanien drückt auf den Führungstreffer, Argentinien verteidigt mit Mann und Maus, verzögert jede Unterbrechung und hofft auf den einen genialen Moment des Mini-Maradonas. Mit jeder Minute steigt die Spannung im MetLife Stadium.
Argentinien kommt nun etwas besser ins Spiel und hat gefährliche Umschaltmomente.
Aktualisierte Aufstellungen
Spanien (4-2-3-1): Unai Simón - Pedro Porro, Pau Cubarsí, Eric García, Marc Cucurella - Martín Zubimendi, Pedri - Lamine Yamal, Mikel Merino, Nico Williams - Ferran Torres.
Argentinien (4-4-1): Emiliano Martínez - Nahuel Molina, Nicolás Otamendi, Facundo Medina, Nicolás Tagliafico - Giuliano Simeone, Alexis Mac Allister, Leandro Paredes, Marcos Senesi - Lionel Messi.
Hitzige Szenen, Gelb für Lionel Scaloni.
Riesenchance Spanien!
Mikel Merino (6) köpft knapp am Tor vorbei.
Lautaro Martínez könnte kommen. Aber Marcos Senesi (2) kommt für Julián Álvarez (9).
Doppelwechsel bei Spanien
Martín Zubimendi (18) und Eric García (4) kommen, Rodri (16) und Aymeric Laporte (14) gehen. Alle 6 spanischen Wechsel sind damit durch.
Der Ball ist im Tor!
Nico Williams (17) erzielt einen Treffer, aber Slavko Vinčić hatte ziemlich zeitgleich die Situation unterbrochen. Ein Kontakt mit Mikel Merino (6) gegen Nicolás Otamendi (19) ging dem Treffer voraus. Was sagt Bastian Dankert, der VAR-Schiedsrichter? Merino tritt Otamendi, sodass die Entscheidung wahrscheinlich nicht geändert wird.
Pedri (20) bringt den Ball scharf vors Tor, doch Nico Williams (17) bekommt seinen Kopfball nicht mehr richtig gedrückt. Emiliano Martínez packt sicher zu und hält Argentinien weiter im Finale.
Alles spricht für Spanien. Noch.
Ballbesitz, Chancen, Überzahl. Spanien hat fast alles auf seiner Seite. Argentinien bleibt nur die Hoffnung auf einen einzigen Moment. Oder das Elfmeterschießen. Argentinien tatsächlich bei 0 Schüssen für 0 Expected Goals.
Es geht weiter!
Die Verlängerung läuft in New York. 30 Minuten trennen Spanien und Argentinien vom WM-Titel. Spanien war über weite Strecken die bessere Mannschaft, Argentinien kämpft sich trotz Unterzahl in die Verlängerung. Jetzt gelten andere Gesetze: Ein Fehler, ein Geistesblitz oder ein Standard können die Weltmeisterschaft entscheiden. Nervenkitzel garantiert.
Das waren die 90 Minuten! 0:0!
Es geht in die Verlängerung!
Neue Fotos vom Finale
Freistoß für Spanien!
Lamine Yamal (19) macht sich bereit. Gehalten! Emiliano Martínez (23) fliegt und holt ihn raus.
Jetzt könnte es klingeln!
Foul und Freistoß aus gut 22 Metern für Spanien, ziemlich zentral, sehr gute Position für einen Freistoß.
Geht noch weiter!
Die Nachspielzeit ist offiziell vorbei, aber nach Platzverweis und Behandlungspause gibt es noch ein paar Minuten.
Das war die aufregendste Sequenz des gesamten Spiels bisher. Da lief der Ball mal schnel..
Gelb-Rot für Enzo!!
Enzo Fernández (24) holt sich die zweite Verwarnung des Spiels. Er kommt gegen Pau Cubarsí (22) zu spät und zieht ihm die Beine weg. Argentinien jetzt in Unterzahl.
Spanien kontert!
Nico Williams (17) hätte abspielen können, aber versucht es selbst!
Messi rennt in den Gegner und provoziert so das Foul, sah zumindest so aus. Gab Freistoß für Argentinien. Die werfen jetzt mehr nach vorne.
Nachspielzeit läuft!
4 Minuten gibt es noch oben drauf.
Letzte Minute läuft
Alles deutet auf eine dramatische Schlussphase hin. Spanien kontrolliert weiter das Spiel, findet aber keine Lücke. Argentinien braucht nur einen einzigen Moment. In WM-Endspielen reicht oft genau einer.
Ferran Torres (7) hätte es bei einem Drehschuss nach Pass von Mikel Merino (6) besser machen können, aber trifft den Ball nicht ganz sauber. Abstoß Argentinien.
Live-Action-Fotos des WM Finals
Das ist ultra rar!
Ted Lasso ist auch in New York!
Jetzt beginnt das Finale im Finale
Noch zehn Minuten. Spanien drückt auf den Lucky Punch, Argentinien lauert auf den einen Moment. Jetzt zählt jeder Fehler.
Gelb für Enzo Fernández (24) wegen Meckerns.
Angriff über Rechts und Nico Williams (17), Aymeric Laporte (14) kommt zum Kopfball und Emiliano Martínez (23) hält erneut.
Doppelwechsel Spanien
Super-Sub Mikel Merino (6) kommt, ebenso wie Nico Williams (17), Dani Olmo (10) und Álex Baena (15) verlassen den Platz.
Match-Facts (ca. 75 Minute)
- Ballbesitz: Spanien 63 % – 37 % Argentinien
- Gefährliche Angriffe: 33:7 für La Roja
- Torschüsse: Spanien 5, Argentinien 0
- Schüsse aufs Tor: 4:0 für Spanien
- Ecken: Spanien 6, Argentinien 1
- Argentinien wartet weiter auf den ersten Abschluss.
- Spanien kontrolliert Ball und Spiel, belohnt sich bislang aber nicht mit einem Tor.
- Emiliano Martínez hält Argentinien mit mehreren Paraden im Finale.
- Zweikämpfe nehmen zu: Argentinien bereits mit zwei Gelben Karten.
- Lionel Scaloni hat bereits alle Wechsel verbraucht, darunter beide Innenverteidiger verletzungsbedingt.
Scaloni geht ins Risiko
Argentinien hat sein Wechselkontingent bereits ausgeschöpft. Besonders auffällig: Beide Innenverteidiger mussten ersetzt werden, offenbar verletzungsbedingt. Mit dem Tausch von De Paul gegen Simeone wird die Albiceleste zudem deutlich offensiver. Scaloni setzt alles auf die Schlussphase.
Letzte 20 Minuten
Nun geht es langsam in die entscheidende Phase!
Der ZDF-Schiedsrichter-Experte lobte den Unparteiischen Slavko Vinčić für seine Spielführung, aber kritisierte den späten Einstieg in die Individualstrafen, sprich, die erste Gelb wurde zu spät gezückt. Sonst nichts zu beanstanden hier.
Argentinien wird wohl noch zweimal wechseln. Cristian Romero (13) ist verletzt und muss runter.
Facundo Medina (25) kommt aufs Spielfeld. Giuliano Simeone (17) kommt. Rodrigo de Paul (7) ist ebenfalls runter.
Mehr Shakira-Content!
... denn jetzt ist Trinkpause im MetLife Stadium.
Ferran Torres (7) mit einem starken Kopfball, aber leider etwas zu unplatziert und in die Arme von Martínez.
Aktualisierte Aufstellungen
Spanien (4-1-4-1): Unai Simón - Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella - Rodri - Lamine Yamal, Dani Olmo, Pedri, Álex Baena - Ferran Torres.
Argentinien (4-1-3-2): Emiliano Martínez - Nahuel Molina, Cristian Romero, Nicolás Otamendi, Nicolás Tagliafico - Leandro Paredes - Rodrigo De Paul, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister - Lionel Messi, Julián Álvarez.
Spanien drängt auf Führung
Emiliano Martínez (23) nach einer Ecke wieder im Zentrum des Geschehens. Spanien dreht wirklich das Tempo auf, während Argentinien sich kaum befreien kann.
Dani Olmo (10) mit einem Fernschuss, den Emiliano Martínez (23) nicht gut hält. Er ist halt auch eher ein Keeper, der über die Mentalität kommt.
Fabián Ruiz (8) und Mikel Oyarzabal (21) gehen runter und Ferran Torres (7) und Pedri (20) kommen rein.
Freistoß Spanien, der auf sich warten lässt, weil sich das Spray von Slavko Vinčić verselbstständig und weißen Markierungsschaum in die Luft sprüht. Der Freistoß fliegt in die Mauer und endet mit einem Einwurf für Argentinien.
Eine Stunde gespielt
Die zweite Halbzeit beginnt wie die erste endete: Spanien gewinnt den Ball früh zurück und kommt durch Baena sowie eine starke Kombination über Oyarzabal und Fabián Ruiz zu den gefährlicheren Aktionen. Argentinien verteidigt weiter leidenschaftlich, leistet sich mit Paredes die nächste Gelbe Karte und reagiert früh mit einem Wechsel. Am Spielbild im MetLife Stadium ändert das zunächst wenig: Die Roja kontrolliert, die Albiceleste wartet auf ihren Moment.
Lionel Scaloni will wieder wechseln. Nahuel Molina (26) kommt für Gonzalo Montiel (4) positionsgetreu. Argentinien darf nun noch einmal wechseln. Das vierte Wechselfenster ergibt sich durch den Wechsel während der Halbzeitpause.
Dani Olmo (10) kommt über den rechten Halbflügel nach einem Steilpass, aber der Pass in den Rückraum zu Cucurella wird von Gonzalo Montiel (4) geblockt.
Gefährlicher Moment für Spanien, die gerade ins Laufen kommen im Zentrum und auf Halblinks öffnen sich die Räume. Aber das war nicht konsequent genug ausgespielt. Taktisch könnte man sagen, dass das Spielfeld aktuell etwas länger wird, weil beide Temas etwas mehr ins Laufen kommen. Weiterhin scheint Slavko Vinčić etwas strenger zu Werke zu gehen.
Paredes holt sich Gelb nach 6 Minuten
Rodri (16) am Boden, abseits des Balles, Leandro Paredes (5) mittendrin, mit einem Ellbogencheck. Gerangel am Tatort. Außerdem wird Aymeric Laporte (14) wird geschubst.
Aktualisierte Aufstellungen
Spanien (4-2-3-1): Unai Simón - Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella - Rodri, Fabián Ruiz - Lamine Yamal, Dani Olmo, Álex Baena - Mikel Oyarzabal.
Argentinien (4-1-3-2): Emiliano Martínez - Gonzalo Montiel, Cristian Romero, Nicolás Otamendi, Nicolás Tagliafico - Leandro Paredes - Rodrigo De Paul, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister - Lionel Messi, Julián Álvarez.
Erste Ecke für Argentinien
Ecke für Argentinien, die erste im Spiel. Von Messi, kommt gefährlich, aber endet mit Abstoß für Spanien.
Emiliano Martínez (23) hält den Schuss von Álex Baena (15).
Leandro Paredes (5) kommt für Nicolás González (15).
Anpfiff der 2. Hälfte!
Die 2. Halbzeit läuft! Die letzte Halbzeit dieser Weltmeisterschaft.
Der Rasen bleibt ein Thema
Viele Mannschaften klagten bei der WM 2026 bereits über die Bedingungen im MetLife Stadium. Heute sieht der Rasen aber auch optisch am TV wüst aus.
Wie könnte es weitergehen?
Das Spiel könnte seinem Muster treu bleiben: Spanien wird weiter Ball und Tempo kontrollieren, Argentinien auf den einen entscheidenden Moment lauern. Bleibt es bis in die Schlussphase eng, könnte das Pendel zur Albiceleste ausschlagen. Nachspielzeit ist schließlich seit Jahren eine ihrer größten Stärken.
Beide Teams vermieden zudem jedes unnötige Risiko. Gut möglich allerdings, dass die Trainer die Halbzeit für kleine taktische Anpassungen genutzt haben. Oft entscheidet in solchen Endspielen genau dieser eine Kniff.
Die Spieler kommen zurück!
Noch hält Spanien das Finale unter Kontrolle. Argentinien verteidigt tief, echte Strafraumszenen bleiben selten. Messi muss immer wieder weite Sprints anziehen, um überhaupt ins Spiel zu kommen. Je länger das 0:0 steht, desto mehr könnte das Endspiel zur Kraftfrage werden. Spanien wirkt bislang einen Tick frischer.
Die Show macht Platz für die Baustellenlogistik. Jetzt kreuzen die Materialtransporter und -transporteure durchs Stadion.
Die FIFA interpretiert die Halbzeit offensiv. Aggressives Pressing im Unterhaltungsdrittel, damit bloß keine Sekunde Fußball die Show unterbricht.
Shakira auch in New York
Kaum ist Halbzeit, gehört die Bühne wieder Shakira. Auf dem Rasen herrscht Taktik, auf der Bühne Show. WM eben.
Nun beginnt die extralange Halbzeitshow, was für die Spieler eine Umstellung bedeutet. Normalerweise dauert die Halbzeitpause ja nur 15 Minuten. Also, das macht ja auch was mit einem so was...
Halbzeit: Spanien dominiert, Torchancen bleiben Mangelware
0:0 zur Pause in einem taktisch geprägten WM-Finale. Spanien kontrolliert Ball und Spiel mit rund 68 Prozent Ballbesitz, hält Argentinien durch aggressives Pressing fast komplett vom eigenen Tor fern und ließ Messi lange kaum an den Ball. Wirklich gefährlich wurde die Roja aber ebenfalls nur einmal, als Yamal früh an Emiliano Martínez scheiterte. Danach entwickelte sich das bislang chancenärmste WM-Spiel des Turniers, geprägt von vielen Zweikämpfen, einem holprigen Rasen und zahlreichen Unterbrechungen. Kurz vor der Pause musste Argentinien zudem den angeschlagenen Lisandro Martínez auswechseln.
Nachspielzeit!
Die 4-minütige Nachspielzeit läuft. Jetzt sind es noch ungefähr drei Minuten.
Verletzungsbedingter Wechsel bei Argentinien
Lisandro Martínez (6) ist kaputt und muss das Spiel verlassen. Für ihn kommt Nicolás Otamendi (19).
Marc Cucurella (24) mit einem Fernschuss, aber der geht am Tor vorbei.
Von der Albiceleste kommt offensiv bislang kaum etwas. Das liegt auch an Spaniens gewohnt disziplinierter Defensive, die im gesamten Turnier erst einen Gegentreffer zugelassen hat.
Die erste Gelbe, und sie geht an einen Argentinier. Lisandro Martínez (6) wurde für das Einsteigen an Mikel Oyarzabal (21) bestraft.
Mikel Oyarzabal (21) schießt, aber Emiliano Martínez (23) hält. Der Ball rutschte zu Oyarzabal durch, herrlich durchgelassen von Olmo. Oyarzabal hätte noch mal zu Álex Baena (15) ablegen konnte. Martínez muss den Schuss von Oyarzabal halten.
Argentinien bindet Rodri inzwischen in immer mehr Zweikämpfe ein. Der spanische Taktgeber muss viel einstecken und könnte im weiteren Spielverlauf wertvolle Körner lassen.
Gonzalo Montiel (4) geht mit viel Risiko in den Zweikampf gegen Marc Cucurella (24), spielt den Ball aber sauber. Der Weltmeister von 2022, der einst den entscheidenden Elfmeter im Finale gegen Frankreich verwandelte, zeigt auch heute wieder, dass er in den großen Momenten keine Angst vor harten Duellen hat.
Cucurellas Flanke kurz vor der Grundlinie wird geblockt, aber da war wohl jemand knapp im Abseits.
Kaum Abschlüsse
In den ersten 25 Minuten erlebte das WM-Finale die bislang chancenärmste Anfangsphase eines Endspiels. Spanien dürfte das wenig stören. Die Roja kontrolliert Ball und Räume, hat im gesamten Turnier erst ein Gegentor kassiert und lag noch keine einzige Minute zurück. Ordnung statt Spektakel, genau so will Spanien dieses Finale spielen.
Weiter geht's mit WM 2026 Fotos!
Laxe Spielführung
Statt mit Torschüssen geht es erst mal mit Fouls weiter. Zum zweiten Mal nach der Trinkpause musste Slavko Vinčić eingreifen, nachdem Yamal von Nicolás Tagliafico (3) umgerissen wurde. Bisher wurde noch keine Karte verteilt, aber das könnte sich bald ändern.
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Das Spiel wird fortgesetzt. Etwas mehr Torgefahr könnten die Teams dann doch ausstrahlen.
Rodri hält Spaniens Motor am Laufen
Wenn Spanien das Spiel kontrolliert, dann vor allem wegen Rodri. Der Sechser räumt ab, verteilt die Bälle mit wenigen Kontakten und schließt die Räume vor der Abwehr. Er erinnert an Sergio Busquets oder Xabi Alonso, bringt aber deutlich mehr Physis mit. Ein Spielmacher im Körper eines Abrissunternehmers. MVP-Material.
Bilder der Vorbereitung aufs WM 2026 Finale
Aber auch die Spanier können die kleinen Nickligkeiten. Rodri zupfte an Messi, um ihn im Mittelfeld zu stoppen.
Hydrierungspause
Jetzt kommt Wasser ins Spiel.
Die nächste Ecke für Spanien, Emiliano Martínez (23) fischt sie aus der Luft.
Statistik des Spiels: Spanien dominiert
Die Zahlen unterstreichen den Eindruck auf dem Platz: Spanien hat 68 Prozent Ballbesitz, kommt auf 30 gefährliche Angriffe und lässt Argentinien mit nur acht bislang kaum zur Entfaltung kommen. Torabschlüsse sind zwar noch Mangelware, doch die Roja kontrolliert das Finale nahezu nach Belieben. Argentinien wartet weiter auf den ersten echten Wirkungstreffer.
Die Zweikampfführung wird zunehmend härter. Enzo Fernández (24) krümmt sich gerade nach einer Kollision mit Olmo. Slavko Vinčić unterbricht die Partie kurz.
Die Albiceleste setzt vermehrt kleine Nadelstiche. Keine harten Fouls, aber immer wieder ein Rempler oder ein spätes Einsteigen, um Spaniens Spielfluss zu bremsen.
Nächste Flanke von Yamal, aber Emiliano Martínez (23) ist unten und hat den Ball.
Messi bislang kaum im Spiel
Spaniens Matchplan geht bislang auf: Lionel Messi hatte in der Anfangsphase gerade einmal einen Ballkontakt. Die Roja nimmt dem Superstar konsequent die Räume. Gefährlich bleibt er trotzdem, denn ein einziger Moment kann ein WM-Finale verändern.
Messi kommt an den Ball und wird von Álex Baena (15) direkt umgecheckt. Freistoß! Der geht ins Toraus, zu steil für den Ex-VfB-Profi Nicolás González (15).
Hartes Foul an Olmo!
Alexis Mac Allister (20) mit einem Einsteigen, dass bei Dani Olmo (10) Spuren hinterlässt. Kurze Unterbrechung.
Schlechter Platz im Finale
Der Rasen macht bislang keinen WM-würdigen Eindruck, ist fleckig und löchrig. Der Ball springt immer wieder unkontrolliert über den holprigen Untergrund. Eine Bewässerung in der ersten Trinkpause könnte die Bedingungen etwas verbessern.
Erste Ecke im Spiel
Álex Baena (15) führt sie aus, die gute Ecke findet das Ziel nicht, aber Spanien bleibt im Ballbesitz.
Argentinien findet kaum Auswege
Spaniens Pressing greift früh. Die Albiceleste wird immer wieder zu unkontrollierten Pässen oder Befreiungsschlägen gezwungen, weil sämtliche Anspielstationen zugestellt sind. Die Roja gibt in den ersten Minuten klar den Takt vor.
Spanien setzt die ersten Akzente
Die Anfangsphase gehört eher der Roja. Spanien erobert den Ball immer wieder früh, kombiniert sich bis an den Strafraum und sorgt über Yamal sowie Oyarzabal für erste Gefahr. Argentinien hatte durch Messi zwar die bislang beste Umschaltszene, doch Unai Simón ist rechtzeitig zur Stelle. Noch fehlt beiden Teams die letzte Präzision, das Spieltempo ist aber sofort hoch.
Pedro Porro (12) wird beim Doppelpass geblickt und kommt zu Fall. Er wäre frei durchgewesen, aber die Pfeife von Slavko Vinčić blieb stumm. Das hätte man auch andersrum entscheiden können.
Unai Simón weit vor dem Strafraum
Unai Simón (23), der Keeper Spaniens, klärt einen Steilpass der Argentinier auf Messi weit vor dem eigenen Tor.
Erste Prüfung für Emiliano Martínez
Gut und schnell gespielt von Spanien über Lamine Yamal (19), der nach innen zieht und einen Doppelpass mit Olmo spielt. Aber beim Torschuss kann Emiliano Martínez (23) klären.
Mit jeder Wiederholung sieht diese Parade besser aus: Emiliano Martínez ist bereits auf dem Weg in die falsche Ecke, reagiert nach der Abfälschung von Lisandro Martínez aber blitzschnell und stoppt Yamals Abschluss dennoch. Stark gehalten, auch wenn der Spanier den Ball nicht ganz sauber trifft.
Nun hat Argentinien eine längere Ballbesitzphase, überwiegend im eigenen Drittel des Spielfelds. Dann landet der Ball im Aus. Kurz später folgt das erste Foul eines Argentiniers.
Eine Minute gespielt, Spanien im Ballbesitz, dann der Ballverlust und direkt das Foul an Rodrigo de Paul (7).
Anstoß!
... und tatsächlich! Es geht ab!
Michael Buffer fordert auf: "Let's get ready to rumble!" Danach kündigt Bruce Buffer an: "It's Time!" Legendär...
Lange Schlangen vor Anpfiff
Laut ITV bildeten sich vor dem Stadion immer längere Schlangen. Grund soll eine Störung im Ticketsystem sein.
Fußball muss noch warten
Der Anpfiff lässt zwar auf sich warten, aber wen interessiert schon Fußball, wenn man stattdessen eine XXL-Show voller US-Patriotismus veranstalten kann?
Deutsche Beteiligung im Finale
Bastian Dankert ist der VAR-Schiedsrichter.
Jetzt klatschen sich die Spieler ab, es dauert also nicht mehr lange!
Hymnen!
Die Hymnen folgen. Zuerst die spanische Hymne Marcha Real, bekanntlich ohne Text, gespielt von einem kleinen Orchester. Nun die argentinische Hymne, interpretiert von Popsängerin María Becerra.
- Argentiniens Nationalhymne: Der „Himno Nacional Argentino“ wurde 1813 eingeführt. Den Text verfasste Vicente López y Planes, die Musik komponierte Blas Parera. Inhaltlich dreht sich die Hymne um den Unabhängigkeitskampf und die Freiheit des Landes.
- Kurzfassung seit 1924: Ursprünglich bestand die Hymne aus neun Strophen und einem Refrain. Da eine vollständige Aufführung rund 20 Minuten dauern würde, werden bei Länderspielen heute nur der instrumentale Vorspann sowie die erste Strophe und der Refrain gesungen.
- Spaniens Nationalhymne: Die „Marcha Real“ gehört zu den wenigen Nationalhymnen der Welt ohne offiziellen Liedtext. Bei Länderspielen erklingt deshalb ausschließlich die Melodie, die zu den ältesten Nationalhymnen Europas zählt.
- Ein besonderer Kontrast: Während Argentiniens Spieler ihre Hymne lautstark mitsingen, bleibt es bei Spanien traditionell still. Dort übernimmt allein die Musik die Rolle der Nationalhymne.
Welcher Schiedsrichter leitet das Finale der WM 2026?
- Final-Schiedsrichter: Der Slowene Slavko Vinčić leitet das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien. Für den 46-Jährigen ist es bereits der vierte Einsatz bei dieser Endrunde.
- Kurioser Argentinien-Fluch? Seit dem WM-Titel 2022 hat Argentinien über zwei Weltmeisterschaften hinweg nur ein einziges WM-Spiel verloren, das Auftaktspiel gegen Saudi-Arabien 2022. Schiedsrichter damals: Slavko Vinčić. Sollte Argentinien heute erneut verlieren, wären die einzigen beiden WM-Niederlagen in diesem Zeitraum unter seiner Leitung zustande gekommen.
- Große Bühne für Europas Top-Referee: Vinčić gilt seit Jahren als einer der renommiertesten Schiedsrichter Europas und war bereits bei zahlreichen Topspielen in der Champions League und auf internationaler Bühne im Einsatz.
- Vorfall von 2020: Im Mai 2020 geriet Vinčić unfreiwillig in die Schlagzeilen, als er bei einer Razzia in Bosnien und Herzegowina vorübergehend festgehalten wurde. Die Ermittler stellten später klar, dass ihm keine Straftat nachgewiesen werden konnte und er lediglich zufällig am falschen Ort gewesen war.
Die Teams kommen ins Stadion!
Die Spieler sind im Tunnel und so schauen sie auch. Voll fokussiert, im wahrsten Sinne des Wortes. Jetzt kommen sie raus!
Mehr Bilder der Vorbereitung aufs WM 2026 Finale
Tom Cruise stimmt auf das Finale ein
Hollywoodstar Tom Cruise übernimmt vor dem Anpfiff die große Bühne und erzählt von der Magie der Fußball-WM. Es geht um Menschen, die zusammenkommen, Grenzen überwinden und die Welt für 90 Minuten vereinen. Das volle Pathosprogramm also. Über andere Kapitel seiner öffentlichen Biografie, etwa seine enge Verbindung zu Scientology, verliert der Schauspieler erwartungsgemäß kein Wort.
Jetzt wird der WM-Pokal ausgepackt, Andrés Iniesta (Weltmeister 2010) und Mario Kempes (Weltmeister 1978) sind anwesend, Iniesta darf den Pokal zuerst in die Höhe strecken, dann Kempes.
50 Millionen Dollar warten auf den Weltmeister
Neben dem WM-Pokal geht es heute auch um eine Rekordprämie: 50 Millionen US-Dollar zahlt die FIFA an den neuen Weltmeister, der Finalverlierer erhält 33 Millionen Dollar. So viel Preisgeld gab es bei einer Fußball-Weltmeisterschaft noch nie. Zum Vergleich: Argentinien kassierte für den Titelgewinn 2022 rund 42 Millionen Dollar.
Take that
Weiter geht's mit der FIFA-Hymne, Robbie Williams, Nicole Scherzinger und die italienische Sängerin Laura Pausini!
So langsam geht es los
Nun die US-Hymne, vorgetragen von Grammy- und Oscar-Preisträgerin Jennifer Hudson. Erstmals bei dieser WM war Donald Trump im Bild.
Bilder aus New York vor dem WM 2026 Finale
Yamal und Cubarsí schreiben Geschichte
Spaniens Startelf ist heute auch eine für die Geschichtsbücher: Lamine Yamal (19) und Pau Cubarsí (19) gehören zu den vier jüngsten Spielern, die jemals ein WM-Finale von Beginn an bestreiten. Jünger waren nur Pelé (1958) und Giuseppe Bergomi (1982). Zwei Teenager in der Startelf eines WM-Endspiels? Das gab es seit Jahrzehnten nicht mehr.
Bilder der WM 2026 Finalfeier
Argentinien jagt den historischen Doppelschlag
Nur fünf Titelverteidiger standen bisher erneut in einem WM-Finale. Nur **Italien (1938)** und **Brasilien (1962)** verteidigten den Pokal erfolgreich. Die letzten drei scheiterten: Argentinien 1990, Brasilien 1998 und Frankreich 2022.
Jetzt hat die Albiceleste die Chance, als erste Mannschaft seit Brasiliens Doppeltriumpf 1958 und 1962 den WM-Titel zu verteidigen. Mit einem Sieg würde Argentinien außerdem zum vierten Mal Weltmeister werden und mit Deutschland und Italien gleichziehen.
Ein gutes Omen für Spanien?
Ein zusätzlicher Ruhetag könnte Gold wert sein: 13 der vergangenen 14 WM- und EM-Endspiele der Männer und Frauen gewann die Mannschaft, die ihr Halbfinale einen Tag früher bestritten hatte. Diesmal spricht dieser kuriose Trend für Spanien, das seit Dienstag auf das Finale vorbereitet ist. Argentinien zog erst einen Tag später nach.
Historisches
Das letzte Duell endete 2018 spektakulär 6:1 für Spanien. Bei Weltmeisterschaften trafen beide Nationen bisher erst ein einziges Mal aufeinander: 1966 gewann Argentinien.
Kurioses
Argentinien spielte sich ins Finale, obwohl mehrere K.-o.-Spiele erst nach dramatischen Aufholjagden oder in der Verlängerung entschieden wurden. Die Albiceleste wirkt fast unkaputtbar.
Spanien dagegen wirkt wie das komplette Gegenstück: kaum Chaos, kaum offene Schlagabtäusche, sondern maximale Kontrolle. Reddit brachte den Gegensatz treffend auf den Punkt: "perfekt geölte Maschine gegen emotionale Wucht".
Ballbesitz gegen Überlebenskunst
Spanien kontrolliert Spiele fast klinisch. Argentinien dagegen musste sich mehrfach aus schwierigen Situationen zurückkämpfen und hat im Turnier bereits mehrere K.-o.-Spiele gedreht. Genau dieser Stilkontrast macht das Finale besonders.
Messi-Geschichten
Mit 39 Jahren wird Messi zum ältesten Feldspieler, der ein WM-Finale bestreitet. Gleichzeitig startet er als erster Spieler überhaupt in drei WM-Endspielen. Allein das ist eine historische Marke.
Spanien kassierte im gesamten Turnier nur ein Gegentor und ließ insgesamt extrem wenige hochwertige Chancen zu. Spanien ist seit 37 Spielen ungeschlagen (ohne Elfmeterschießen) und stellt damit eine der längsten Serien einer europäischen Nationalmannschaft ein. Argentinien gewann zuletzt 14 Spiele in Serie und sieben WM-Partien hintereinander. Opta sieht Spanien leicht vorne: etwa 45 Prozent Siegchance in der regulären Spielzeit, Argentinien rund 26 Prozent. Das ist für ein WM-Finale ungewöhnlich deutlich, aber längst keine Vorentscheidung.
Spanien-Geschichten
Für Spanien wäre es der erste WM-Titel seit 2010. Mikel Oyarzabal gilt inzwischen fast als Final-Spezialist. Vor diesem Endspiel traf er in sämtlichen Endspielen unter Luis de la Fuente. Mit Yamal und Cubarsí könnten gleich zwei Teenager in einem WM-Finale beginnen. Auch das wäre außergewöhnlich.
Das Aufwärmen der Mannschaften läuft!
Die Spieler sind aktuell zum Aufwärmen im Stadion!
Europameister gegen Titelverteidiger
Es ist das Traumfinale, das sich die FIFA gewünscht hat. Die beiden wohl stärksten Mannschaften des Turniers stehen tatsächlich im Endspiel.
Die Abschlussfeier geht los!
MagentaTV überträgt diese, Wolf Fuss kommentiert!
Auch Argentiniens Aufstellung ist da: Montiel und Nicolás González beginnen
Lionel Scaloni schickt sein Team im 4-4-2 auf den Platz: Emiliano Martínez, Gonzalo Montiel, Cristian Romero, Lisandro Martínez, Nicolás Tagliafico, Rodrigo de Paul, Enzo Fernández, Alexis Mac Allister, Nicolás González, Lionel Messi, Julián Álvarez. Kapitän ist Messi. Gegenüber der zuletzt erwarteten Elf beginnen Gonzalo Montiel und Nicolás González, Nahuel Molina und Leandro Paredes sitzen zunächst draußen.
TV Übertragung bei MagentaTV läuft
Das volle Team der MagentaTV Übertragungen präsentiert sich in Mew York nun. Im ZDF geht es erst um 19:30 Uhr los!
Sánchez würdigt Spaniens Team als „einzigartig"
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die Nationalmannschaft in einem Beitrag für El País gewürdigt. Das Team spiegele „jenes Spanien wider, das auf das Kollektiv setzt, um zu gewinnen", schrieb er, die Spieler verkörperten „Solidarität und Teamgeist". Während des Endspiels werde Spanien „zu einer Einheit verschmelzen", geleitet von dem „Geist der Kameradschaft", den Luis de la Fuente „in dieser einzigartigen Mannschaft geweckt hat". Sánchez verfolgt das Finale gemeinsam mit König Felipe VI. im MetLife Stadium.
Entwarnung beim Wetter: 27 Grad und Sonne zum Finale
Keine Rauchschwaden, kein Regen: Das Finale findet bei besten Bedingungen statt. Fans und Teams reisten bei 25 Grad und strahlendem Sonnenschein an, zum Anpfiff werden bis zu 27 Grad und eine leichte Brise erwartet. Noch am Freitag hatte der Rauch der kanadischen Waldbrände die Skyline Manhattans zeitweise orange gefärbt, die Sorge um das Endspiel hat sich nicht bestätigt. Vor der Arena bildeten sich allerdings lange Schlangen, weil die Sicherheitsvorkehrungen wegen des angekündigten Trump-Besuchs enorm sind.
Madrid trägt Rot und Gelb: Ikea und Co. schließen früher
In Madrid steigt die Anspannung. In allen Stadtteilen versammeln sich Fans in Trikots und Fahnen auf Plätzen, in Bars und bei Public Viewings, zwei Fanzonen unter freiem Himmel und eine dritte im klimatisierten Movistar-Zentrum sind eingerichtet. Stadtbusse fahren mit Spanien-Flaggen, eine U-Bahn wurde im Rot der Nationalmannschaft lackiert und mit Bildern von de la Fuente, Yamal, Nico Williams und Pedri versehen. Händler wie El Corte Inglés, Carrefour, Leroy Merlin und Ikea schließen ihre Filialen früher, damit die Beschäftigten das Spiel sehen können.
Klinsmann tippt auf Spanien: „Ein klein bisschen tendiere ich zu Spanien"
Jürgen Klinsmann rechnet mit einem engen Endspiel, sieht aber leichte Vorteile beim Europameister. „Die Chancen stehen 50:50, aber ein klein bisschen tendiere ich zu Spanien", sagte der Weltmeister von 1990 dem Sport-Informations-Dienst. Bei Argentinien schätzt er den „Spirit, ein Herz, das ist phänomenal", Spanien sei dagegen „nicht so fokussiert auf einen Spieler wie Argentinien mit Messi". Sein Turnierfazit fällt überschwänglich aus: „Im Großen und Ganzen war es ein Megaturnier."
Europarat übt Kritik: „Die Feier endet heute Abend. Die Fragen bleiben"
Der Europarat hat sich zum Turnierende besorgt gezeigt und die FIFA zum Handeln aufgefordert. Die WM habe „Frage um Frage aufgeworfen", sagte Generalsekretär Alain Berset: „Die Feier endet heute Abend. Die Fragen bleiben." Belastet worden sei sie durch politischen Druck, rassistische Beschimpfungen und die Öffnung hin zu Wettmärkten. Bis 2030 müsse ein Integritätsrahmen stehen. Den Fall Folarin Balogun, in dem Donald Trump die Überprüfung der Sperre verlangt hatte, kritisierte Berset ausdrücklich: „Wenn sich die Regeln unter Druck biegen, ist jedes Ergebnis anfechtbar."
Klinsmann traut Messi eine siebte WM zu
Spielt Lionel Messi 2030 noch einmal? Jürgen Klinsmann hält das für möglich. „Ich kann mir das vorstellen, so verrückt es klingen mag", sagte der frühere Bundestrainer dem Sport-Informations-Dienst in New York: „Wenn er es wirklich ganz, ganz ernst meint und entsprechend weiterlebt, wie er es bis jetzt gemacht hat, dann sehen wir ihn auch in vier Jahren." Messi wäre dann 43 Jahre alt, ein Spiel der WM 2030 findet in Buenos Aires statt. Klinsmann verweist auf andere Sportarten: „Ein LeBron James spielt mit 41 Jahren noch in der NBA, die wirklich keine einfache Liga ist."
Zwei Tore für den Goldenen Schuh: Messi jagt Mbappé
Das Rennen um den Goldenen Schuh ist noch offen. Kylian Mbappé hat im Spiel um Platz 3 gegen England doppelt getroffen und steht bei zehn Turniertoren, als erster Spieler seit Gerd Müller 1970 traf er damit zweistellig. Messi kommt auf acht Tore, bei Torgleichstand entscheiden die Vorlagen, und da führt der Argentinier 4:3. Zwei Treffer im Endspiel würden ihm also reichen. Bleibt er darunter, wäre Mbappé der erste Spieler überhaupt, der zweimal WM-Torschützenkönig wird. Auch in der ewigen WM-Torschützenliste fehlen Messi (21 Tore) genau zwei Treffer zur alleinigen Führung vor Mbappé (22).
Messis Botschaft vor dem Endspiel: „Dieses Team hat Geschichte geschrieben"
Lionel Messi hat sich schon vor dem Anpfiff bei der gesamten Mannschaft bedankt. Zu einem Bild des kompletten Teams schrieb der Kapitän bei Instagram: „Danke an jeden meiner Mitspieler, an das Trainerteam und an alle Menschen, die jeden Tag dafür arbeiten, dass diese Nationalmannschaft eine Familie bleibt." Und weiter: „Ganz egal, was im Finale passiert, dieses Team hat bereits Geschichte geschrieben, die wir niemals vergessen werden und die niemand auslöschen kann." Der 39-Jährige steht bei seiner sechsten WM-Teilnahme im dritten Finale und war an zwölf der 19 argentinischen Turniertore direkt beteiligt.
Das Protokoll des Abends: 90 Minuten Show vor dem Anpfiff
Die FIFA hat den Ablauf abgesteckt, er erinnert an den Super Bowl. Die Stadiontore öffnen um 17:00 Uhr MESZ, ab 19:30 Uhr läuft eine 90-minütige Schlussfeier mit Laura Pausini, Nicole Scherzinger, Robbie Williams, IShowSpeed und Tom Cruise, Jennifer Hudson singt die US-Hymne. Zur Halbzeit folgt die erste Halbzeitshow der WM-Geschichte mit Shakira, Madonna, Justin Bieber, BTS, Burna Boy, Gustavo Dudamel, Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor, dafür wird die Pause auf rund 30 Minuten verlängert. Den Pokal überreicht Donald Trump, erstmals gibt es Championship Rings.
Kein DFB-Vertreter auf der Ehrentribüne
Der Deutsche Fußball-Bund hat auf Anfrage bestätigt, dass seine Spitzenvertreter auf das Endspiel verzichten. Weder Präsident Bernd Neuendorf, der dem FIFA-Council angehört, noch Vizepräsident Hans-Joachim Watzke aus der UEFA-Exekutive werden in New Jersey erwartet. Bereits nach dem deutschen Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay hatte es geheißen, Neuendorf werde keine weiteren Partien der Weltmeisterschaft mehr besuchen.
Die Zahlen zum Finale: Atlético stellt neun Spieler
Kein Klub der Welt ist im Endspiel stärker vertreten als Atlético Madrid: Neun Profis stehen in den beiden Kadern, vier bei Spanien und fünf bei Argentinien. Der größte einzelne Block sind die acht Barcelona-Spieler im spanischen Aufgebot. Weitere Zahlen des Abends: Argentinien erzielte zwölf seiner 19 Turniertore nach der 75. Minute, Spanien ist seit 37 Spielen in regulärer Spielzeit ungeschlagen, und Alexis Mac Allister hat 13 WM-Spiele bestritten, ohne je zu verlieren.
Messi muss nachziehen: Mbappé hat beim Goldenen Schuh vorgelegt
Im Finale geht es für Lionel Messi nicht nur um den Titel. Kylian Mbappé hat im Spiel um Platz 3 doppelt getroffen und führt die Torschützenliste der WM 2026 mit zehn Turniertoren an. Messi steht bei acht. Weil Mbappés Turnier beendet ist, hat der Argentinier heute die letzte Gelegenheit: Zwei Tore bedeuten Gleichstand, drei die alleinige Führung. Nebenbei ist Mbappé mit nun 22 WM-Toren insgesamt auch neuer Rekordtorschütze der WM-Geschichte und hat Messi (21) dort abgelöst.
So überträgt das ZDF, so überträgt MagentaTV
Das Finale läuft frei empfangbar im ZDF ab 19:30 Uhr und bei MagentaTV ab 18:30 Uhr, Anpfiff ist 21:00 Uhr MESZ. Im ZDF kommentiert Oliver Schmidt, aus dem Stadion moderiert Jochen Breyer mit Christoph Kramer und Per Mertesacker, im Studio führt Katrin Müller-Hohenstein mit Friederike Kromp und Christian Streich durch den Abend. Bei MagentaTV kommentiert Wolff Fuss, es moderieren Johannes B. Kerner und Laura Wontorra mit Tabea Kemme, Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp.
Die Statistik: bester Angriff gegen beste Abwehr
Argentinien hat mit 19 Toren den erfolgreichsten Angriff und den höchsten Expected-Goals-Wert des Turniers (15,38), Spanien folgt dicht dahinter (14,96) und kassierte in sieben Spielen erst ein Gegentor. Messi führt fast jede Einzelkategorie an: acht Tore, vier Vorlagen, 34 Torschüsse. Rodri kommt auf die meisten angekommenen Pässe (648) und die meisten hochintensiven Läufe (919) der gesamten WM.
Martínez spielt mit gebrochenem Ringfinger
Argentiniens Torhüter geht angeschlagen ins zweite WM-Finale seiner Karriere. Im Mai brach sich Emiliano Martínez den rechten Ringfinger, eine Operation lehnte er ab, um die WM spielen zu können. „Meine Hand schmerzt noch immer“, sagte der Held des Endspiels von 2022. Zum möglichen Elfmeterschießen: „Man muss sich genau im Moment des Ballkontakts bewegen.“
Messi über das Badewannen-Foto mit Yamal: „Verrückt“
Beim Fanfest im Javits Center in Manhattan, moderiert von Tom Brady, Novak Djokovic, Kevin Durant und Rio Ferdinand, sprach Lionel Messi erstmals über die Bilder von 2007. Damals wusch der 20-jährige Messi den sechs Monate alten Lamine Yamal für einen UNICEF-Kalender des FC Barcelona. „Dieses Foto ist verrückt“, sagte Messi: „Das Leben ist verrückt, und die Tatsache, dass wir beide uns nach diesem Foto bei der Weltmeisterschaft gegenüberstehen, ist unglaublich.“
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