Deutsche Frauen-Nationalmannschaft: Sorgen um DFB-Kapitänin Gwinn

Nach dem deutlichen 5:1 (1:0) der deutschen Fußballerinnen in der WM-Qualifikation gegen Österreich kreisen die Sorgen um DFB-Kapitänin Giulia Gwinn. Bundestrainer Christian Wück konnte unmittelbar nach dem Spiel keine Entwarnung geben und will die Untersuchungsergebnisse am Mittwoch abwarten.

Giulia Gwinn (Nr. 7) verlässt sichtlich betroffen den Platz, nachdem sie beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Österreich verletzungsbedingt ausgewechselt wurde. Die Aufnahme vom 14. April 2026 im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg zeigt die Spielerin vor der deutschen Auswechselbank. Adam Pretty / Getty Images
Giulia Gwinn (Nr. 7) verlässt sichtlich betroffen den Platz, nachdem sie beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Österreich verletzungsbedingt ausgewechselt wurde. Die Aufnahme vom 14. April 2026 im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg zeigt die Spielerin vor der deutschen Auswechselbank. Adam Pretty / Getty Images

Gwinn muss nach Schultersturz runter

Die Münchnerin war in Nürnberg nach einem harten Einsteigen von Österreichs Melanie Brunnthaler unglücklich auf die linke Schulter gefallen. Gwinn, die in ihrer Karriere bereits zwei Kreuzbandrisse überstanden hat, biss zunächst auf die Zähne und spielte nach kurzer Behandlung noch einige Minuten weiter, ehe sie in der 33. Minute durch die Leverkusenerin Carlotta Wamser ersetzt wurde.

„Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Wück nach der Partie im ZDF. Auf die Frage, ob man sich nach Gwinns Sturz auf die Schulter Sorgen machen müsse, antwortete er: „Ich weiß es noch nicht.“

WM-Qualifikation der Frauen
14.4.2026
- 18:15
Deutschland Frauen
5 1
Österreich Frauen
Deutschland Frauen
U U N S S
5 : 1
Endergebnis
Österreich Frauen
N N S N N
Nicole Anyomi
17'
V. Endemann
52'
S. Puntigam
68'
Jule Brand
76'
L. Schüller
83'
C. D'Angelo
77'
Tore
17'
52'
Eigentor
68'
76'
77'
83'

Wück bremst Optimismus

Der Bundestrainer erklärte, dass die Kapitänin vorsorglich vom Feld genommen worden sei. „Wir haben sie aus Sicherheitsgründen rausgenommen. Sie wollte weiterspielen, wir haben aber gemerkt, dass sie nicht befreit spielen konnte. Von daher hat es keinen Sinn gemacht“, so Wück. Zugleich machte er deutlich: „Wir können noch nicht sagen, wie es mir ihr weitergeht.“

Für das DFB-Team geht es bereits am Samstag um 18.00 Uhr auf sportschau.de in Ried erneut gegen Österreich. Danach stehen für den FC Bayern wichtige Wochen an: Im Halbfinale der Champions League treffen die Münchnerinnen auf den FC Barcelona am 25. April und 3. Mai, im DFB-Pokalfinale wartet der Titelverteidiger am 14. Mai auf den VfL Wolfsburg.

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