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Jürgen Klopp hat in New York auf der Dachterrasse von MagentaTV deutliche Worte zur Zukunft des deutschen Fußballs gefunden. Der frühere Liverpool-Coach betonte, das Timing sei zwar wegen seines laufenden Vertrags mit Red Bull noch nicht perfekt, zugleich sei er aber so bereit wie nie. Für den DFB bedeutet das vor allem: Gespräche mit Klopp würden intensiv und grundlegend werden.

Klopp signalisiert klare Bereitschaft
Klopp sagte mit Blick auf seine mögliche Rolle beim Verband: „Das Timing ist auch jetzt nicht perfekt“, weil noch ein Vertrag mit Red Bull besteht, „trotzdem ist es besser als es jemals war. Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt. Also ich bin bereit.“ Zugleich machte er deutlich, dass sich der DFB auf schwierige und tiefgehende Verhandlungen einstellen müsse. „Es werden“, erklärte der allem Anschein nach künftige Bundestrainer, „intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen.“
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Ergebnisse der WM 2026 heute Nacht
Argentinien entgeht der ganz großen Blamage
Für die größte Sensation dieser WM-Geschichte fehlte nicht viel. Kap Verde lag gegen Argentinien zunächst durch einen Treffer von Lionel Messi in der 29. Minute mit 0:1 zurück, verlor danach aber keine Sekunde den Mut und brachte den Weltmeister zunehmend ins Wanken. Nach dem Ausgleich in der 62. Minute ging es in die Verlängerung, weil Vozinha stark hielt und die Kapverdier weiter an ihre Chance glaubten.
In der Extra-Time schien Argentinien durch das 2:1 von Lisandro Martinez alles im Griff zu haben, doch Kap Verde schlug noch einmal zurück. Sidny Lopes Cabral, der bis vor einem Jahr bei Viktoria Köln unter Vertrag stand, traf in der 103. Minute traumhaft zum 2:2. Erst ein Eigentor von Diney Borges in der 111. Minute und Argentiniens Keeper Emilio Martínez verhinderten am Ende die Vollblamage.

Australien scheitert nach Torhüter-Wechsel
Australien ist nach dem 2:4 im Elfmeterschießen gegen Ägypten ausgeschieden und damit als letzte der acht asiatischen WM-Vertreter raus. Von den zehn afrikanischen Nationen haben inzwischen acht das Turnier beendet. Nur Marokko und Ägypten stehen im Achtelfinale.
Vor dem entscheidenden Elfmeterschießen hatte Australiens Nationaltrainer Tony Popovic noch einen ungewöhnlichen Wechsel vorgenommen und Pat Beach durch Mat Ryan ersetzt. Popovic erklärte dazu: „Wir hatten einfach das Gefühl, dass Mats Erfahrung den Unterschied ausmachen würde. Am Ende hat es nicht funktioniert, aber nicht wegen einer Fehlentscheidung von Mat oder mangelndem Können. Sie haben einfach sehr gute Elfmeter geschossen.“ Ein solcher Eingriff ist allerdings kein Novum. Bei der WM 2014 wechselte Louis van Gaal im Viertelfinale der Niederlande gegen Costa Rica in der 120. Minute Tim Krul für Jasper Cillessen ein, und der Ersatzkeeper führte die Elftal mit zwei gehaltenen Elfmetern ins Halbfinale.

Salah weint vor Glück, Kolumbien bleibt stabil
Auch bei Ägypten war der Jubel nach dem Einzug ins Achtelfinale riesig. Mohamed Salah, den die „Pharaonen“ als ihren „König“ feiern, sprach von einem bewegenden Moment und sagte: „Mein Gefühl ist unbeschreiblich. Das war einer der besten Tage meines Lebens. Wir haben Geschichte geschrieben.“ Der Angreifer hatte trotz einer Oberschenkelzerrung aus dem letzten Gruppenspiel 120 Minuten durchgehalten und verwandelte seinen Strafstoß mit einem lässigen Panenka. „Ich habe versucht, mein Bestes zu geben und zu spielen, obwohl ich Schmerzen hatte“, gab er zu.
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Kolumbien stellte unterdessen erneut seine Defensivstärke unter Beweis. Das Team blieb auch gegen Ghana bei nur einem Gegentor im gesamten Turnier und gewann mit 1:0 durch ein frühes Tor von Jhon Arias. Damit zogen die „Cafeteros“ um den erneut starken Luis Díaz ins Achtelfinale ein. Den einzigen Treffer gegen sich kassierten sie gleich im ersten Spiel gegen Usbekistan, das sie mit 3:1 gewannen. Gleichzeitig war es bislang auch die einzige Partie, in der Kolumbien mehr als ein Tor erzielte.