Frauen Fußball heute: Teilnehmer der UEFA Women’s Champions League 2026/2027

Neun der insgesamt 18 Teilnehmer für die Ligaphase der UEFA Women’s Champions League 2026/27 stehen bereits fest. Die übrigen Startplätze werden erst nach der dritten Qualifikationsrunde vergeben, die am 2. September endet.

Übersicht der bereits qualifizierten Teams für die League Phase der UEFA Women's Champions League 2026/27. Neben Titelverteidiger Arsenal, dem FC Barcelona und dem FC Bayern München stehen auch Benfica, BK Häcken, Manchester City, Olympique Lyonnais, Paris FC und die AS Rom fest, die übrigen neun Startplätze werden in der Qualifikation vergeben. (UEFA)
Übersicht der bereits qualifizierten Teams für die League Phase der UEFA Women’s Champions League 2026/27. Neben Titelverteidiger Arsenal, dem FC Barcelona und dem FC Bayern München stehen auch Benfica, BK Häcken, Manchester City, Olympique Lyonnais, Paris FC und die AS Rom fest, die übrigen neun Startplätze werden in der Qualifikation vergeben. (UEFA)

Barcelona, Arsenal, OL Lyonnes, Bayern München, Manchester City, Paris FC, Roma, Benfica und Häcken haben sich direkt für die Gruppenphase qualifiziert, die am 4. September ausgelost wird. Die 18 Vereine werden dabei in drei Lostöpfe verteilt, wobei jeder Topf zwei Gegner für die teilnehmenden Teams bereitstellt.

Die gesetzten Clubs im Überblick

Titelverteidiger Barcelona führt das Feld an, komplettiert von Vizemeister OL Lyonnes und dem englischen Champion Arsenal aus der Saison 2024/25. Bayern München, Manchester City und Paris FC, die früher noch als Juvisy antraten, haben in der Vergangenheit bereits Halbfinals erreicht, während Benfica, Häcken und Roma jeweils im Viertelfinale standen. Bemerkenswert ist die Konstanz von Barcelona, Bayern und Lyon, die seit der Reform des Wettbewerbs 2021/22 in allen sechs Spielzeiten die Ligaphase beziehungsweise Gruppenphase erreicht haben. Sollten sich Chelsea und Real Madrid ebenfalls qualifizieren, könnten sie diese Serie fortführen.

Angeführt wird die Rangliste nach UEFA-Koeffizient von Barcelona, das als spanischer Meister und Titelverteidiger direkt gesetzt ist. Die Katalaninnen sicherten sich in der vergangenen Saison mit einem 4:0 gegen OL Lyonnes im Finale von Oslo ihren vierten Titel und wurden damit zum ersten Club, der sechs Jahre in Folge das Endspiel erreichte. Nach dem Abschied von Alexia Putellas, die in 14 aufeinanderfolgenden Spielzeiten seit dem Debüt des Teams 2012/13 mindestens einmal auf dem Platz stand, geht die Mannschaft nun erstmals ohne die Mittelfeldspielerin in eine europäische Saison.

OL Lyonnes, achtfacher Champion und Vorjahresfinalist, komplettierte mit dem Erreichen des Endspiels ihr zwölftes Finale der Vereinsgeschichte. Rekordspielerin Wendie Renard war dabei in jedem einzelnen davon im Einsatz. Die Niederlage in Oslo gegen Barcelona war für Lyon-Coach Jonatan Giráldez, der selbst früher für die Katalaninnen tätig war, besonders bitter.

Bayern München scheiterte zum dritten Mal im Halbfinale, diesmal an den späteren Siegerinnen aus Barcelona, nachdem man die Ligaphase auf Platz vier abgeschlossen hatte. Auf nationaler Ebene gelang den Münchnerinnen dennoch das zweite Double in Folge, eine Serie, die es vor der Saison 2024/25 in der Vereinsgeschichte noch nicht gegeben hatte.

Arsenal musste die Titelverteidigung nach dem Triumph von 2024/25 im Halbfinale beenden, ausgerechnet gegen OL Lyonnes, die Mannschaft, die man selbst ein Jahr zuvor auf derselben Stufe ausgeschaltet hatte. Es war bereits das neunte Halbfinale in der Vereinshistorie der Londonerinnen, nur Lyon kommt auf mehr.

Aufsteiger und Herausforderer aus fünf Nationen

Häcken aus Schweden zieht direkt in die Ligaphase ein, weil Titelverteidiger Barcelona den Platz über die heimische Meisterschaft bereits belegt hatte. Nachdem die Schwedinnen im Vorjahr nur knapp einen Ligaphasen-Platz verpassten, sicherten sie sich als Ausgleich den erstmals ausgespielten Women’s Europa Cup und setzten sich im Finale gegen den schwedischen Rivalen Hammarby durch. Torschützin Felicia Schröder, die im Endspiel gleich vier Treffer erzielte, ist inzwischen zu Real Madrid gewechselt. Roma beendete die vergangene Ligaphase auf Platz 14 und verpasste damit einen Play-off-Platz für die K.-o.-Runde. Immerhin gelang den Römerinnen auf heimischem Terrain zum zweiten Mal in drei Jahren das Double.

Benfica schloss die Ligaphase sogar nur auf Rang 16 ab, blieb dafür aber ihrer makellosen Bilanz treu, seit der Vereinsgründung 1918/19 in jeder Saison die heimische Liga anzuführen, und feierte zudem das zweite portugiesische Double der Clubgeschichte.

Paris FC verwies in der Ligue 1 den Lokalrivalen Paris Saint-Germain auf die Plätze und sicherte sich damit den zweiten direkten Startplatz Frankreichs für die Saison 2026/27. In den erstmals ausgetragenen Play-offs der K.-o.-Runde 2025/26 war für die Pariserinnen gegen Real Madrid Endstation.

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Manchester City kehrt nach einer Spielzeit ohne europäischen Wettbewerb zurück, nachdem man 2024/25 noch das Viertelfinale erreicht hatte. National gelang den Citizens dafür erstmals das Double, verbunden mit dem Ende der sechsjährigen Meisterschafts-Dominanz von Chelsea. Trainer Andrée Jeglertz gewann bereits 2003/04 mit dem schwedischen Klub Umeå den UEFA Women’s Cup.

Als Cupsieg wird in der Aufstellung jeweils nur der nationale Hauptwettbewerb gewertet. Der Kalender der Ligaphase sieht folgende Spieltage vor:

Spieltag 1 am 22./23. September,

Spieltag 2 am 30. September/1. Oktober,

Spieltag 3 am 28./29. Oktober,

Spieltag 4 am 10./11. November,

Spieltag 5 am 18./19. November und

Spieltag 6 am 16. Dezember.

Die besten vier Teams ziehen direkt ins Viertelfinale ein, während die Mannschaften auf den Plätzen fünf bis zwölf in Play-off-Duellen um die letzten vier Viertelfinalplätze kämpfen.