Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- 1 Spanien gegen Österreich: Was ist zu erwarten?
- 2 Wo wird Spanien gegen Österreich übertragen?
- 3 So kam Spanien ins Sechzehntelfinale
- 4 So kam Österreich ins Sechzehntelfinale
- 5 FAQ zum Sechzehntelfinale Spanien gegen Österreich
- 6 Live Ticker Spanien gegen Österreich – Los Angeles SoFi Stadium WM 2026 Stadion
- 6.1 Aufstellung Spanien
- 6.2 Aufstellung Österreich
- 6.2.1 Ralf Rangnick im Interview
- 6.2.2 Die offiziellen Aufstellungen sind da!
- 6.2.3 Fußball heute: Wer gewinnt heute Abend Spanien oder Österreich?
- 6.2.4 Wann spielt Spanien gegen Österreich?
- 6.2.5 Wo findet Spanien gegen Österreich statt?
- 6.2.6 Wer überträgt das Spiel Spanien gegen Österreich?
- 6.2.7 Aufstellungen / Startelf
Im Sechzehntelfinale der WM 2026 trifft der Sieger der Gruppe H, Spanien, auf den Zweiten der Gruppe J, Österreich. Angepfiffen wird das Spanien gegen Österreich am Donnerstag, den 2. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ (12:00 Uhr Ortszeit) im SoFi Stadium in Los Angeles. Das Erste (ARD) überträgt die Partie live im Free-TV, zudem läuft sie bei MagentaTV. Spanien geht als haushoher Favorit und einer der Topkandidaten auf den Titel in die Partie. Doch Österreich reist mit dem Rückenwind des Last-Minute-Wunders gegen Algerien und einer eingeschworenen Rangnick-Truppe an, die nichts zu verlieren hat. Unterschätzen darf die Furia Roja den Gegner nicht.

Spanien gegen Österreich: Was ist zu erwarten?
Spaniens Trainer Luis de la Fuente hat trotz aller Ambitionen Respekt vor der Aufgabe: „Wir wollen ins Finale“, stellte der Coach klar, das Ziel sei es, „alle Gegner zu schlagen und bis zum 19. Juli durchzukommen“. Die Partie gegen Österreich sei für ihn aktuell aber „die wichtigste“. Auf Ausnahmekönner Lamine Yamal, vor dem Turnier angeschlagen und inzwischen wieder in Topform, setzt de la Fuente dabei ausdrücklich: „Lamine ist in guter Form und natürlich heiß darauf, zu spielen.“
Gedanken an ein mögliches Kracherduell mit den bisher überragenden Franzosen, die bei dieser WM erst im Halbfinale warten könnten, verbietet sich de la Fuente noch: „Sie gehören zu den absoluten Topfavoriten. Wir auch. Das garantiert aber nichts. Frankreich spielt sehr gut. Aber es geht darum, Schritt für Schritt zu gehen.“ Die Vorsicht kommt nicht von ungefähr: Seit dem WM-Triumph 2010 in Südafrika ist Spanien bei einer Weltmeisterschaft nie mehr über das Achtelfinale hinausgekommen.

Auf der anderen Seite bleibt Ralf Rangnick demonstrativ gelassen. „In diesem Spiel können wir tatsächlich nur gewinnen“, sagte der 68-Jährige, der ausgerechnet an seinem Geburtstag mit Österreich das „nächste Endspiel“ bestreitet. Größten Respekt zollt er Yamal, den Rangnick als „absoluten Topstar“ adelt und dem er zutraut, eines Tages „auf einem ähnlichen Niveau wie Lionel Messi“ zu spielen. Nach dem Last-Minute-Wunder gegen Algerien fordert der ÖFB-Teamchef eine Leistung im „obersten Level“: „Aber dass die Mannschaft das Potenzial hat, das zu schaffen, davon bin ich fest überzeugt.“
Nach dem WM-Aus des DFB-Teams gegen Paraguay (3:4 im Elfmeterschießen) ist Rangnick neben Englands Teammanager Thomas Tuchel und Schiedsrichter Felix Zwayer zudem einer von nur noch drei Deutschen im Turnier. Zusätzliche Motivation zieht er daraus nicht: „Mich interessiert nicht, ob ich jetzt als Deutscher hier weiterkomme. Mich interessiert, ob wir als Österreich weiterkommen, ob diese Mannschaft nochmal die Chance hat, diese Reise weiterzugehen.“ Wie eng die Spiele bei dieser WM sind, hat Rangnick genau registriert, auch Tuchels England gewann sein Sechzehntelfinale gegen die DR Kongo nur mit Mühe 2:1: „Das hätte auch anders ausgehen können. Dann wäre nochmal ein Deutscher weniger da gewesen.“ Gegen Spaniens Ausnahmekönner um Lamine Yamal werde Österreich „alles in die Waagschale werfen“. Es brauche ein Spiel, „in dem wir tatsächlich über uns hinauswachsen“.

Taktisch könnte der Europameister für die ÖFB-Elf sogar ein dankbarer Gegner sein: eine Mannschaft, die den Ball haben und von hinten herausspielen will und dabei Risiken in Kauf nimmt. Genau da will Rangnicks Team ansetzen, das von intensivem Pressing, hoher Aktivität gegen den Ball und schnellem Umschaltspiel lebt. Die enorme Ballsicherheit der Furia Roja verlangt dabei allerhöchstes Niveau, zumal Rangnick selbst einräumt: „Es ist noch in einigen Bereichen Luft nach oben.“ Respekt hat der Teamchef dennoch reichlich: „Wenn man bedenkt, dass wir mit Spanien auf eine Mannschaft treffen, die in eigenem Ballbesitz technisch wahrscheinlich die beste der Welt ist, müssen wir sicher zulegen“, sagt Rangnick, der die Iberer für den schwierigsten Gegner im gesamten Teilnehmerfeld hält. „Wir brauchen nicht drumherum zu reden, die Spanier sind mit dem Ball Weltklasse“, stellte auch Mittelfeldspieler Florian Grillitsch fest. Dennoch glaubt Außenverteidiger Phillipp Mwene von Mainz 05, „dass wir Spanien mit unserer Spielweise am ehesten ärgern können“, auch wenn er einräumt: „Unser Pressing ist noch nicht so gut zur Geltung gekommen.“ Grillitsch gibt den Plan vor: „Unsere Identität, Energie und Intensität reinzubringen. Jeder wird rennen, bis er umfällt.“
Mit bedingungslosem Anlaufen allein ist die Aufgabe allerdings nicht zu lösen: Dank ihrer Ballsicherheit können die Spanier hoch pressende Gegner gekonnt aushebeln und ins Leere laufen lassen, und sobald der Ball bei Taktgeber Pedri oder Lamine Yamal landet, ist der Gegner ohnehin nur noch Passagier. Österreich wird deshalb die richtige Dosierung finden und auch eigene Ballbesitzphasen einstreuen müssen, um leere Kilometer und mentale Zermürbung zu vermeiden. Prädestiniert dafür wäre Grillitsch im zentralen Mittelfeld: „Das Spiel mit dem Ball ist meine Kernkompetenz“, sagt der Stratege von Sporting Braga. Ob es nach seiner Einwechslung gegen Algerien für die Startelf reicht, wird sich zeigen. Ein gutes Omen gibt es: Bei seinem letzten Startelf-Einsatz fertigte Österreich Ghana im Testspiel Ende März mit 5:1 ab.
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Die Historie spricht ebenfalls für die Furia Roja: Die Gesamtbilanz liest sich aus österreichischer Sicht mit vier Siegen, drei Remis und neun Niederlagen bei 22:43 Toren wenig erbaulich. Negativer Höhepunkt bleibt das 0:9 von Valencia in der EM-Qualifikation 1999, das den damaligen Teamchef Herbert Prohaska den Job kostete. Zugleich bestreitet Österreich sein erstes WM-K.o.-Spiel seit 1954: Damals gewann die ÖFB-Auswahl die legendäre „Hitzeschlacht von Lausanne“ gegen die Schweiz mit 7:5, ehe im Halbfinale ein 1:6 gegen den späteren Weltmeister Deutschland folgte. Seit seinem Amtsantritt 2022 hat Rangnick dem ÖFB allerdings eine neue Siegermentalität eingeimpft: Das kleine Österreich will die Großen nicht mehr nur ärgern, sondern schlagen. „Wir haben noch nicht unser Leistungsmaximum erreicht“, räumte der Teamchef ein.
Bei einem Remis nach 90 Minuten geht es in die Verlängerung und notfalls ins Elfmeterschießen. Der Sieger zieht ins Achtelfinale der WM 2026 ein.
Wo wird Spanien gegen Österreich übertragen?
Das Erste (ARD) überträgt Spanien gegen Österreich live im deutschen Free-TV. Bei MagentaTV laufen ohnehin alle 104 Spiele der WM 2026 live und in UHD/4K.
So kam Spanien ins Sechzehntelfinale
- 1. Spieltag: Spanien 0:0 Kap Verde
- 2. Spieltag: Spanien 4:0 Saudi-Arabien (Lamine Yamal 10., Mikel Oyarzabal 21., Mikel Oyarzabal 24., Eigentor 49.)
- 3. Spieltag: Uruguay 0:1 Spanien (Álex Baena 42.)
Europameister Spanien marschierte unter Luis de la Fuente ungeschlagen und ohne Gegentor als Sieger der Gruppe H durch die Vorrunde. Nach dem 0:0 gegen Kap Verde folgten ein 4:0 gegen Saudi-Arabien und ein hart erkämpfter 1:0-Sieg gegen Uruguay, bei dem König Felipe VI. in der Kabine vorbeischaute und einen klaren Auftrag ausgab: „Wenn ich zurückkomme, seid ihr im Finale.“ Topstar Lamine Yamal führt die Titeljagd an, die Verletzungen von Nico Williams und Yeremy Pino im Angriff bereiten aber Sorgen.
Herzstück der bislang gegentorlosen Spanier ist die Innenverteidigung um Youngster Pau Cubarsí und Routinier Aymeric Laporte. Der erst 19 Jahre alte Cubarsí stand in allen drei Gruppenspielen über die volle Distanz auf dem Platz, seine Passquote von 98,3 Prozent ist die beste aller Spieler bei dieser WM, die Sportzeitung Marca nennt ihn einen „19-jährigen Veteranen“. Sein Trainer beim FC Barcelona, Hansi Flick, schwärmt: „Es ist unglaublich, auf welchem Niveau Cuba spielt, und das mit nur 19 Jahren. Er hat das Level von Lamine Yamal, nur eben als Verteidiger.“ Ganz fehlerfrei ist der Abwehrmann freilich nicht: Seine Zweikampfquote liegt bei nur 58,3 Prozent, und bei Barça leistete er sich in direkten Duellen mit Topstürmern schon folgenschwere Patzer, inklusive zweier Roter Karten in der Champions League gegen Benfica Lissabon und Atlético Madrid.
An seiner Seite verteidigt mit Aymeric Laporte ein 32 Jahre alter Anführer, der als gebürtiger Franzose einst sogar Kapitän der französischen U21 war, ehe er 2021 die spanische Staatsbürgerschaft annahm. „Er verkörpert perfekt unsere Spielidee, es ist ein Luxus, ihn zu haben“, schwärmt de la Fuente über den Profi von Athletic Bilbao. Das Duo harmoniert auch untereinander: „Ich lerne viel von Aymeric, vor allem von seiner Erfahrung“, sagt Cubarsí, für den es Lob zurückgibt: „Pau hat das Zeug zu einem Großen“, sagt Laporte.
So kam Österreich ins Sechzehntelfinale
- 1. Spieltag: Österreich 3:1 Jordanien (Romano Schmid 21., Eigentor 76., Marko Arnautović (Foulelfmeter) 90.+12)
- 2. Spieltag: Argentinien 2:0 Österreich (Lionel Messi 38., Lionel Messi 90.+5)
- 3. Spieltag: Algerien 3:3 Österreich (Marko Arnautović 28., Marcel Sabitzer 55., Saša Kalajdžić 90.+6)
Österreich überstand unter Ralf Rangnick erstmals seit 44 Jahren wieder die Vorrunde einer WM, und das auf dramatische Weise. Nach dem 3:1 gegen Jordanien und dem 0:2 gegen Argentinien rettete Saša Kalajdžić in der sechsten Minute der Nachspielzeit beim 3:3 gegen Algerien das Weiterkommen. Im ORF schrie Kommentator Daniel Warmuth „Bist. Du. Deppert“ ins Mikrofon, Erinnerungen an Edi Fingers legendäres „I wer’ narrisch“ von 1978 wurden wach.
Wie dramatisch der Abend von Kansas City wirklich war, zeigten die Szenen rund um den Schlusspfiff: Marcel Sabitzer riss sich das Trikot über den Kopf und biss verzweifelt in den Stoff. Beim Stand von 2:2 wären beide Teams weiter gewesen, beide verwalteten das Ergebnis, ehe Riyad Mahrez den gefühlten Nichtangriffspakt in der Schlussphase brach („Du musst den Ball respektieren“). „Da bist du emotional eigentlich kaputt“, gestand Sabitzer. Also brachte Rangnick seinen Zwei-Meter-Stürmer Saša Kalajdžić, der genau eine Aktion haben sollte: das Kopfballtor zum 3:3. „Ich bin irgendwie noch unter Schock“, erzählte der Matchwinner später in den Katakomben. „Ich glaube, jeder ist unter Schock, und jeder ist erleichtert.“ Und Rangnick gestand im ZDF: „Ich habe im Moment keine Worte, sage ich ganz ehrlich. Wir sind im Moment einfach nur happy.“
FAQ zum Sechzehntelfinale Spanien gegen Österreich
Wann spielt Spanien gegen Österreich?
Das Sechzehntelfinale zwischen Spanien und Österreich findet am Donnerstag, den 2. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ im SoFi Stadium in Los Angeles statt.
Wer überträgt Spanien gegen Österreich im TV?
Das Spiel läuft live im Ersten (ARD) und bei MagentaTV.
Wer ist Favorit?
Europameister Spanien ist klarer Favorit, Österreich setzt auf den Schwung des Last-Minute-Wunders gegen Algerien.
Was passiert bei einem Unentschieden?
Im Sechzehntelfinale gibt es bei einem Remis nach 90 Minuten eine Verlängerung und bei Bedarf ein Elfmeterschießen.
Live Ticker Spanien gegen Österreich – Los Angeles SoFi Stadium WM 2026 Stadion
Aufstellung Spanien
Unai Simón, Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte, Marc Cucurella, Rodri, Dani Olmo, Pedri, Lamine Yamal, Mikel Oyarzabal, Álex Baena
Aufstellung Österreich
Alexander Schlager, Stefan Posch, Kevin Danso, David Alaba, Konrad Laimer, Nicolas Seiwald, Xaver Schlager, Romano Schmid, Paul Wanner, Marcel Sabitzer, Michael Gregoritsch
Ralf Rangnick im Interview
"Wir sind stark und wollen den Spanier ganz eng auf die Pelle rücken!"
Die offiziellen Aufstellungen sind da!
Spanien: Unai Simón - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri - Olmo, Pedri - Yamal, Oyarzabal, Baena. - Trainer: De La Fuente
Österreich: A. Schlager - Posch, Danso, Alaba, Laimer - Seiwald, X. Schlager - Schmid, Wanner, Sabitzer - Gregoritsch. - Trainer: Rangnick
Fußball heute: Wer gewinnt heute Abend Spanien oder Österreich?
Favorit ist klar Spanien. Der Europameister marschierte ungeschlagen und ohne Gegentor als Sieger durch die Gruppe H und gilt neben Frankreich als heißester Anwärter auf den WM-Titel. Die Mannschaft von Luis de la Fuente dominiert den Ballbesitz wie kein zweites Team im Turnier, mit Lamine Yamal, Pedri und Rodri stehen gleich mehrere Weltklassespieler in der Startelf. Österreich geht als Außenseiter in die Partie, hat unter Ralf Rangnick aber bewiesen, dass es jedem Gegner das Leben schwer machen kann.
Wann spielt Spanien gegen Österreich?
Im Sechzehntelfinale der WM 2026 trifft der Sieger der Gruppe H, Spanien, auf den Zweiten der Gruppe J, Österreich. Angepfiffen wird das Spanien gegen Österreich am Donnerstag, den 2. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ (12:00 Uhr Ortszeit) im SoFi Stadium in Los Angeles.
Wo findet Spanien gegen Österreich statt?
Das Sechzehntelfinale der WM 2026 wird am Donnerstag, den 2. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ (12:00 Uhr Ortszeit) im SoFi Stadium in Inglewood bei Los Angeles ausgetragen.
Wer überträgt das Spiel Spanien gegen Österreich?
Das Erste (ARD) zeigt Europameister Spanien gegen Österreich ab 20:00 Uhr, parallel überträgt MagentaTV die Partie. Die Übertragung startet am Donnerstag um 20:00 Uhr, eine Stunde vor dem Anpfiff um 21:00 Uhr MESZ. Tom Bartels kommentiert das Sechzehntelfinale, Esther Sedlaczek moderiert aus dem SoFi Stadium mit Experte Bastian Schweinsteiger. Schiedsrichter-Experte Lutz Wagner ordnet die strittigen Szenen ein.
Zusätzlich zeigt MagentaTV die Partie live und in UHD/4K. Kommentator ist Christian Straßburger, dazu gibt es einen Taktik-Feed mit Benni Zander und Experte Tobias Schweinsteiger.
Aufstellungen / Startelf
Voraussichtliche Aufstellung von Spanien
Unai Simon - M. Llorente, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri - Dani Olmo, Pedri - Lamine Yamal, Oyarzabal, Alex Baena
Voraussichtliche Aufstellung von Österreich
A. Schlager - Posch, Danso, Alaba, Laimer - Seiwald, Grillitsch - Wimmer, Wanner, Sabitzer - Gregoritsch