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Das deutsche WM-Aus in der Runde der 32 wirkt nach, doch nicht für jeden DFB-Profi hat das frühe Turnier-Ende den Marktwert gedrückt. Gleich zwei Mittelfeldspieler der Nationalmannschaft stehen trotz des enttäuschenden Abschneidens hoch im Kurs: Felix Nmecha (25) von Borussia Dortmund und Angelo Stiller (25) vom VfB Stuttgart. Besonders Klubs aus der Premier League sollen die beiden Strategen auf dem Zettel haben.

Felix Nmecha: Dortmunds Sechser als Premier-League-Kandidat
Nmecha gehörte nach einer starken Saison beim BVB auch bei der WM zu den wenigen deutschen Gewinnern. Der körperlich robuste Sechser wird seitdem immer wieder mit Liverpool, Manchester City und Manchester United in Verbindung gebracht. Beim FC Newcastle ist das Interesse ebenfalls hinterlegt, doch Nmecha soll einen Wechsel zu einem größeren Namen bevorzugen.
Beim BVB ist der Nationalspieler eigentlich als tragende Säule eingeplant, sein Vertrag läuft bis 2030. Weil Dortmund aber wenig Spielraum für Transfers hat, könnte ein Verkauf gleich mehrere Baustellen im Kader finanzieren. Die wichtigsten Eckdaten:
- Vertrag beim BVB bis 2030
- Ausstiegsklausel von rund 80 Millionen Euro, greift ab 2027
- Interne Schmerzgrenze der Dortmunder Bosse: 120 Millionen Euro
Angelo Stiller: Newcastle sucht einen Nachfolger für Tonali
Auf der Insel könnte auch der zweite deutsche Kandidat unterkommen. Weil Newcastle Sandro Tonali für rund 100 Millionen Euro an Tottenham abgibt, benötigt der Klub Ersatz im Zentrum. Dort rückt Stiller in den Fokus.

Beim VfB Stuttgart ist der Taktgeber der verlängerte Arm von Trainer Sebastian Hoeneß. Bei der WM kam Stiller allerdings nur zu einem Kurzeinsatz in der zweiten Hälfte des Gruppenspiels gegen Ecuador (1:2). Unverkäuflich ist Stuttgarts Schlüsselspieler trotzdem nicht:
- Vertrag beim VfB bis 2028
- Ausstiegsklausel über 36,5 Millionen Euro
- Der VfB kann diese Klausel für zwei Millionen Euro auflösen
Die Konstruktion ist pikant: Die Höhe der Klausel war an den WM-Verlauf gekoppelt. Je weiter die DFB-Elf gekommen wäre, desto länger hätte die Regelung gegolten. Nach dem frühen Aus kann der VfB die Klausel nun zeitnah aufheben und eine Ablöse frei verhandeln, ohne sie vorher teuer abkaufen zu müssen.
Das DFB-Debakel und der Blick nach vorn
Sportlich war das Turnier für die deutsche Nationalmannschaft eine Enttäuschung: Das Team schied bereits im Sechzehntelfinale nach einem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay aus, Bundestrainer Julian Nagelsmann trat anschließend zurück. Ein Rückblick auf alle Partien findet sich im WM-2026-Spielplan.
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Für Nmecha und Stiller überlagert die Transferfrage die sportliche Ernüchterung. Beide Vereine stehen vor einer Richtungsentscheidung: Dortmund könnte mit einem Nmecha-Verkauf gleich mehrere Positionen aufwerten, Stuttgart profitiert von der frei gewordenen Klausel. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die Premier League am Ende beide Deutschen anlockt.